2-01 Ryuichi & Aki
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2-01 Ryuichi & Aki

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Admina

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► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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BeitragThema: 2-01 Ryuichi & Aki   Sa 29 Apr - 16:29



Dieses Doppelzimmer liegt im zweiten Stockwerk des Professorendormitorium und ist - wie alle Schlafzimmer eher in einem klassischen Stil gehalten. Neben eines großen Bettes für das Paar gibt es außerdem zwei Kleiderschränke, zwei Schreibtische samt Bürostühle sowie eine große Couch und einen dazu passenden Beistelltisch.
Persönliche Umgestaltungen des Raumes durch die Zimmerbesitzer sind durchaus erlaubt, sofern keine bereits vorhandenen Möbelstücke entfernt werden sollen.
Auf der rechten Seite des Raumes führt eine Tür in das Badezimmer, das mit einer Dusche sowie einem Waschbecken, über dem ein Spiegel hängt, und einer Toilette ausgestattet ist.
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28 Jahre - Professor für Musik (Jahrgang 1 & 2) & Japanisch (alle Jahrgänge), männlich, verlobt mit Aki Nekura

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Mo 1 Mai - 10:30

FIRST POST

Es war viel zu früh. Für den Professor von Japanisch war dieser Morgen viel zu früh und er wollte sich noch intensiver an seinen eigenen Verlobten kuscheln, als dieser erwachte. Ryuichi hasste es so früh am Morgen aufzustehen. Es war unfair für ihn und dennoch mussten sie es machen, war doch der erste Tag, danach würde man ein wenig zusehen, wie viele den eigenen Unterricht besuchen würde. Jedenfalls hatte der Schwarzhaarige mit ein paar blonden Tupfen keine Lust um wach zu werden und dennoch musste er es. Ich will nicht…ich will einfach nicht. Es ist viel zu früh für mich und Aki muss einen Kaffee haben, aber es ist einfach so grässlich…, dachte er sich dabei und schlug endlich die Augen auf. Der Wecker auf dem Nachttisch seines Verlobten zeigte 4:30 und er murrte leicht. Daher kuschelte er sich an sein Kopfkissen, welches so unendlich warm war und sein Kopf wanderte nach oben. Er sah zu dem Pinkhaarigen und seine Lippen kräuselten sich zu einem sehr müden Lächeln, doch er musste seinen Verlobten wecken, wie auch immer es gehen mag. Sein Verlobter war noch morgenmuffeliger als er selbst. Dennoch hatte Aki nicht wirklich jeglichen Unterricht, wie Ryuichi. Ryuichi hatte immer einen vollen Stundenplan und da fragte er sich, warum er Japanisch für alle Jahrgänge unterrichtete, sondern nicht so wie es mit der Musik war. Dennoch mochten die Professoren ihn und die Schüler erst Recht. Er war demnach die helle Seite, doch der Takashima mochte es im Moment nicht zu erwachen. Sie waren zwar gestern früh zu Bett gegangen, aber dieser erste Schultag war meistens grauenhaft, hatte er doch selbst am Nachmittag Unterricht, weshalb er ein wenig seufzte.
„Aki…aufstehen…“, murmelte Ryuichi und wanderte mit seinem Kopf zu den verführerischen Lippen von Aki und küsste diesen wach. Meistens war Ryuichi der erste, der erwachte und dann kam Aki, der meistens die Diva heraushängen ließ. Allerdings liebten sie sich wirklich und dennoch brauchten beide ihre tägliche Dosis Kuscheleinheiten, da Ryuichi sonst unwillig werden würde, denn diese Kuscheleinheiten waren für ihn das wichtigste überhaupt. Wie hatte er all die Jahre ohne Aki an seiner Seite überstehen können? Das war ihm noch immer ein Rätsel, ein verdammt gutes Rätsel, wenn man bedachte, dass sie schon in ihrer Schulzeit ein Zimmer geteilt hatten und vor allem hatten sie sich auch so oft angekuschelt, dass Sex eh sekundär war. Für Ryuichi war es nicht allzu wichtig, klar ab und an gerne, aber er war eher ein zu großgeratener Kuschelbär, wenn man bedachte, dass der Schwarzhaarige hier ab und an seinen Kuschelbären, der im Moment die Staubfäden in seinem Schrank einholte, missbraucht hatte. Schließlich nutzte der Takashima meistens unfreiwillig seine Gabe oder eher Fähigkeit, die meisten Personen zu beruhigen, so auch heute. Er hatte am Nachmittag ausgerechnet Musik und das würde ihm der Kragen bedeuten, aber er nahm es mit Humor, als blieb er so ruhig es ging. Er blieb wirklich verdammt ruhig für seine Zeit, dass es nicht einmal wirklich seine Gedanken auf den Nachmittag verschwendete.
„Aki-chan…aufstehen…wir müssen uns heute fertigmachen, für die Aula und damit wir anwesend sind. Unsere Direktorin will es“, sagte er die ersten vernünftigen Sätze, aber er war noch immer so unendlich müde, weshalb er sich noch dichter an seinen Verlobten kuschelte, der echt warm und weich war. Oh man, Ryuichi war abhängig von seinem eigenen Verlobten, der diese Kuscheleinheiten oft über sich hat ergehen müssen. Insbesondere wegen der Tatsache, dass Ryuichi ohne diese Einheiten nicht der war, für den man ihn halten sollte.

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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Mo 1 Mai - 13:55

Was tat man nicht alles für die Person, die man liebte. Eigentlich hätte Aki schön durchpennen können bis nachmittags – wenn er gewollt hätte – hätte sich die wenigen Stunden die Zeit mit normalem Zeug vertrieben und hätte sich abends dann wieder auf die Bühne geworfen um dann um halb fünf Uhr morgens wieder ins Bett zu fallen. Geiles Leben. Er hätte es super genießen können, wenn Ryuichi bei ihm gewesen wäre und jetzt war er hier und musste um halb fünf Uhr morgens aufstehen, damit sie den Morgen zusammen verbringen konnten, Aki sich dann irgendwie bis 11:15 beschäftigen musste, um dann erst zu seinem eigenen Unterricht zu gehen. Und das obwohl Aki immer erst gegen ein Uhr nachts Schlaf fand. War halt schlimm, wenn man ein Nachtmensch war, wobei ihn der wenige Schlaf jetzt nicht störte. Zumindest nach dem ersten Kaffee war er wieder topfit und davor … Apokalypse.
Er vernahm Ryus Stimme, die ihn in den hellen Schlaf rückte und er knurrte leise seine Missgunst darüber hinaus. Er atmete tief durch und zog seinen Verlobten dann noch etwas enger an sich, vergrub verschlafen seine Nase in dessen Haar und atmete den süßlichen Duft ein. Dann spürte er den Kuss auf seinen Lippen und rein aus Reflex erwiderte der Schwarzmagier diesen. Dann wieder Ryus Stimme.
»Hrrm … mir doch egal«, murrte er und rollte sich auf die Seite, legte den freien Arm über Ryu und zog diesen an seine Brust. Ohne, dass man die Decke hatte berühren müssen zog diese sich bis über den Kopf der beiden Japaner. Nein, Aki wollte definitiv nicht aufstehen. Blöde erste Schultage. Schon als Schüler hatte Aki sie gehasst. Er hätte Gärtner oder Hausmeister oder so einen Müll werden sollen statt Lehrer. Oder der Bösewicht, der die Schule tyrannisiert. Halt, das tat er ja schon als Lehrer, nicht umsonst galt er durch seine Strenge ja schon als Drache.
Eigentlich … eigentlich hatte er liegen bleiben wollen. Wirklich. Aber jetzt hatte Ryu ihn schon geweckt und es meldeten sich zwei lebenswichtige Bedürfnisse. Nikotin und Koffein. Aki war schon ein ziemlicher Suchti und er murrte erneut auf und gab seiner besseren Hälfte einen sanften Kuss auf die Stirn.
»Hrrm … Neko-san … warum …«
Selbst zum richtigen Meckern war der Mann einfach viel zu morgenmufflig. Er schlug die Decke zurück und setzte sich auf, fuhr sich erst durch das Gesicht und dann durch die schwarzvioletten Haare. Seine onyxfarbenen Augen strichen kurz durch das kleine Zimmer, dann stand er auf und schlenderte zum Fenster hinüber. Wie durch Zauberhand öffnete sich die Schublade des Nachttisches und seine Zigarettenschachtel flog ihm wie ein kleiner verspielter Hund hinterher. Aki trug nichts weiter außer eine lange schwarze Hose, als er das Fenster im zweiten Stock öffnete und sich kurz in die kühle Luft hinaus lehnte, dann zog er eine Zigarette aus der fliegenden Schachtel und nahm einen tiefen Zug. Durch seine magischen Fähigkeiten konnte er auf das nervige Mitschleppen von Feuerzeugen verzichten. Der bittere Geschmack des Teers breitete sich in seinem Mund aus und ließen ihn schon etwas wacher werden, dennoch schloss er während des Qualmens die Augen und döste vor sich hin.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Mo 1 Mai - 15:04

Ryuichi war noch immer so unwillig sich zu erheben. Diese Frühe war für ihn ein Mord und Selbstmord zugleich, war er doch auch längere Zeiten gewöhnt. So fürwahr und für nehmlich, dass er gerne zwei Stunden länger gepennt hätte. Frühstück war für ihn eh etwas, was er nicht wirklich genoss, im Gegenteil: Er brauchte nur seinen morgendlichen Kaffee, damit er wach wurde. Er war so oder so ein wenig faul, was das anging. Ryuichi kannte man nicht anders als Morgenmuffel, doch irgendwie war er froh, dass er sich mit Aki wachknuddeln konnte, doch ein leises Gähnen ließ sich nicht vermeiden, war er doch etwas sehr muffelig drauf, weshalb er sich noch einmal umdrehte und dann spürte er einen Kuss auf seine Stirn. Diese Frage und dieses Meckern kannte der Takashima nur zu gut von seinem Verlobten. Der Mann kannte es nicht anders, doch dann erhob sich Aki und Ryuichi murrte leise auf.
„Aki-chan…warum…?“, er fragte nicht weiter, sondern erhob sich um die Kaffeemaschine oder eher den Kaffeevollautomaten anzuwerfen. Gezielt schnappte er sich zwei riesige Tassen und stellte sie nachdem der Automat durchlief darunter und gab dem Kaffee seine volle Kraft. Danach holte er sich seine Kippen um mit Aki eine zu rauchen. Nikotin und Kaffee. Das waren die wichtigsten Dinge am Morgen und Ryuichi machte sich eine Zigarette an. Er fühlte sich gleichsam besser und seine Laune war immer noch so kuschelbedürftig, wenn man bedachte, dass Aki ihm entkommen war, dennoch kuschelte er sich an seinen Verlobten, vor dem Fenster. Sie wirkten so oder so unzertrennlich, waren beide mit Knutschflecke um den Nacken und vor allem auf der Brust verziert worden. Sie waren schon ein eifersüchtiges Pärchen, vor allem mussten die Knutschflecken immer wieder erneuert werden, ohne Wenn und Aber. Dennoch fröstelte es ihm und er kuschelte sich demnach näher an Aki.
„Ich liebe dich…“, murmelte der Takashima daher und durchfuhr seine schwarzen Haare, die zerzaust waren. Seine Bernsteinaugen schwebten nach draußen und er sah den wunderschönen Schnee. Vor allem war der Professor für Japanisch froh, dass er sich mit Aki hier ein Zimmer teilte, ein Doppelbett, welches urgemütlich war und vor allem die Kissenarmee die sie hatten. Ryuichi brauchte keinerlei Kissen, wenn er Akis Brust hatte als Kopfkissen. Auch wenn es nicht so angenehm war, dennoch war er froh darüber, dass er Aki so hatte erziehen können.
Jedoch nachdem Ryus Kippe fertig war, schlurfte er in Richtung Bad um sich fertig zu machen, oder eher um seine Mähne zu kontrollieren. Dennoch traf ihn er Schock und er verschwand aus dem Bad. Sein Hals war so rot und blau wie noch nie und seine Frisur erschreckte ihn, weshalb er mit einem Kamm bewaffnet sich auf dem Bett niederließ und seine Haare kämmte, bis sie in Ordnung waren und er war froh darüber, dass die meisten ihn nur geschminkt sahen. Bei Aki war es ihm egal, von Anfang an, nur er mochte sein Aussehen nicht, wenn er ungeschminkt war und vor allem sein Haarstyling war ausschlaggebend, dass er es nicht ignorieren konnte. Allerdings schlurfte er in Richtung Kaffeevollautomat und schnappte sich seine Tasse Kaffee, wodurch er das flüssige Gold zu sich nahm. Ein kleines zufriedenes Seufzen verließ seine Lippen und er wusste immer noch nicht, wann er wirklich wach sein würde.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Mo 1 Mai - 17:08

Hinter ihm ertönte das vertraute Piepen der Tasten der Kaffeemaschine, wenn diese jemand bediente. Das war eigentlich alles, was Aki für einen guten Morgen brauchte. Eine Zigarette und Kaffee. Viel Kaffee. Den Ersten trank er zum wach werden. Den Zweiten während er sich die Zeit mit Zeitung lesen oder Unterricht vorbereiten vertrieb. Den Dritten auf dem Weg zum Unterricht und Vierten gerne nebenher. Selbst Abends trank Aki gerne Kaffee, machte ihn das Koffein abends nämlich nicht wach. Zumal es sowieso egal war. Selbst ohne das Gesöff würde er früher nicht einschlafen können und so hielt sich der Dunkelhaarige wenigstens bei Laune.
Er öffnete wieder die Augen, ließ seinen Blick über die schneebedeckte Landschaft gleiten. Elsker war schon immer ein besonderer Ort gewesen doch so sah er einfach nur märchenhaft und magisch aus. Ein Anblick, den der Japaner seit seinem ersten Tag hier niemals vergessen wird. Er liebte den Winter, er fühlte sich wohl, wenn es draußen kalt und dunkel ist. Schnee und Eis hatten ihn schon immer fasziniert, war er der Kälte doch sehr zugetan.
Erneut nahm er einen tiefen Zug von der Zigarette, dann vernahm er Schritte hinter sich. Ganz selbstverständlich legte er einen Arm um Ryuichis Schultern, als dieser sich zum Rauchen zu ihm gesellte. Ein leichtes Lächeln huschte ihm über die Lippen, als er die Stimme des anderen vernahm. Für ihn war es wie eine Droge, diese Worte von seinem Verlobten zu hören. Damals noch als Kinder hatte er es nie verstehen können und hatte es immer hinterfragt. Aki hatte nie geglaubt, dass er liebenswürdig sei, war er doch durch seine Kindheit anderes gewöhnt. Es hatte einige Jahre gebraucht, bis er aufgehört hatte sich dies zu fragen und einfach nur bedingungslos froh – und stolz – zu sein, diese Worte von Ryu zu hören. Und er war auch froh darüber, dass er diesen Schritt gewagt hatte und Ryu ihm einen Antrag gemacht hatte. Es hatte den Schwarzmagier wirklich viel Überwindung gekostet bei der Aufmachung, die er ihm dargeboten hatte. Candlelight-Dinner im gläsernen Wintergarten an Weihnachten. Und es hatte geschneit. Und Aki war nervös gewesen. Er war wirklich das erste Mal in seinem Leben nervös gewesen, vor allem weil er kein Freund der großen Worte war. Vor allem nicht, wenn sie kitschig oder romantisch waren. Er war mehr so der Taten-Typ. Er hatte eher vor sich her gestammelt, bis er sich am Riemen gerissen, vor Ryu auf die Knie gegangen war und ihn mit klarer, fester Stimme gefragt hatte, ob er Sein sein will. Eine Erinnerung, die noch keinen Monat zurück liegt. Genau genommen fünfzehn Tage.
Aki drehte den Kopf und gab Ryuichi einen Kuss auf die Schläfe, die Erwiderung auf Ryus 'Ich liebe dich'. Der Jüngere hatte schon zu Ende gequalmt und schlurfte in Richtung Badezimmer davon, der Nekura dagegen blieb noch etwas am Fenster stehen ehe er sich die Schachtel aus der Luft griff, sich abwandte und das Fenster schloss. Mit einem lockeren Wurf warf er die weiße Schachtel auf eine Kommode und ging hinüber zu seinem Kaffee, nahm die Tasse und lehnte sich daneben gegen die Wand. Er ließ den Morgen ganz ruhig angehen, er war jetzt niemand, der total lange im Bad brauchte. Er hatte kein so ein Aussehens-Fimmel wie Ryuichi und als Magier hatte man es sowieso ein bisschen einfacher.
Er nahm einen großen Schluck des heißen Gebräus und betrachtete durch pechschwarze Augen über den Tassenrand sein Herzblatt, welcher auf dem Bett saß und mit einer Bürste gegen seine Haare kämpfte.
»Sieht aus, als würdest du Foundation brauchen, Neko-san«, raunte er mit seiner tiefen Stimme und nickte ihm zu, um auf den mit Flecken übersähten Hals zu deuten.
»Hab ich wohl übertrieben, hm?«

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Mo 1 Mai - 18:43

Der Takashima seufzte leise auf, es war wie zum Mäusemelken verflucht. Glücklicherweise hatte er seinen kleinen Handspiegel bei sich, doch seine Haare wollten nicht wirklich, weshalb er in seinen Nachttisch griff und das Haarspray rausholte, was seine Haare etwas lockerer machte. Die Gestik zuvor mit dem Kuss auf der Schläfe hatte bei ihm erneute Gänsehaut geschaffen, doch immerhin hatte er keine wirkliche sexuelle Lust. Es war der erste Schultag und vor allem knurrte ihm der Magen, hatte er nicht allzu viel Gesundes für die Frühstückszeit in seinem Zimmer gehortet.
Es war einfach nur grauenhaft, dass er so sehr auf seine Ernährung achtete, doch der Nekura musste am meisten unter ihm leiden. Ryuichi hatte dasselbe vorgehabt mit Aki und er würde es eiskalt durchziehen mit dem gesunden Essen. Er würde es so eiskalt durchziehen, da war niemand sicher, doch er musste leise aufseufzen. Jedenfalls durfte der Takashima erst einmal schauen wie er die monströsen Knutschflecke loswurde. Einen besten Dank an seinem Verlobten, der ihn mal wieder so markiert hatte. Aber wenn sie Sex hatten, war er verdammt leidenschaftlich und nicht zu bremsen. Beide wollten es auch nicht, schließlich machte es das Sexleben würziger, insbesondere wegen der Tatsache, dass beide wilde Personen waren in einem Bett oder wahlweise die Dusche.
Der Professor hatte es endlich geschafft sein Ziepen zu entfernen und dann trank er wieder genüsslich seinen Kaffee, der immer noch heiß war und auch sehr stark. Dieser Automat war Goldwert. Er hatte es sich selbst bestellt und vor allem war es ein gemeinsames Geschenk gewesen für die beiden. Vor allem hatte Ryu für Aki ein tolles Geburtstagsgeschenk geplant, war er doch der Kettenraucher schlechthin und da bekam der Pinkhaarige eine Packungsdosis für sechs volle Monate geschenkt, natürlich hatte der momenta0n Schwarzhaarige das Versteck sehr gut gewählt: Sein Sprachzimmer, in seinem Spind, wo er in der Regel seine Geschenke versteckte, selbst die Schüler wussten nicht, was in dem Spind war, außer das Unterrichtsmaterial und kaum einer würde es wagen, diesen zu knacken, würde es doch eh auffallen, wenn man schon den gesamten Stoff wusste.
„Oder eher untertrieben. Du siehst auch nicht besser aus und ich will es nicht anders. Klar muss ich einen Schal tragen und darunter Foundation draufknallen, aber das ist das Mindeste was ich tun kann. Du bist einfach wild im Bett, Aki-chan. Das liebe ich so sehr an dir, wir sind beide keine die auf einfachem Blümchensex stehen, sondern es sollte schon etwas wilder sein, wozu haben wir das Sexspielzeug in unserer Kiste unter dem Bett?“, fragte er Aki-chan und er sah mit seinen Bernsteinaugen zu den Onyxaugen von Aki, der seinen ersten Kaffee trank. Ab da war der Ältere von beiden ansprechbar.
Dass sie beide 28 waren, glaubte man ihnen nie, wirkten sie umso jünger. Doch Ryu hatte gradewegs keine Lust im Bad zustehen, ging er in Richtung Badezimmer und schnappte sich seine Makeup-Tasche, stellte sie sich vor sich auf, als er wieder im Schneidersitz davorsaß. Er brauchte nicht unbedingt den großen Spiegel, hatte er eh vor, dass er sich nur schlichter schminkte. Schwarz umrandete Augen, dann noch die Foundation. Seine Haut war eh rein, also brauchte er kein Puder oder so, war es für ihn doch etwas to much. Es war halt to much für ihn, also fing er an die Foundation auf seinem Hals und dem Schulterbereich zu tupfen, weshalb nach und nach seine Knutschflecke verschwanden, die bestimmt wieder zwei oder drei Wochen noch zu sehen waren.
„Es ist einfach schön hier…ich bin froh, dass ich mich entschieden habe hier zu unterrichten. Anfangs war es wirklich sehr einsam ohne dich gewesen…“, meinte er geistesabwesend.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Do 4 Mai - 18:13

Aki grinste und schnaubte belustigt, ehe er noch einen großen Schluck aus seiner bereits halbleeren Tasse Kaffee machte. Der Startschuss dafür, dass man mit dem Schwarzhaarigen sprechen konnte. Oh ja, Aki und Ryuichi waren richtige Hengste im Bett. Sie waren zwar kein sexsüchtiges Paar und hatten weniger Verkehr als man vielleicht auf den ersten Blick denken mag aber wenn es bei ihnen zur Sache ging, dann aber auch richtig. Der Japaner stellte die nun leere Tasse neben die Maschine und stieß sich von der Wand ab und blieb vor Ryuichi stehen, an dem er sowieso vorbei kam auf dem Weg zum Bad. Sanft legte er seine Hand an dessen Kind und hob den Kopf leicht an, ihre Stirne berührten sich als Aki mit einem süffisanten Grinsen sprach.
»Muss doch jeder wissen, dass du mir gehörst. Und nur mir. Außerdem findest du es geil, sonst würdest du mich ja davon abhalten«, sagte er und gab seinem Verlobten dann einen etwas längeren Kuss.
»Aber vergiss nicht, was man über schwarze Halsbänder sagt«, neckte er Ryuichi dann, beim Sprechen strichen ihre Lippen übereinander, dann ließ er über den Hals streichelnd von dem Jüngeren ab und verschwand im Bad. Da die Tür offen stand würde Aki Ryu schon verstehen, sollte dieser dann das Wort ergreifen wollen.
Im Badezimmer angekommen ging das Spektakel dann los. Der Schwarzmagier selber tat eigentlich nicht großartig viel außer sich die Zähne zu putzen und seine Magie sprechen zu lassen. Haare kämmen? Pf, Schnee von gestern! Die Haarbürste strich von selbst durch die dunkle Haarpracht und mit ein paar imaginären Windzügen lag die Mähne 1A.
Als der beinahe Dreißigjährige dann die Worte von dem Gleichaltrigen hörte spülte er sich gerade den Mund aus, dann sah er in den Spiegel. In einer Ecke dessen konnte er gerade noch so den Anderen auf dem Bett sitzen sehen, zu dem er so kurz hinüber sah.
»Ja … ohne dich war das Musikbusiness auch nicht mal halb so schön.«
Mit gewaschenem Gesicht machte er sich daran ganz lapide sich mit Kayal die Augen zu schminken.
»Ich bin auch froh hier zu sein, bei dir, Neko-san. Solange du bei mir bist würde ich sogar Kloakenmeister werden. Oder Kindergärtner.«
Wobei – wenn man von Aki ausging – war wohl Zweiteres eindeutig schlimmer als Ersteres. Aki und Kinder? Zum erschießen, was auch der Grund dafür war, wieso der Schwarzmagier nur die höchsten Stufen unterrichtete. Man konnte Aki nicht auf Kinder los lassen. Oder die Kinder nicht auf Aki. Je nach dem.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Do 4 Mai - 18:42

Ein wenig gedankenverloren fing an sich Ryuichi zu schminken. Er überlegte, ob er die Foundation sein lassen sollte. Er sah denn zwar monströs aus und nicht so perfekt, wie es seine Schüler erwarten würden, aber es war ihm in diesem Moment egal. Denn Foundation, vor allem diese Foundation war schweineteuer, also überlegte er sich ernsthaft, die Knutschflecke zu beizubehalten, auch wenn manche ihn denn mit sorgenerfüllten Gesichtern anschauen würden, da er sonst nie solche monströsen Knutschflecke hatte. Doch sie waren verlobt und dieses Jahr wollten sie heiraten, im Sommer, mit seinem Wunsch in jeweils zwei Furisode-Kimonos, hier in Dänemark oder wahlweise auch in Deutschland oder Frankreich. Er seufzte lautlos bei dem Gedanken aus und kam wieder zu sich, als er die warme Stirn Akis spürte. Dieser Mann war so verführerisch und er wollte diesen Mann haben, für immer, niemand würde ihn bekommen.
Den Kuss erwiderte er mit genau derselben Intensität, wie es Aki tat und sie waren wirklich keine Sexmonster, aber wenn sie wirklich Lust hatten, waren sie wilde und sehr leidenschaftliche Personen, sonst würde man bei Aki auch nicht mindestens dieselbe Anzahl an Knutschflecke sehen, wie bei ihm. Nur bei ihm wurden sie schneller größer, weil er so empfindliche Haut hatte, zwar hatte er noch immer seine Babyhaut, aber er bekam immer schnell blaue Flecken oder lila Flecken. Also war bei ihm es schon vorprogrammiert, dass er weit größere Flecken bekam. Zumal seine heutige Kleidung recht freizügig in diesem Bereich war. Er hatte sich schon gestern entschieden, was er heute anziehen würde. Einer seiner Beine sah man, das andere wurde von Leder verdeckt.
„Sagt derjenige, der einen Fetisch hat, mich in solche zu sehen und zu vögeln. Was meinst du, habe ich mir dieses Kätzchenoutfit besorgt. Du gehst da ab und du wirst da extrem schnell gierig. Also sag mir nichts, meine Hausmaid. Du siehst in diesem Hausmädchendress sexy aus, also sag nichts im Gegenzug dazu, dass ich es dir dreimal zurückzahle“, meinte er nur grinsend und hatte somit sein Grundmakeup fertig. Dann folgten nur noch die schwarzen Lidstriche, die sehr schnell gingen.
Denn jetzt fehlte nur noch die Kleidung, die bei ihm vor dem Kleiderschrank hing. Daher stand er auf und zog schon einmal die schwarze Lederhose an, mit einem freien Bein, welches unsichtbare Strapsenhalterungen hatte, konnte man doch das andere Lederteilchen darunter stülpen was er tat. Er mochte es aus eben diesem Grunde sich nur in Shorts bekleidet im Bett zu befinden. So verschwendete man am Morgen keine Zeit. Sein Oberteil bestand aus drei Teilen, weshalb er erst das schwarze Top anzog, welches nicht so sehr scheuerte, dann zog er darüber die Weste und darüber die Jacke. Er fror eh nicht so schnell, also.
„Kindergärtner, du? Du bist eher ein Kinderschreck, als ein Kindergärtner. Daher hast du ja nur die 4. und 5. Klasse wo du unterrichtest. Ich kann dich da am besten verstehen, doch ich liebe Kinder, also unterrichte ich ja Musik in den ersten beiden Jahrgängen“, sagte er dazu und schnappte sich seinen Schmuck den er immer trug. Eben halt an dem einen Verlobungsring tat er nichts, war er doch ebenfalls aus schwarzem Platin und er trug normalerweise an der Hand keine Ringe, weswegen er die anderen beiden Ringe, ebenfalls Geschenke von Aki drüberstülpte am Ringfinger und Zeigefinger. Dazu noch an beiden Armen Kettchen, welche leicht klingelten und dann noch seine Kette. Er sah denn zu dem Spiegel auf seinem Bett und grinste leicht. Er sah zwar leicht drangsaliert aus, aber es war perfekt. Darüber würde er höchstens noch einen Schal tragen, aber eher einen dezenteren.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Fr 5 Mai - 22:14

»Hey, ich zwinge dich nicht dazu es anzuziehen, du tust es von alleine und ja, ich finde dich unsagbar heiß, mein Kätzchen und ich finde es umso besser, wie du über mich her fällst. Dafür würde ich alles anziehen.«
Neckisch streckte Aki die Zunge heraus, legte die Spitze an die obere rechte Lippenhälfte. Neckereien waren bei dem japanischen Paar üblich, bedeuteten sie allerdings nicht gleich, dass sie wie Tiere übereinander her fielen. Morgens war das nicht so ihr Ding, waren sie doch beide irgendwie froh einigermaßen munter aus dem Bett zu fallen und nicht schnarchend auf dem Boden liegen zu bleiben. Zumindest fühlte sich der Schwarzmagier so. Es war ja nicht so, als wäre es schon einmal vorgekommen, dass Ryu ihn aus dem Bett gerollt hat und sobald der Schwarzhaarige auf den harten Boden aufgeklatscht war … einfach eiskalt weitergepennt hatte. Genau so, wie er aufgekommen war. Nicht einen Millimeter hatte er sich bewegt. Dafür hatte er es dann auch heimgezahlt bekommen, denn Ryuichi war ein echt gemeiner Wecker, der die Snooze-Taste absolut nicht kannte. Dieser hatte es sich natürlich absolut nicht nehmen lassen und hatte einen Eimer eiskaltes Wasser über seinen – zu der Zeit noch – Freund gekippt. Damit hatte er dann wenigstens gesorgt, dass er sich auf den Rücken drehte, sich halb aufsetzte und einigermaßen anwesend gewesen war. Naja, wirklich wach war er trotzdem nicht gewesen. In Wirklichkeit hatte er einfach nur weiter vor sich hin gedöst und wäre in wenigen Sekunden wieder in die Traumwelt abgedriftet. Normalerweise schlief Aki nur so an die vier bis fünf Stunden nachts und damit kam – und kommt – er auch sehr gut aus doch an diesem Tag hatte er am Abend zuvor einen Vierstündigen Anfall gehabt, den er vor Ryu erfolgreich geheim gehalten hatte und diese Anfälle zerrten doch recht lange an seinen Kräften. Was er danach am meisten brauchte war – nein, kein Kaffee und auch kein Nikotin – Schlaf. Einfach nur Schlaf. Ganz viel Schlaf. Deshalb war er so schwer wach zu kriegen aber sein Freund war nicht sein Freund, wenn dieser nicht wüsste, wie der Schwarzmagier wach zu kriegen war. Spätestens als es ihm dann an die Wäsche ging war er wach. Vor allem weil es ihm auch definitiv zu anstrengend gewesen war es dann in dem Moment noch von Ryuichi besorgt zu bekommen. Normalerweise gerne aber nach solchen Anfällen konnte man Aki auch als asexuellen bezeichnen so abgeneigt gegenüber Sex war er dann.
Aki war sich nie sicher, wie er bei solchen Anfällen agieren sollte. Er wollte zum einen nicht, dass Ryuichi es live mitbekam, machte dieser sich doch immer viel zu viele Gedanken und Sorgen um ihn aber andererseits war es auch genau der Grund, weshalb er sie mitbekommen sollte. Erfuhr er es hinterher und vor allem: erfuhr er, dass Aki es bewusst geheim gehalten hatte machte er dem Älteren die Hölle heiß. Und Hitze war normalerweise – außer bei speziellen Aktivitäten – nicht so wirklich sein Fall. Weshalb – und es tat ihm auch noch bis heute so unsagbar leid – er noch am Abend des Antrages, nur eine knappe Stunde später, sich auch nicht einfach davon gestohlen hatte und den zwölftstündigen Anfall – einen der härten Sorte – leider am Verlobungstag hatte ertragen müssen. Man stellte sich wahrlich schönere Dinge nach einem Antrag vor als irgendwo halb tot herum zu liegen und organische Kriege zu kämpfen. Wirklich. Angenehmere.
Der Nekura hatte irgendwie die Angewohnheit seine Klamotten, die er für den nächsten Tag anziehen wollte, wenn er sie sich schon am Abend davor zurechtlegte, im Badezimmer zu lagern, weshalb er sich auch gleich dort umzog. Wie zu erwarten waren Akis Klamotten: schwarz. Es war eigentlich unmöglich den Japaner mal in was anderem zu sehen … außer man hieß Ryuichi Takashima und schleppte wieder irgendwelche Rollenspiel-Kostüme an. Das waren Ausnahmesituationen aber ein Alltag war keine Ausnahmesituation also trug er schwarz. Geschmückt wurde das ganze mit ledernen Stulpen, seinen üblichen Ringen und einem Halsband mit längerem Kettenband. So verließ er dann das Badezimmer, als auch gerade seine Tasse erneut unter die Kaffeemaschine schwebte und sich die Knöpfe auf wundersame Weise von selbst betätigten.
»Mich halten ja auch keine Jüngeren aus. Ich habe nicht den Ruf des zuckerwattenweichen Lehrers. Mich auf die pubertierenden Jungspunde los zu lassen wäre deren Grab. Und meines.«
Zuerst hatte es den Anschein als würde Aki einfach an Ryuichi vorbei laufen doch noch im letzten Moment hatte er dessen Unterarm genommen und ihn zu sich gezogen. Brust an Brust standen die Männer voreinander und der Schwarzmagier verschränkte seine Arme hinter dem Nacken seines Verlobten. Ihre Stirne berührten sich, war es quasi Akis Merkmal sich so immer an Ryuichi ranzukuscheln, genauso wie er sich nur allzu gerne auf die Lippe biss. Dies war nicht immer eine Gestik um seinen Neko-san heiß zu machen, war es bei ihm auch oft eine Geste dafür, dass er sich wohl in dessen Nähe fühlte und glücklich war. Seine onyxfarbenen Augen blickten tief in die des Anderen, wollten diese schier nicht los lassen.
»Ich hasse erste Schultage, da geht der Morgen mit dir immer viel zu schnell vorbei und dabei ist jede Sekunde mit dir kostbar«, raunte er ihm zu, im Hintergrund gurgelte der Kaffee.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Fr 5 Mai - 22:59

Der Takashima hatte ein wenig zu gut geschlafen. Zumindest kam es ihm im Nachhinein zu vor. Schließlich hatte der gute Herr, der gradewegs seine Hände noch an seinen Haaren schweben ließ, damit diese noch ein wenig mehr gelockter waren als vorher, sodass sie einfach nur schön aussahen. Es wirkte definitiv sehr gut, wie sie sich miteinander verstanden. Während Aki das Badezimmer vergenusswurzelte, tat es Ryuichi mit dem Hauptraum. Es fehlten bei ihm noch ein wenig die Haarstyling Geschichte, aber glücklicherweise hatte der Schrank auch einen Spiegel, weswegen er mit geschickten Handgriffen, seine Haare weitaus mehr lockte. Es war wirklich wunderschön und dann entschied er sich dazu noch Kontaktlinsen zu tragen, statt wie gewohnt eine Brille. Er hasste es, dass er normal kurzsichtig war, daher schnappte er sich seine Kontaktlinsenboxen und fügte die Kontaktlinsen ein, was zu einem leichten Brennen führte. Das Brennen hielt er aber auch aus, hatte er doch ein paar Dinge, die er selbst von seinem Verlobten geheim hielt.
Klar, der sonst normal Honigblonde der beiden, hatte nämlich das Problem mit seiner Gabe, dass er ab und an richtig gefährlich wurde. Wenn er die Gefühle der anderen in sich aufzog und wenn es Mordgedanken waren, konnte er definitiv nicht sagen, wen er als nächstes ermorden wollte. Doch dann war da noch das seltsame Verlangen dazu, dass er Sex wollte kurz danach. Klangen diese Gefühle ab, konnte der Takashima für nichts mehr garantieren. Er konnte nicht dafür garantieren, dass diese Gefühle wie Sex oder Ähnliches abklangen. Klar, hatte er bemerkt, dass Aki ihm etwas verheimlichte, was vermutlich mit seiner Schwarzmagierfähigkeit zusammenhing, aber selbst Ryuichi war nicht davon unberührt. Spielte er mit seiner Gitarre herum, bemerkte er nämlich diese widersprüchlichen Gefühle und er konnte Aki so erzwingen, dass er ruhiger wurde und vor allem, dass er die negativen Gefühle aus dem Fenster warf. So war nun einmal der ruhigere von beiden und vor allem war Ryuichi derjenige, der meistens die Hosen anhatte. So oder so wirkte es dennoch sehr harmonisch, trotz dieser Geheimnisse die sie voneinander hatten.
Diese Geheimnisse mussten sein, selbst in der Ehe war es so und es würde immer so sein. Dafür konnte man nichts und Ryuichi hasste es, wenn er jemanden aufzwang mit ihm zu sprechen, trotz des offenen Ohres was er nun einmal hatte. Er war nicht umsonst die Hauptansprechperson in Sachen von Liebeskummer und was man dagegen machen konnte. Doch durch diese Gedankenverlorenheit in diesem Bereich, bemerkte er nicht einmal, wie sein Lächeln sich zu einem breiten, strahlenden Grinsen verwandelte. Er liebte ja Rollenspiel-Kostüme, aber eines hatte Aki noch nicht. Ein wenig gemein war der Takashima schon, er hatte für sich selbst ein Katzenkostüm besorgt und für Aki ein Maidkostüm, aber er liebte noch die Tatsache, dass Aki nur schwarz trug und er wollte diesen Mann schon einmal in Strapsen sehen. Er hoffte nur, dass Aki ihn nicht töten würde, für wann das geplant war. Die Hochzeit stand in der großen Glocke und er Ryuichi plante auch noch die gesamte Hochzeit.
Denn dem Nekura konnte man so eine Hochzeit niemals anvertrauen, die Hochzeit würde langweilig sein. Aber nicht diese Hochzeit. Ryuichi wusste nämlich schon wo diese stattfinden sollte, in dem Wintergarten, aber nicht irgendwo in diesem Wintergarten, sondern in der kleinen gebauten Lichtung, die diesen Garten schöner wirken ließ. Die Hochzeit wäre eh in einem kleinen Rahmen und nur unter den Freunden hier im Elsker. Niemals würde er seine eigene Familie einladen, ebenso wenig wie die von Aki. Schon gar nicht von Aki. Ein kleiner Schauer legte sich auf seinem Rücken und er schüttelte unbemerkt den Kopf, sah er doch, wie Aki eintrat und einen zweiten Kaffee anmachte, glücklicherweise hatte Ryuichi keinen so einen Drang so viel Kaffee am Morgen zu trinken.
„Dein Grab…na klasse und was soll ich sagen? Ich hasse ab und an meine Fähigkeit richtig, nutze ich sie auch oft unbewusst ein, obwohl ich sie kontrollieren kann. Ich kann sie nur nicht kontrollieren, wenn ich im Musikunterricht etwas erklären will und dann hören die mir nicht zu. Ich übertrage ja unbewusst meine Gefühle und nach 30 Minuten kann ich meine Fähigkeit nicht einmal mehr einsetzen…“, murrte er herum. Er murrte wirklich, aber dafür genoss er das, was danach folgte.
Er genoss es wirklich, sah er in den Onyxaugen, mit seinen Saphiraugen. Er hatte sich bewusst für seine blauen Kontaktlinsen entschieden, waren sie doch etwas angenehmer zu tragen, als der Rest. Zumal er sich weigerte seine eigene Brille zu tragen, die auch noch potthässlich nach einem Modell aus den 70ern aussah. Also war es ein Schreck auf Erden und seine neue Brille, mit der neuen Sehstärke, hatte er ein wenig abgenommen in diesem Bereich, kam erst Ende dieser Woche, sowie die neuen Himmelblauen Kontaktlinsen.
Doch dann hörte er die Worte von Aki und er seufzte leicht auf. Es stimmte, diese Sekunden waren zu kostbar und dennoch legte er seine Arme um die Hüfte und zog Aki näher zu sich. Er zog diesen Menschen näher zu sich und küsste ihn. Sein Verlangen war gerade da, dass er Aki küssen musste, zwar nicht so wie am gestrigen Abend, aber doch so, dass man merkte, dass Ryuichi keine Lust auf diesen ersten Schultag hatte oder die ersten Schultage. Es war definitiv sehr anstrengend, dabei hatte er nur Japanisch, wo auch nicht immer ein gesamter Kurs zusammenkam, sondern auch noch Musik in den ersten beiden Jahrgängen.
„Was meinst du wie es mir geht? Ich wünsche mir so sehr, dass du immer bei mir bist. Ich wünsche mir echt, dass du immer bei mir bist, auch im Unterricht. Aber das geht nicht. Ich habe ja für uns beide Musik vorbereitet, für das gesamte Jahr, ebenso wie für meinen Japanischkurs. Ich gab mir nicht die Hoffnung überhaupt Chemie zu verstehen. Das hat uns Zeit gegeben, aber dennoch…ich will nicht mich von dir trennen Aki-chan. Ich will, dass wir beide zusammen Unterricht haben…“, murrte er erneut rum und das an den Lippen von Aki, die er erneut küsste.
Seine Augenwinkel zeigten an, dass er eine leichte Tränenbildung hatte. Die Ferien waren zu schnell vorübergegangen, viel zu schnell für Ryuichis Geschmack. Er hatte die Zeit nicht mit Aki nutzen können, hatte er in der ersten Hälfte quasi den gesamten Unterricht vorbereitet und in den Klassenzimmern dafür verstaut. Es war einfach zu gemein zu ihnen, dass das Jahr so schnell anfing…

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   So 7 Mai - 17:30

Aki genoss die Nähe von Ryuichi, ihre Körper schmiegten sich aneinander und die Berührungen hinterließen ein wohlig-warmes Gefühl in dem Schwarzmagier zurück. Dennoch verkniff er sich seine nächsten Worte. Ryu wusste Akis Meinung dazu. Zwar war es schon eine Weile her, seit er dies gesagt hatte aber zu damals hatte sich nichts verändert. Er wollte, dass Ryu nicht mehr Professor für Musik war. Die Nebenwirkungen seiner Fähigkeit, die Kopfschmerzen, Depressionen, Übelkeit …
Der Ältere machte sich Sorgen um seinen Schatz und trotzdem konnte dieser nicht von ihm verlangen, aufzuhören, schließlich teilten sie beide diese große Leidenschaft für die Musik. Dass Aki der Gedanke daran absolut nicht schmeckte, dass Ryu am Ende der Woche mit den Nerven total am Ende war, tja, damit musste er fertig werden. Es änderte trotzdem nichts daran, dass Aki Ryu weiterhin liebte und sich um ihn kümmerte, solche Phasen hatten ihn noch nie abgeschreckt und würden es auch nie. Aber genau diese Nebenwirkungen waren es, weshalb Aki seine versuchte geheim zu halten. Er wollte seinem Verlobten nicht zu Last fallen sondern die Stütze für ihn sein, die er brauchte. Aki befand sich sowieso im Depressionsdauerloch, dass es ihm schon egal war und er damit selbst fertig wurde. Seine negativen Eigenschaften wollte er nicht an seinem Sonnenschein auslassen, die dunklen Wolken standen ihm halt einfach nicht. Das war mehr so Akis Einzelgängerding.
Der Japaner spürte die Lippen seines Verlobten auf seinen eigenen und er erwiderte den Kuss, bat mit seiner Zunge um Einlass. Er wollte ebenso wenig wie Ryu, dass dieser Moment endete. Die Ferien waren viel zu kurz für sie beide gewesen, weshalb Weihnachtsferien auch grauenvoll waren. Sie waren einfach viel zu kurz, vor allem wenn Aki daran dachte, dass Ryuichi danach wieder Musik unterrichten musste …
Der nächste Kuss folgte knapp nach den Worten seines Verlobten, doch dieser war allerdings diesmal kürzer, was an Aki lag. Der Schwarzhaarige hatte nämlich etwas bemerkt, was in ihm sofort seinen Beschützerinstinkt hervorrief und Besorgnis weckte. Weinte Ryu etwa? Weshalb? Er löste die Verschränkung im Nacken des Anderen und legte die Hände an sein Gesicht, seine Augen blickten tief in die, durch die Kontaktlinsen, hellblauen Augen des Anderen, sahen ihn besorgt an.
»Neko-san, ich bin hier, bei dir, und daran wird sich auch niemals etwas ändern, hörst du? Es ist völlig egal ob wir beide das gleiche Fach unterrichten oder nicht, zumal man dir den verrückten Wissenschaftler nicht mal abkaufen würde«, ein kurzes, aufmunterndes Schmunzeln huschte über seine Lippen, dann gab er Ryuichi einen sanften Kuss auf die Nase.
»Niemals würde ich es wagen deine Seite zu verlassen, du bist mein Leben. Außerdem«, er wischte mit dem Daumen die leichten Tränen am Augenwinkel von Ryuichi beiseite und küsste seine rechte Wange. »bin ich sogar dann gar nicht weg. Ich bin rund um die Uhr bei dir.«
Er löste seine Hände von dem Gesicht des offensichtlich nervlich am Ende angelangten Japaners und hielt eine Hand vor ihr beider Gesichter so, dass die Handfläche nach oben zeigte. Nach wenigen Sekunden schien es als würde die Luft über der Hand zu glitzern und schwärzlicher Rauch bildete sich. Der blick des Schwarzmagiers brauchte die Stelle gar nicht zu fixieren, sondern blickte weiterhin in Ryuichis blaue Augen, ein sanftes Lächeln auf den Lippen. In seinen Gedanken folgten rhythmisch mystisch gesprochene Worte auf die nächsten, Kopfbilder schienen zu formen, was unausgesprochene Worte beschrieben und wenige Sekunden später ploppte aus dem Nebel in Akis Hand ein smartphonegroßes Etwas auf die Handfläche und landete auf seinem Po. Etwas böse wurde der Schwarzmagier angefunkelt, dann erhob sich das kleine Wesen und wandte sich Ryuichi zu. Es war ein kleines Aki-Wesen, genauer gesagt eine Miniatur-Projektion, mit roten Hörnchen und einem roten Dämonenschweif, das den Jüngeren der beiden liebevoll anlächelte und mit einem Hopps auf dessen Schulter hüpfte.
»Siehst du? Wer hätte nicht gerne einen kleinen Taschen-Aki? Damit brauchst du dich nicht so alleine fühlen. Hab doch gesagt, dass ich immer bei dir bin«, sprach der Richtige der Beiden, legte die Hand an Ryus Kinn und gab ihm dann erneut einen Kuss. Die kleinere Projektion tat es ihm nach und hauchte dem Japanischlehrer einen Kuss auf die Wange. Vor Akis innerem Auge tauchte derweil in der Dunkelheit leuchtende Zahlen auf.

37:134:12:45:36

Die letzte Ziffer zählte sich immer weiter runter, von Sekunde zu Sekunde zu Sekunde …
Der Schwarzhaarige verdrängte dieses Bild zurück in die letzte Ecke seiner Gedanken, hatte er gerade absolut keine Zeit sich großartig damit zu beschäftigen, immerhin musste er sich jetzt um Ryu kümmern.
»Neko-san, und würde am Liebsten rund um die Uhr bei dir sein. Ich muss doch auf dich aufpassen. Du brauchst nicht zu weinen.«
Er schenkte seinem Verlobten ein liebevolles Lächeln und zwinkerte ihm zu, dann zog er diesen wieder in seine Arme.
»Ich liebe dich, Neko-san.«

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   So 7 Mai - 18:09

Irgendwie war diese Trauer, die der Takashima empfand nicht die beste Art und Weise, die er erlebt hatte. Klar wusste er von dem, was Aki dachte, dass er Musik aufhören sollte. Doch sein Stolz ließ es nicht zu, obwohl die Musik ihn innerlich immer mehr zerstörte, immer mehr in Richtung Dunkelheit zog. Ryuichis Fähigkeit war halt ein Fluch für ihn, aber auch kein wirklicher Segen. Er konnte besser hören, aber was brachte es das, wenn er durch die Gefühlsmanipulation der Anderen immer depressiver wurde? Ein kalter Schauer verließ seinen Rücken, als er an dem letzten Jahr dachte. Da war er so tief in seine Depression gefallen, dass er Aki hatte bitten müssen den Musikunterricht zu leiten, aber dabei musste er auch daran denken, dass er nicht umsonst so stark geworden war. In den gesamten Winterferien hatte er keinerlei Anstalten gehabt Musik zu machen, beziehungsweise hatte sie gemacht, aber nur, wenn er mutterseelenalleine war. Das heilte bei ihm auch oder die Hunde, die es hier gab. Er war zwar kein Leiter einer Arbeitsgemeinschaft, aber er durfte zu den Hunden, die ihm ein wenig Trost spendeten. Aber Musik abzugeben? Das kam für den Hellhaarigen nicht in den Sinn. Das kam für ihn überhaupt nicht in den Sinn.
Er weigerte sich demnach diesen Unterricht abzugeben, kannte er zwar Akis Meinung, aber schon in der Schulzeit hatte er niemals den Unterricht abgeben können, das passte nicht zu ihm. Wenn dann würde er den Unterricht nur an einen seiner besten Freunde abgeben, insbesondere an die Schulband von damals. Aber sonst würde er es niemanden anvertrauen, so oder so wollte er ein wenig zurücktreten, wenn es ginge, aber dann war da noch sein verdammter Stolz, der es nicht zuließ, dass er diese Fächer überhaupt abgab, beziehungsweise, dass er ein wenig zurücktrat. So oder so war klar, dass Ryuichi nicht Ewigkeiten so weitermachen konnte, allerdings war die Einsamkeit noch da, wenn er nicht bei Aki sein durfte. Klar, er hatte schon seine Fähigkeit gesehen, einen Mini-Aki hatte er heraufbeschworen und Ryu hatte sich sofort in diesen kleinen Dämonen verliebt gehabt. Dieser kleine war nicht nur die perfekte Ausgabe seiner selbst, sondern auch noch so verdammt liebevoll. Wenn er sich einsam fühlte, kuschelte sich Mini-Aki an dessen Hals und küsste dessen Wange, weswegen er nicht alleine war.
Der Takashima hörte seinem Verlobten zu und spürte diesen Kuss auf der Nase. Es stimmte, aber Ryuichi war so verdammt sensibel, wenn es darum ging, wenn es um seinen Verlobten ging. Sie waren schon so lange zusammen. Knappe zwölf Jahre, wenn er es richtig in Erinnerung hatte. Daher wusste er auch, dass Aki und er niemals getrennt sein würden, es ging einfach nicht. Wenn er Aki verlieren würde, würde er alles andere als unwichtig einstufen und sich selber in eine Anstalt einliefern lassen, sodass seine Fähigkeit ihn nie wieder beeinträchtigte. Dank Aki konnte er nur so sein. Dank Aki hatte er das Sonnenlicht in seinem Herzen bewahren können.
„Niemals würde ich zulassen…das du mich verlässt. Wer einmal mein Herz hat, hat es für immer. Mir ist es egal, wie es aussieht, aber wenn du sterben solltest, würde ich mir niemanden anderen mehr holen, denn wer mein Herz hat, gehört es bis über den Tod hinaus“, waren seine Worte, die ernst gemeint waren, aber wiederum wusste er genau, dass sein Verlobter gerade seine Fähigkeit einsetzte. Er bemerkte nämlich das leise Flirren, was andere wiederum nicht hören würde und dann sah Ryuichi zu dem Mini-Aki mit roten Dämonenhörnchen und einem Schwänzchen, was am besten passte. Ryuichi lächelte leicht und stupste mit seinem Zeigefinger gegen die Miniausgabe, die sich sofort auf seiner Schulter setzte und ihm einen Kuss auf die Wange hauchte. Er fing an zu Lächeln, aber wiederum wusste er, dass diese Miniausgabe ihm definitiv helfen konnte. Selbst wenn er nur am Nachmittag Musik hatte am heutigen Tage. Dennoch war er froh über diese Miniversion.
Sein Verlobter sprach wieder mit ihm und Ryuichi erwiderte den Kuss, während die Miniausgabe ein wenig schnaubte, was in Ryuichi für Belustigung sorgte. Dieses Teufelchen sollte sich nicht haben, konnten die beiden sich doch nicht küssen. Sie waren zu sehr vom Größenunterschied betroffen, aber Ryuichi mochte das an der Miniausgabe. Sie war genauso schnell eifersüchtig, wie das Originial.
„Ich liebe dich auch, Aki-chan. Du bist der Grund, warum ich das Sonnenlicht behalten habe. Wir sind seit knapp zwölf Jahren zusammen und wir werden dieses Jahr heiraten. Was meinst du, wieso ich schon jetzt die Hochzeitspläne komplett leite? Ich will, dass dieses Ereignis bei uns beiden immer in Erinnerung bleibt. Es soll unser schönster Tag sein. Es soll uns wirklich an diesen Tag erinnern“, meinte er liebevoll und kuschelte sich an Aki, der größenmäßig besser passte. Aber er nahm auch wahr, dass die Miniausgabe sich an seinen Hals kuschelte und diesen Hals mit Küssen verzierte, wenn auch keine Knutschflecke hinterließ. Dafür war die Miniausgabe meistens zu faul und vor allem hatte der Takashima schon etliche Knutschflecke da, also würde man es nicht sehen.
„Ich glaube, deine Miniausgabe ist wie du…nur etwas grantiger, deine Miniausgabe hasst selbst dich, zumindest habe ich es oft wahrgenommen, als wir beide gesprochen haben. Am liebsten wäre die Miniausgabe wie du, genauso groß und dann noch genauso eifersüchtig auf Alles und Jeden. Also ich glaube eher…das ich zwei eifersüchtige Akis im Moment bei mir habe“, kicherte er leicht los. Ja, es stimmte. Die Miniausgabe war exakt die Kopie wie das Original.

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BeitragThema: Re: 2-01 Ryuichi & Aki   Sa 20 Mai - 0:54

»Hör' auf, Neko-san«, sprach Aki und deutete ein Kopfschütteln an als er die Worte Ryuichis vernahm, der ihm berichtete, dass er sich nach dem Tod Akis keinen neuen Freund suchen würde. Aki mochte solche Gespräche überhaupt nicht. Er wollte gar nicht erst daran denken, dass er Ryu alleine zurücklassen würde, dass er früher sterben könnte als sein Verlobter. Es erinnerte ihn daran, dass in seinem Hinterkopf eine Uhr ablief, welche er dringend mal wieder auffüllen musste. Mit siebenunddreißig Jahren auf dem Konto herumzulaufen war doch schon riskant für den Schwarzmagier. Es war zwar noch nicht vorgekommen, dass die dunkle Magie ihm mehr als fünfzehn Jahre auf einem Schlag geraubt hatte und dennoch könnte es passieren. Er hatte lieber gern eine recht annehmbare Zeit, so konnte er sich auf der sicheren Seite wiegen, falls es doch mal brenzlig auch für Ryu werden sollte – was er natürlich nicht hoffte! Aber dennoch – wer Aki kannte, der wusste, dass er gerne auf alles vorbereitet war. Er war kein Freund davon, wenn es nicht nach seiner Nase lief. Es wäre langsam also mal wieder Zeit Kopenhagen unsicher zu machen.
»Ich will solche Worte nicht von dir hören. Wieso sollten wir über etwas reden, was so weit in der Zukunft entfernt liegt oder gar niemals geschehen wird? Das sind bloß düstere Gedanken in einem viel zu schönen Moment. Hör' auf an so etwas zu denken.«
Erneut legte er seine Lippen auf Ryus, gab ihm einen sanften Kuss und vernahm das leise Gemecker des Mini-Akis auf Ryus Schulter. Doch noch ignorierte der Schwarzmagier das kleine Männchen, welches vor Eifersucht die Wangen aufplusterte. Seine eigene Aufmerksamkeit lag auf Ryuichi, welcher ihm sagte, wie sehr er ihn liebte und ihre Hochzeit anriss. Allein der Gedanke daran, dass Ryu bald offiziell Sein sein würde ließ eine wohlig-kribbelnde Wärme durch den Körper des Älteren wandern. Er legte seine Stirn an die des etwas Größeren, eine Hand an dessen Kinn, sodass er mit dem Daumen zärtlich über dessen Lippen streichen konnte.
»Ich bin mir sicher, dass es unser schönster Tag wird, ganz egal wie er ablaufen wird, denn dann bist du Mein und ich Dein und für mich kann nichts und niemand diesen Augenblick noch ruinieren. Außerdem musst du die Pläne so oder so leiten. Ich hab dafür doch absolut gar kein Händchen und ich will, dass es dir gefällt. Es soll Dein Tag werden. Mir reicht es doch schon, dich dann glücklich zu sehen.«
Eigentlich hatten sich die beiden Japaner erneut küssen wollen doch diesmal kam es nicht dazu, denn Mini-Aki veranstaltete auf Ryus Schulter den absoluten Terz, sodass es die Aufmerksamkeit beider auf sich zog. Wütend fing es an zu meckern und stampfte wie ein quengeliges Kind mit den Füßen auf, nur um sich dann an Ryus Hals zu kuscheln und mit trotzigem Blick in Richtung Aki diesen zu küssen. Schmunzelnd zog der Schwarzmagier eine Augenbraue hoch und lauschte den Worten seines Verlobten, dessen Worte er nur zustimmen konnte.
»Würde mich wundern, wenn mich meine Mini-Ausgaben nicht hassen würden. Ich bin schließlich eine Konkurrenz für mich selbst und jede meiner Ausgaben beansprucht dich als ihr Eigentum. Der einzige Unterschied ist, dass ich eindeutig stärker bin.«
Mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen legte Aki die Arme um Ryuichis Hüfte und zog diesen nah an sich. Noch in der selben Bewegung, bevor sich ihre Körper berührten, trafen sich ihre Lippen und Aki gab seinem Neko-san einen leidenschaftlichen Kuss. Das Gemecker der Projektion wurde von Beiden gekonnt ignoriert, wollte der Schwarzhaarige doch nur, dass sein Gegenüber in seinen Händen dahin schmolz und für den Tag bessere Gedanken bekam. Nach einigen Minuten hörte die Projektion auch endlich auf zu versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, hatte sie doch schlichtweg gar keine Macht gegen den Charme des Originals. Stattdessen kehrte sie diesem den Rücken zu, kuschelte sich schmollend an Ryuichis Hals und wimmerte leise und beleidigt. Doch zu ihren Gunsten fand auch dieser Kuss sein Ende.
»Sagst du nicht immer, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist? Wie es aussieht sind wir schon reichlich spät. So gern ich noch bleiben würde«, Aki konnte es nicht lassen, ihm jetzt noch einen flüchtigen Kuss auf die Lippen zu geben. »aber ich will doch nicht, dass du hungern musst.«



>>> TBC >>> Cafeteria >>>

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2-01 Ryuichi & Aki
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