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Aula

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Admina

Elsker-ID :
► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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BeitragThema: Aula   So 16 Apr - 1:44

das Eingangsposting lautete :



Die Aula, der Platz, wo Direktorin Elsker jedes Semester aufs Neue eine Rede hält. Die Aula selbst zeigt jedem Neuankömmling wie riesig und pompös das Elsker Woods ist. Der Boden der Aula ist mit weißen Mamorfliesen von enormer Größe ausgelegt; die weißen Fliesen selbst sind mit leichten, roten Mineralieneinschlüssen durchzogen, damit das Weiß nicht ganz so erdrückend ist. Am Rand der Aula ist sowohl links als auch rechts eine Säulenreihe von sechs Säulen, welche nicht ganz an der Wand stehenund somit daneben noch gut fünf Meter Platz ist. Zwischen den Säulen sind gute 10 Meter Abstand. Die Hauptlast des Tonnengewölbes wird von Stahlkonstruktionen auf die Säulen übertragen. Generell wurde das gesamte Gewölbe vor der Eröffnung erneuert, da die alte Konstruktion die Dauerlast des Schnees nicht mehr lange ausgehalten hätte. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich einige Dachfenster eingesetzt um neben den großen Rundbogenfenstern, über den Treppen welche zu den Gängen führen, für genügend Licht in der riesigen Halle zu sorgen. Ebenfalls zu erwähnen ist, das an beiden Wandseiten, jeweils fünf Rundbogenfenster genau so platziert sind, dass sie in der Mitte der 10 Meter Abstand zwischen den einzelnen Säulen sind. Die Ornamentik, die man überall in der Aula findet entspricht der des Gotischen Baustils.
An den Wänden hängen auf linken Seite, in der Mitte der riesigen Halle die Ausschreibungen für Kurse oder Veranstaltungen und die dazugehörigen Anmeldeformulare sind auch dort angepinnt. Auf der Gegenüberliegenden rechten Wandseite befinden sich große Vitrinen in denen die Schulauszeichnungen und gewonnene Pokale ausgestellt sind.


Zuletzt von Isabella Elsker am Mi 24 Mai - 13:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Professor

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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: Aula   Mi 24 Mai - 18:04

>>> CF >>> Cafeteria >>>

Der Weg von der Cafeteria zur Aula war kurz und eigentlich sehr schnell zu erreichen, weshalb sich Aki beim Verlassen der Cafeteria sicher war, dass Ryuichi dort schon angekommen war. Alles in ihm sprang wie wild geworden im Viereck, kochte über und verlangte nur nach seinem Verlobten doch der Nekura musste sich zusammenreißen. Er hatte als Autoritätsperson die Pflicht ein gewisses Gesicht zu wahren, was hieß, dass er nicht einfach über seinen Neko-san herfallen konnte, wie es ihm beliebte. Und genau das wusste dieser auch. In solch einer Spiellaune – in einer, die sogar Aki trotzte – hatte er den Jüngeren wahrlich noch nicht erlebt. Unbewusst leckte sich der Schwarzmagier über die Lippen, doch als er dies bemerkte, ermahnte er sich selbst innerlich. Er durfte jetzt nicht weiterhin auf Ryu eingehen, sonst würde er für nichts mehr garantieren können. Er musste sich jetzt darauf konzentrieren all seine Willenskraft zusammen zu kratzen und diese aufzubringen, weshalb er tief ein und ausatmete, um schon mal ein gewisses Maß an Konzentration vorzugewinnen.
Ryuichi wusste es. Er wusste, wie sehr Aki es hasste, von ihm ignoriert zu werden. Sein Ego schrie nach der Aufmerksamkeit seines Verlobten, schien er doch jedes Mal so bedürftig danach zu sein, als wäre es sein Lebenselixier. Zugegebenermaßen wirkte er dabei auf Außenstehende unglaublich besitzergreifend und eifersüchtig aber das waren ja auch durchaus Charaktereigenschaften, die bei dem Schwarzmagier sehr stark ausgeprägt waren. Das lag nicht daran, dass er Ryuichi nicht blind vertraute sondern vielmehr an seinen Verlust- und Trennungsängsten, war ihm die Nähe des Anderen in jeglicher Hinsicht unendlich wichtig. Er wollte jede Sekunde spüren, dass Ryu da war. Seine Zeit als Shitai verstärkte dieses Aufmerksamkeitsbedürfnis natürlich auch immens.
Die viereinhalb Jahre, die er als Weltstar alleine verbrachte waren schlimm gewesen. Die Trennung zu Ryu hatte ihn außerhalb der Bühne zu einem Trinker werden lassen, der so gut wie 24/7 total pissed war und das Oberarschloch raushängen ließ. So manch einer seiner damaligen Crewmitglieder hatten es ihm doch tatsächlich nachgesehen, der ein oder andere hatte ihn hinterrücks den Teufel gewunschen und waren zu ihm die totalen Schleimer. Auf der Bühne wurde er von seinen Fans gefeiert und wer ihn hinter der Bühne traf schrieb später die größten Haterkommentare im Netz, denn wer wurde schon gerne von seinem Künstler abgewiesen oder ignoriert? Unfreundlichkeit war Akis Begleiter und so viele Fans, die er dadurch verlor desto mehr kamen wiederum hinzu. Auch heute noch, obwohl Shitai, den man als Rock- und Metalkünstler geliebt und gefeiert hatte, sein Austritt mit einem Liebeslied beendet hatte, hatte er Fans. Zu denen war er heute auch wahrlich sanfter, dank Ryuichi. Wurde er in Kopenhagen dann doch mal drauf angesprochen blieb er wenigstens neutral bis freundlich und dank seiner Schüler im Elsker, welche im Musikunterricht gerne heimlich mit dem Handy mitfilmten landet auch heute noch das ein oder andere Video von ihm im Netz. Auch wenn Shitai offiziell als ausgestorben gilt – vor allem als richtiges Arschloch – hatte doch sein letzter Song für einen gehörigen Einschlag gesorgt und sein Image ziemlich geändert. Vor allem für ihn, denn dieser Song war für Ryuichi gewesen. Mit diesem Song hat er mit seinem Leben als Shitai abgeschlossen und sich entschieden, zurück zu kehren. Er konnte einfach nicht ohne seinen Neko-san, es ging nicht. Nicht einmal seine Bandmitglieder haben gewusst, dass sie sich auflösen würden, hatten sie es erst wie alle anderen auch an dem letzten Konzert erfahren. Vor allem hatten sie nicht einmal von dem Lied gewusst! Wie begossene Pudel waren sie auf der Bühne rumgestanden, als die Melodie des allerersten Liebesliedes des Shitai gespielt hatte und Aki einfach gesungen hatte. Nachdem hatte er erst all seinen Fans und auch der Band erzählt, dass dies sein letztes Konzert war und er somit aus der Musikbranche austritt, da er ohne seinen Neko-san einfach nicht weitermachen kann, weshalb er die Musik schmeißen und zu diesem zurückgehen wird. Der Schock war riesig gewesen und natürlich war er nach dieser Ansage nicht auf der Bühne stehen geblieben sondern war gleich Backstage verschwunden. Dort wurde er erst einmal von den ganzen Crewmitgliedern mit Fragen bombadiert, denen er eigentlich aus dem Weg gehen wollte. Kratzbürstig wie immer aber da war ihm Ryuichi aufgefallen, der ebenfalls plötzlich Backstage stand. Einfach so. Und bei diesem Anblick war Aki erst wirklich zu hundert Prozent bewusst geworden, wie sehr ihm diese Trennung zugesetzt hatte – auch wenn sie auf seine Fähigkeit einen positiven Effekt gehabt hatte – denn der Schmerz und die Wiedersehensfreude waren immens. Und so etwas wollte er nie wieder in seinem Leben empfinden. Von ihm ignoriert zu werden war demnach die reinste Folter für ihn, setzte er dies doch fast schon mit dieser Trennungszeit gleich.
Mit dem anmutig-lässigen Gang, den Aki immer an den Tag legte und dabei wie eine gefährliche Raubkatze wirkte, betrat er die Aula. Beiläufig glitt sein Blick durch den Raum und besah sich, wer schon alles hier war. Wo Ryuichi saß wusste er, nach diesem brauchte er sich nicht umzusehen und dennoch fiel sein Blick auf ihn, als er sich seinen Weg zu ihm durchbahnte. Als sich ihre Blicke trafen war aus dem leichten Lodern in seinen Augen, welches er noch in der Cafeteria gehabt hatte, zu einem Waldbrand geworden, ein wahres Leuchtfeuer. Sein onyxfarbenen Augen bohrten sich in die himmelblauen Ryus, schienen sie Bände zu sprechen, wie sehr er ihn wollte und um dies unbewusst bestärken zu wollen lag ein leichtes anzügliches Grinsen auf seinen Lippen, welches meist sein Raubtierinstinkt in Bezug auf den sonstigen Honigblonden auswies. Ohne ein Wort oder eine weitere Geste nahm er den Platz neben seines Verlobten ein und wahrlich behielt er seine Willenskraft und ließ den Blick von Ryuichi ab. Zwar erforderte es sehr viel, wirklich sehr sehr viel, Willenskraft von ihm und dennoch schaffte es Aki, sich zusammen zu reißen und seinen Blick auf die Aula und die einströmenden Leute zu fokussieren.

<< „Gespräch“: Ryuichi Takashima >>

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サヨナラ... 昨日の喧嘩を思い出した 僕はバカだ 今、やっと気付いた
どうしたの? 1人で悩んだりしないで 分け合える悲しみだってある筈だよ

君が好き 一番大切な人 ずっと側にいて 駄目な僕を叱ってよ 今、誓うよ
君を守ってゆく だって君をこんなに愛せるのは 僕だけ
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Professor

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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Aula   Mi 24 Mai - 21:59

011
Kapitel 1-01

Immer mehr Professoren und Schüler strömten in die Halle, und beunruhigten Jacobs Stolz. Ja, Kaya war gerade dabei ihn von Bosheiten abzuhalten, doch er wollte den Schülern nicht schwach gegenüber treten. Das wäre einfach schrecklich. Immer noch zu der jungen Frau hinabgebeugt, beobachtete Jacob die Schüler, von denen er sogar einige wiedererkannte. Zwar nicht mit Freude, doch er kannte sie. Einige waren natürlich von der Schule runtergegangen, doch einige waren immer noch da. Bei manchen konnte Jacob es zwar nicht begreifen, aber wenn es sein musste.

Vorsichtig drehte er den Kopf, sodass sein Gesicht ihren Haaren näher war, doch seine Augen die Schüler und Professoren in der Aula erfassen konnten. Wenn es nach seinem normalen-ich ginge, würde er sich nun einen Platz suchen, und sich einfach auf ein Date freuen. Doch dies war nicht einfach ein Date. Dies war ein sehr wichtiges Date für sein Leben. Dieses Date würde den Verlauf seines Lebens bestimmen, wenn er an diesem Abend bei Kaya versagte, würde er nicht nur noch unerträglicher werden, sondern auch einfach unglücklich. Sollte Jacob es jedoch schaffen, ihr Herz noch mehr für sich zu gewinnen, würden weitere Dates folgen können, und vielleicht würde er später durch Kaya ein viel besserer Mensch.

»Mh-hm«, murrte der junge Mann, und schloss kurz die Augen, um noch einmal Kayas Geruch richtig wahrnehmen zu können. Bis zum nächsten Körperkontakt würde es nämlich noch eine Weile dauern. Und wenn Isabella nicht zum Punkt kam, dann würde es vermutlich Jahrzehnte dauern. Also, in Jacobs Kopf natürlich nur, denn Jahrzehnte konnte er nicht auf Kaya warten. Jetzt, da er wusste, dass sie existierte, konnte er nicht mehr ohne sie leben.

Verfluchte Fähigkeit!

Doch eigentlich war er seiner Fähigkeit verdammt dankbar dafür. Leise seufzte er, zog sich zurück und baute wieder einen kleinen Abstand auf. Ihm war die Meinung der Schüler wichtig, und wenn sie ihm nachhingen, weil er sein Image verloren, musste er wieder durchgreifen. Welch böse Gedanken sich da schon wieder bildeten...

»Aber natürlich, einen Moment«, lächelte Jacob, ließ schweren Herzens ihre Hand ebenfalls los, und suchte in seiner Lederjacke die richtige Tasche, in welcher das Handy verborgen lag. Als er es dann fand hielt er es Kaya hin, wobei er jedoch nur ihre Augen anschaute, und sich deren Farbe einzuprägen versuchte.

»Bitteschön, Miss Evans. Aber nehmen sie es mir bloß nicht bis zum Ende des Tages weg!«, bat er in Kleinkinderstimme, und schaute sie aus großen Augen heraus an, wobei er über seine Art und Weise, wie er sich vor ihr benahm, zu schmunzeln begann. Ein Blick in die Augen eines anderen, und man fand die Liebe seines Lebens? Passierte ja wohl nur welchen wie Jacob...
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Tier S

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19; Tier-S; 5. Jahrgang

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BeitragThema: Re: Aula   Do 25 Mai - 11:56

#003

Ôra schüttelte den Kopf und schluckte gerade den letzten Bissen ihres Vollkornsandwiches vom Frühstück herunter.
»In London? Himmel, Mädel, ich bin froh, dass ich dort vor Langeweile nicht abgekratzt bin!«, antwortete die Engländerin auf die Frage ihrer Freundin, ob sie wen kennen gelernt hatte in ihren Ferien.
»Ich hatte aber wirklich fast die Gelegenheit gehabt, jemanden kennen zu lernen … im Starbucks aber … naja«, begann sie dann zu erzählen und konnte nicht verhindern, dass ihre Wangen sich rosig färbten und ein dümmliches Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht.
»Irgendwie … keine Ahnung, hat's halt nicht sein sollen. Er war eigentlich echt total nett und wir haben uns super verstanden, es war ihm auch total egal, dass ich „ein Psycho bin“, wie es eben andere sagen weil Fähigkeit und so – und er war echt total süß, Hailey! Aber … es kam dann raus, dass er derzeit 'ne Freundin hat aber sie in einer Trennung stecken, die irgendwie noch nicht ganz durch sei. „Es sei halt kompliziert“ zwischen ihnen und ein Lückenfüller wollte ich echt nicht sein. Einmal ist seine Freundin aufgetaucht und hat mega den Aufstand abgezogen, mitten auf dem Trafalgar Square. Die hat ein paar sehr unschöne Dinge raus geschrien, die nun gefühlt halb London weiß aber ob die alle wahr sind? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Bin abgehauen, bevor die Furie auf mich los ist. Wir haben seitdem auch nichts mehr voneinander gehört und naja … «
Sie zuckte mit den Schultern und verdrängte ihre Gedanken, die automatisch wieder auf ihn driften wollten. Ôra war jetzt nicht verliebt gewesen aber geschwärmt hatte sie schon. Shou hatte sich eine Menge Infos über „Ian“ anhören dürfen und Ôra war sich sicher, dass er total darauf bestand, dass sich die Engländerin Hals über Kopf verliebt hatte aber … keine Ahnung. Klar fand sie es scheiße, wie es gelaufen war und dass nun Funkstille war, allerdings wollte sie auch nicht mehr wirklich Kontakt seitdem zu ihm haben. Sie sprach auch gar nicht so gern über das Thema. Noch nicht. Ja gut, vielleicht war es ein bisschen mehr als Schwärmen gewesen aber verliebt? Bestimmt nicht.
»Aber genug von mir! Mehr als chatten, streiten und vor sich hin vegetieren hab ich also auch nicht gemacht. Ich hab dir eigentlich schon alles via Skype erzählt außer halt davon. War auch gegen Ende der Ferien erst und joa … oh!«
Ôra blieb kurz stehen, als sie von hinten einen ihr vertrauten Haarschopf erkannte. Sie grinste übers ganze Gesicht und klatschte knapp zwei Mal in die Hände.
»Okay, warte, das muss ich jetzt tun. Ich will gleich aaaaalles von dir hören aber erst muss ich Pflichten erfüllen!«
Damit hüpfte sie los, schlängelte sich elegant durch die verwirrten Ersties durch und warf sich dann hinterrücks und ganz ohne Vorwarnung Shoutarou von Hinten um den Hals.
»Shooouuuu!«, rief sie laut lachend und drückte dem überraschten Jungen einen Kuss auf die Wange, ehe sie grinsend die Zunge raus streckte und ein bisschen Abstand zwischen ihnen ließ, damit er sich orientieren konnte, wer ihn da gerade angeleckt hatte und sich dann auch noch rotzfrech auf seinen Schoß setzte. Dann streckte sie die Arme auseinander und grinste ihn schief an, als würde sie sich wie ein Geschenk präsentieren.
»Naaaaa? Sicher, dass du mich vermisst hast?«, fragte sie keck und winkte dann Hailey zu sich, da sie sich nicht sicher war, ob sie der davonstürmenden Engländerin hatte folgen können.

#CF >
#Partner >
4-01 Hailey & Nymeria & Ôra & xxx  
Hailey Jespersen
Shoutarou Miyamoto
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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   Do 25 Mai - 14:15

Irgendwie war es komisch das immer mehr Leute in die Aula strömten, sie wollte sich von dem nicht aus der Ruhe bringen lassen aber irgendwie hatte sie ein komisches Gefühl. Ihre Autorität war ihr gegenüber den Schüler zwar wichtig, aber in diesem Fall wäre es ihr sogar egal wenn Leute auf sie Aufmerksam werden würden und sie nicht mehr respektieren würden. Sie hatte die Schüler in der Hand da sie für ihre Benotung und so weiter zuständig war. Wer meinte sie aufgrund ihres Privatlebens, nicht mehr ernstnahm hatte ein kleines Problem mit ihr.

Fakt ist, das es sicher bald darauf hinauslaufen würde das sich die beiden wieder etwas von einander entfernten, sehr zu ihrem Leidwesen. Aber so war es wahrscheinlich am besten und am klügsten, immerhin würden sie sich sowieso wieder am Abend sehen. Wahrscheinlich würde die Zeit bis dahin einfach gar nicht vergehen, vor allem da sie eigentlich nichts zu tun hatte. Sie konnte Auspacken und den Unterricht für morgen vorbereiten, aber sie wusste das der Versuch schon alleine aussichtslos war, für das war ihr Inneres viel zu aufgewühlt.

Der Moment als Jacob ihre Hand wieder loslies, war viel zu schnell gekommen. Er trat einen Schritt zurück und reichte ihr schließlich sein Handy. Grinsend bei seinen Worten tippte sie schnell ihre Handynummer in das Handy ehe sie es kurz in der Hand hielt und eine Augenbraue hochzog. "Also da musst du schon ganz lieb und brav sein damit du das heute wiedersiehst.", sagte sie und grinste leicht. Im Endeffekt musste sie ihm das Handy sowieso wieder zurückgeben, auch wenn sie den Gedanken amüsant fand das sie es sich den gesamten Tag behalten könnte, aber er musste ihr ja damit schreiben wenn er Zeit hatte. Also streckte sie ihm schließlich wieder das Handy hin und zuckte mit den Schultern.
"Blöd nur das du das Ding brauchst um mir zu schreiben, sonst hättest du mich auf eine tolle Idee gebracht."

Postingpartner: Jacob Elsker
#011

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Professor

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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Aula   Fr 26 Mai - 0:09

012
Kapitel 1-01

»Das lässt sich denke ich einrichten«, grinste Jacob, ihm wurde ganz Wohl bei diesem kleinen Spiel, dass sie gerade trieben. Es war einfach wundervoll, dass er mal aus Liebe sowas tat, sagte und andeutete, nicht aus Lust, oder weil er in einer hohen Firma etwas Geld stibitzen wollte, was er gelegentlich auch gerne tat. Hier mit Kaya konnte er ganz natürlich sein, ohne sie zu fürchten. Ohne ihr wehtun zu müssen.

Ein zufriedener Ausdruck legte sich auf sein Gesicht, als er den neuen Kontakt erspähte. Schnell tippte er noch etwas ein, um den seiner Cousine ein wenig zu ändern, dann steckte er es weg. So schnell würde er es nicht mehr sehen müssen, erst nach einigen unangenehmen und langgezogenen Unterrichtsstunden. Welch eine Qual, dass er nicht den Nachmittag mit Kaya in seiner Wohnung sitzen konnte, so ein schlechter Koch war er nämlich nicht, und es wäre romantischer.

»Ja, das ist der einzige Haken an der Sache. Aber Miss kann bestimmt auch ohne mein Handy in ihrer Tasche leben, nicht wahr?«

Erneut dachte Jacob daran, dass er Kaya viel lieber in seiner Wohnung sehen wollte, statt in der Cafeteria, doch er hegte nicht allzu große Hoffnung, dass sie gleich beim ersten Treffen dort hin wollte. Besonders da er sie abholen und dann noch schnell kochen müsste, was wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Was wäre, wenn er es dann nicht hinkriegen würde, und das Essen miserabel war? Wenn sie es bei ihm nicht mochte? Nun, gewiss würde sie es mögen. Es war eine schöne Wohnung, viel besser als die Zimmer der Lehrer und Schüler.

»Es besteht nicht die geringste Chance, dass du dich auf ein Date bei mir einlassen würdest, mit mir als Koch?«

Doch Jacob war ja nicht Feige, und fragen konnte bestimmt nicht schaden. Selbst wenn sein nervöses Lachen diese nicht unbedingt positiv unterstrich.
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   Fr 26 Mai - 9:04

"Na dann.", sagte sie und grinste kurz. Wenn Kaya könnte würde sie am liebsten die Zeit zurückdrehen, einfach damit sie jetzt dann nicht gehen musste. Wenn Isabella die Rede beendet hatte war es Zeit sich an die Arbeit zu machen, zumindest alle anderen mussten arbeiten, nur sie hatte anscheinend wirklich Glück gehabt Dafür musste sie leider an anderen Tagen so viele Stunden unterrichten das ihr davor jetzt schon graute. Als Jacob schließlich sein Handy wieder weggesteckt hatte zuckte sie kurz mit den Schultern. "Ja irgendwie kann ich damit leben denke ich."
Dieses kleine Spielchen gefiel ihr viel zu gut, also konnte sie gar nicht anders als darauf einzugehen und mitzumachen. So ein Stock war sie nun auch wieder nicht, auch wenn das sicher viele von Lehrern dachten. Sie hielt kurz inne und drehte sich zu den ganzen Leuten in der Aula und seufzte. Eigentlich konnte sich das ganze, wenn es nach ihr ginge, gerne um eine ganze Stunde verschieben, aber so wie sie sich kannte war es ihr dann immer noch zu früh dafür.

Jacob meldete sich schließlich wieder zu Wort und Kaya schenkte ihm wieder ihre gesamte Aufmerksamkeit. Sie konnte nicht leugnen das sie sich über seine Frage freute, sie fand die Atmosphäre der Cafeteria jetzt nicht so prickelnd als das sie sich gerne dort mit ihm treffen wollte. Zweitens war es um einiges persönlicher. Dennoch stellte sie sich die Frage ob das nicht einfach eine Masche war, immerhin würde sie dann schon in seiner Wohnung sein um eine der anderen Frauen zu werden. Die einzige Frage war, was sie jetzt glaubte, ihre erstere Version des ganzen oder das er sie einfach nur flachlegen wollte. Aber wenn er das tun wollte wäre er doch viel offensiver vorgegangen oder? Kayas Inneres war sich immer noch nicht einig was sie man in diese Frage hineininterpretieren konnte, doch Kayas Bauchgefühl hatte in diesem Fall die überhand.
"Wenn du versprichst das du nicht ganz Elsker Woods abfackelst gerne.", antwortete sie also und lächelte.
Sie musste einfach etwas anderes dazu sagen, nur ein 'Ja klar' wäre zu einfach gewesen, außerdem hatte sie das Gefühl das sie sich mit einem 'ja klar' viel mehr auslieferte als mit dieser Aussage, da diese Aussage das aufziehende von vorhin aufgegriffen hatte fühlte sie sich mit so etwas eindeutig wohler. Dennoch konnte ihr Gehirn sie mit diesen dummen Zweifeln nicht in Ruhe lassen. Dennoch hatte sie jetzt bereits zugesagt, sie freute sich darauf, das war klar, aber sie würde sich überraschen lasse müssen. Außerdem würde er nicht so nervös lachen wenn er das immer machte oder? Eine Masche war doch normalerweise so geübt das man nicht mehr nervös sein musste, außer sie dachte gerade komplett falsch. Sie hoffte einfach das sie ihre Gedanken zum Schweigen bringen konnte, weil die Vermutungen nicht stimmten. Doch das würde sich alles erst am Abend herausstellen und bis dahin war noch viel Zeit, in der sie sich genau über solche Dinge den Kopf zerbrechen konnte.

Postingpartner: Jacob Elsker
#012

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Professor

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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Aula   Fr 26 Mai - 13:01

013
Kapitel 1-01

Noch einmal grinste der junge Professor freundlich, ja, diese Konstellation hier gefiel ihm gut. Besser als Isabella und er. Oder jede andere Frau auf dieser Erde, ihm gefiel Kaya gut. Sie nahm ihn nicht zu ernst, und es erfühlte ihn mit Freude, wenn sie seine Witze gut annahm. Ein wenig darüber lachte. Es machte Jacob einfach glücklich, dass sie über all die Gerüchte hinwegsah. Auch wenn diese dummerweise und trauriger Weise alle wahr waren. Dies würde er ihr auch irgendwann sagen müssen, doch es hatte gewiss seine Zeit.

Ihm fiel das Seufzen auf, als sie sich zu der Menschenmenge drehte. Wenn Jacob darüber nachdachte, wie vielen Menschen in diesem Raum er schon gedroht hat. Mit welchen er geschlafen hatte... Er konnte sich eigentlich nicht dafür schämen, dafür war seine Genugtuung zu groß.

Sie kamen wieder auf seine Einladung zu sprechen, und er musste sich ein erfreutes "Echt?" verkneifen, schließlich war ihm bewusst, dass sie mit ihrer Aussage unterschwellig "Ja, gerne" gesagt hatte. Jacob lächelte etwas breiter als zuvor, und schaute ihr sacht in die Augen.

»Keine Sorge, mir ist noch nie was in Flammen aufgegangen.«

Kurz musterte der junge Mann die Wange seine Gegenübers, och er wollte nicht zu weit gehen, und hielt sich mit jeglichen Interaktionen zurück. Zwar hatten sie schon Händchen gehalten, dennoch war es ihm unangenehm, bei ihr zu schnell vorzugehen. Wie erwähnt, Jacob wollte, dass sie entschied, was passierte. Es sollte alles freiwillig sein.

»Also... Was hältst du davon?«

Sein Lächeln verging etwas, und es wurde zu einem nervösen schiefen Lächeln, denn er wollte ihre ehrliche Meinung von seiner Idee wissen, sich sicher sein, dass sie damit einverstanden war, weil es ihm egal war, wo sie sich trafen. Ob bei ihm, oder in der Cafeteria, solange sie damit einverstanden war.
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Admina

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BeitragThema: Re: Aula   Fr 26 Mai - 17:21

► 006
Kapitel 1-01

► cf: Schulgebäude » Erdgeschoss » Cafeteria

Aufrecht schritt Isabella durch den Flur in Richtung der Aula, in der sie um kurz vor elf Uhr auch schließlich ankam – Unpünktlichkeit war ein Manko, das sie äußerst ungern an sich selbst entdecken möchte. Dementsprechend stimmte es sie doch sehr glücklich, sehen zu können, dass sich die Räumlichkeit bereits gefüllt hatte; dass es den einen oder anderen Nachzügler während ihrer Eröffnungsrede geben würde, war unglücklicherweise eine Tatsache, die sich bei der heutigen Jugend nicht vermeiden ließ.
Da sie noch keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollte, wählte sie den Weg entlang der Wand, um in keine Menschenmenge hineinzugeraten, die sie eventuell mit irgendwelchen unnötigen Belangen aufhalten könnten. Um die Angelegenheiten anderer konnte sie sich auch im Nachhinein kümmern, sollte es sich nicht um einen akuten Notfall oder ähnliches handeln. Sie war erstaunt, dass noch nichts dergleichen geschehen war – ihrem Geschmack nach verlief der erste Schultag bislang viel zu unbeschwert ab. Nicht, dass Isabella sich über die Situation beschweren wollte, im Gegenteil war es angenehm, wenn alles nach Plan lief; nichtsdestotrotz misstraute sie der Problemlosigkeit und hoffte, dass es zu keiner Katastrophe kommen würde, mit der niemand hätte rechnen können.
Wo die Sprache auf Katastrophe kam…
Stirnrunzelnd fixierte sie ihren jüngeren Cousin Jacob, der sich indessen mit der Professorin Evans unterhielt. Es fiel ihr nicht schwer, ihren Verwandten unter all den anderen Menschen ausfindig zu machen – es war ihr noch nie schwergefallen. Aus einem unerklärlichen Grund war er ihr im Laufe ihres Lebens doch zu einem kleinen Dorn im Auge geworden, doch aufgrund der Familienverhältnisse stand es nicht in ihrer Macht, ihn des Hauses zu verweisen. Etwas, was sie nur zu gerne getan hätte, da seine Anwesenheit nicht selten für eine innere Unruhe ihrerseits sorgte.
Da sie vor den Professoren und Schülern jedoch den Anschein bewahren wollte, dass zwischen ihnen eine neutrale Beziehung herrschte, zwang sie sich dazu, den Blick abzuwenden. Sie sollte sich ohnehin eher auf die kommende Rede konzentrieren.
Isabella war zwar nicht die sensibelste Person in Bezug auf Emotionen und ähnlichem, dennoch war sie auch niemand, der von Dummheit geprägt war, weshalb ihr durchaus bewusst war, dass die Eröffnungsrede von den meisten als eher langweilig und überflüssig angesehen wurde. Trotzdem bestand sie weiterhin auf diese Tradition; sie sah es als besonders wichtig an, all jene noch einmal an die Werte und Gepflogenheiten der Elsker Woods, an ihre Bedeutung zu erinnern. Zudem diente die Rede dazu, die Neulinge herzlich in ihrem neuen Zuhause willkommenzuheißen und Neuigkeiten zu vermitteln. Gerade in diesem Jahr würde ein Ereignis stattfinden, dass sogar in ihren Augen als recht schön anzusehen ist.
Sie war sich sicher, dass die Schülerschaft sich darüber erfreuen würden, da es alles andere als etwas Alltägliches sein würde. Desweiteren hatte ein solches Event noch nie in den Räumlichkeiten der Elsker Woods stattgefunden, was dem Ganzen einen einzigartigen Touch gab.
Ihre Beine führten Isabella zu dem Podest, das eigens für diese Veranstaltung aufgebaut worden war, und selbstsicher bestieg sie es. Unwillkürlich spürte sie, wie ein Gefühl von Zufriedenheit und Macht sie durchströmte, als sie von ihrem Platz aus die gesamte Aula überblicken konnte.
Endlich würde ein weiteres Semester voller Fleiß und Ordnung beginnen.
Die Direktorin wartete kurz, bis die Ersten begannen, sie zu bemerken, ehe sie schließlich das Mikrofon anschaltete und sich räusperte.
»Professoren und Professorinnen der Elsker Woods, Schüler und Schülerinnen, heute ist der Tag, an dem ein neues glorreiches Jahr an unserer Akademie beginnen wird – ein neues Jahr in eurem zweiten Zuhause.« Isabella pausierte, geduldete sich, dass sie auch ja die Aufmerksamkeit jedes Einzelnen für sich hatte. Ihre Haltung sprach von Selbstbewusstsein und Stolz, als sie fortfuhr, »Ich hoffe sehr, dass ihr alle eine gute Anreise hattet und euch schnell in das Schulleben eingewöhnen könnt. Auch in diesem Jahr werden wir – die Lehrerschaft – unser Bestes geben, um euch Schülern eine herausragende Bildung bieten zu können. Hier an der Elsker Woods sorgen wir uns nicht nur für die Zukunft jedes einzelnen hier anwesenden Individuums, nein, wir werden uns für die Zukunft der ganzen Welt sorgen. Nichts als das ist der einzige Sinn unserer Akademie. Wo wären wir, wenn es keine Elite gäbe, die das Geschehen der Welt lenkt? Die über ihr wacht und sie beschützt? Die Welt, wie wir sie heute kennen, existiert nur aufgrund unserer Arbeit.«
Ein kleines Lächeln zierte ihre Lippen, als sie ihren Blick, den man sogar bereits als liebevoll betiteln konnte, durch die Menge schweifen ließ. So viele bekannte Gesichter, in denen sich hier und da ein neues eingeschlichen hatte, das ab diesem Jahr an zu ihrer großen Familie gehören würde. Für Isabella war jeder auf Elsker Woods miteinander verbunden – allein durch die Magie, die sie von gewöhnlichen Menschen unterschied.
»Wie gewohnt, solltet ihr alle bereits einen Brief mit euren Stundenplänen erhalten haben, sollten Fragen bestehen oder es zu einem Fehler gekommen sein - tut euch keinen Zwang an, mich diesbezüglich zu kontaktieren. Solltet ihr im Laufe des Jahres Schwierigkeiten haben, euch leistungstechnisch oder auch gar auf eine soziale Art und Weise einzufinden, könnt ihr darauf vertrauen, dass die Lehrerschaft euch mit Rat und Tat rund um die Uhr beiseite stehen werden.«
Isabella strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und wartete kurz, damit ihre Zuhörer ihre Worte verarbeiten konnten.»Unser Verhältnis basiert auf Respekt, weshalb ich euch bitte unsere Autoritätspersonen auch mit dem Respekt zu behandeln, den sie verdient haben. Auch ihr Schüler werdet dann im Gegenzug mit Gerechtigkeit und Respekt behandelt. Ich verweise auf den Verhaltenskodex, den ihr vor Beginn des Schuljahres erhalten haben müsstet; prägt ihn euch ein und haltet euch pflichtbewusst an diesen, um jedwede Komplikationen vermeiden zu können.«
Sie nahm einen kurzen Atemzug, um sich die Zeit zu geben, sich ihre folgenden Worte zurechtlegen zu können, »Ehe ich euch in eure Freizeit entlasse – freut euch jedoch nicht zu früh, die erste Unterrichtseinheit wird bereits heute um 14:30 Uhr beginnen -, möchte ich noch ein besonderes Ereignis verkünden. Hierfür würde ich Ryuichi Takashima und Aki Nekura auf das Podest bitten.«
► Ansprache an alle Anwesende
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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   So 28 Mai - 15:59

Kaya lächelte kurz, er schien ihre Art von Humor zu verstehen und auch sie verstand seinen. Eine angenehme Konstellation und sie wusste das sie mit ihm sicherlich noch viele schöne Stunden verbrignen konnte. Doch dafür würde sie erstmal warten müssen. Aber sie musste sich jetzt wirklich wieder auf die Situation konzentrieren, es brachte ihr nichts wenn sie sich jetzt schon alles zerstörte weil sie sich über alles den Kopf zerbrach. Die Reaktion auf ihre Zusage war genau so wie sie sich das erhofft hatte. Sie grinste kurz zufrieden und verschränkte dann ihre Arme vor der Brust. Auch er spielte mit seinen Worten und genau das gleiche würde Kaya abermals versuchen, doch sie war sich noch nicht sicher ob ihr das nochmal gelingen würde, sie hatte die Befürchtung das ihr noch oft genug ihr Mundwerk zuvorkommen würde.

"Naja, irgendwann muss immer das erste Mal sein nicht wahr?", sagte sie und grinste leicht. Vor allem wenn er vielleicht abgelenkt war konnte es gar nicht so unwahrscheinlich sein, das irgendetwas anbrannte. Außer er war so ausgesprochen Talentiert das ihm das nicht passierte, aber das konnte Kaya ja jetzt noch nicht wissen.

Als sie schließlich Schritte hörte schaute sie auf und entdeckte Isabella, welche Anmutig wie eh und je, auf dem Weg zum Podest war, auch die Direktorin hatte sie entdeckt. Schenkte ihnen aber keine Aufmerksamkeit. Kaya war sich nicht ganz sicher ob das etwas gutes war oder etwas schlechtes. War Isabella der Typ Frau, der andere weibliche Wesen vor Typen warnte, vor allem wenn es sich bei dem Typen um ihren Verwandten handelte, den sie nur allzugut kannte? Dieser Moment sollte eigentlich nicht kommen, eigentlich sollte es ihr egal sein was Isabelle von diesem Anblick hielt und auch sollte es ihr egal sein was andere über Jacob dachten, sie war dabei sich ihr eigenes Bild von ihm zu machen, also sollte alles andere egal sein.

Schließlich richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Jacob und lächelte. "Klar! Es würde mich freuen und außerdem hört sich Wohnung besser als Cafeteria an.", sagte sie und lächelte. Ah dieses nervöse Grinsen brachte sie innerlich zum Schmelzen und das jetzt schon. Bei ihrem Glück würde das entweder toll oder beschissen werden. So wie sie ihr Schicksal kannte hatte sie viel zu oft Pech.
Das war der Moment an dem sich Isabella zu Wort meldete und Kaya nochmal kurz zu Jacob schaute und ihm ein Lächeln schenkte ehe sie sich leicht zur Seite drehte um wenigstens so zu tun als würde sie der Rede zuhören, sie konnte einfach nicht aufpassen, besser gesagt sie würde Gedanklich nicht bei der Sache sein. Aber es sah wenigstens so aus als würde sie wirklich aufpassen, außerdem versuchte sie es ja.

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#013

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28 Jahre - Professor für Musik (Jahrgang 1 & 2) & Japanisch (alle Jahrgänge), männlich, verlobt mit Aki Nekura

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BeitragThema: Re: Aula   So 28 Mai - 20:09

Ryuichi Takashima && Aki Nekura && Isabella Elsker && indirekt alle


Es dauerte eine verdammt lange Weile, bis sein Verlobter in die Aula trat. Er sah irritiert aus, aber hochprofessionell in diesem Falle. Hatte Ryuichi ihn nicht zu viel gequält? Was war nur los mit ihm, dass er so scharf war, Aki stöhnen zu hören, was er ha getan hatte. Es lief ihm immer noch im Rücken runter, nicht kalt, sondern eher warm und vor allem heiß ab und an. Ryuichis Körper war so gierig, dass er nicht wusste, wie er die Situation beurteilen sollte, vor allem, wie er Aki gegenübertreten sollte, der ihn anstarrte, als dieser in seiner Nähe war. Da lief es ihm erstrecht heiß über den Rücken. Ohje, was hatte er nur da geschaffen? Ein Monster, welches nach ihm gierte? Diese Onyxaugen sprachen für sich, weswegen er schluckte, er musste wahrlich schlucken, dass er es durchhielt und nicht daran starb, was passieren würde.
Es würde definitiv passieren, weswegen er ein leises Stöhnen verlauten lassen musste, doch ein anderer Instinkt weckte sich und er musste sich automatisch an seinen Schwarzhaarigen Verlobten herankuscheln. Deswegen lehnte er sich an den Nekura und kuschelte sich wahrlich an ihm. Seine Finger, die er um Akis Hüfte spannte, lagen locker auf und es wirkte so, als wären sie gerade erst zusammen. Ryuichi hatte das Verlangen gehabt, als sie sich wiedergetroffen hatten, nach vier Jahren, wo der Streit der Grund gewesen war, weswegen sie sich gar nicht getroffen hatten, geschweige denn auch geschrieben hatten. Dadurch wirkte der Takashima auch extrem anhänglich, wurde ihm bewusst, dass diese Trennung ihm beinahe das Leben gekostet hatte. Dennoch schwieg er und küsste sanft Akis Halsbeuge, hinterließ keinen Knutschfleck von den vielen, die es gab.
„Aki-chan…ich liebe dich so. Wieso machst du aus mir einen Mann, der es nicht schafft von dir loszukommen, weil du mein Herz seit einer halben Ewigkeit geraubt hast?“, stellte er die Frage aller Fragen und dann bemerkte er aus dem Augenwinkel heraus, dass Isabella Elsker sich in den Raum bewegte und sofort das Podium ansteuerte. Dadurch hörte er mit halbem Ohr die Ansprache an und bemerkte, dass da etwas war, was sie verheimlichte. Musste er doch noch Musik unterrichten? Musste er wirklich sich diese Tat antun? Es war definitiv nicht Ohne und er wollte nicht, dass dies so endete. Er wollte es wirklich nicht so, weswegen er leicht seinen Kopf bewegte, als würde er seinen Kopf schütteln.
»Ehe ich euch in eure Freizeit entlasse – freut euch jedoch nicht zu früh, die erste Unterrichtseinheit wird bereits heute um 14:30 Uhr beginnen -, möchte ich noch ein besonderes Ereignis verkünden. Hierfür würde ich Ryuichi Takashima und Aki Nekura auf das Podest bitten.«, waren die Worte der Direktorin des Elsker Woods und Ryuichi zuckte unmerklich zusammen, nahm aber Akis Hand und zog diesen quasi hoch, weshalb er irritiert war, das Miniaki auf seiner Schulter murrte wieder herum, allerdings ignorierte es Ryuichi und er ging mit Aki, Hand in Hand zu dem Podest, allerdings waren seine Gedanken echt wirr in diesem Falle. Warum rief Isabella sie beide auf die Bühne?
Ryuichi hatte mit Rücksprache von Aki, die Verlobung bei Isabella bekanntgegeben und welcher Ort dafür nur infrage käme, wo die Hochzeit stattfand. Es war so verwirrend im Moment. Es war wirklich verwirrend im Moment.
Ich bin gerade zutiefst verwirrt…ich bin wirklich zutiefst verwirrt, weshalb ich einfach nichts mache. Ich will auch nichts machen, als nur dazustehen. Sie ruft doch die Professoren nicht umsonst auf die Bühne, das war klar. Sie ruft es wirklich nicht. Warum ausgerechnet uns beiden?, dachte sich Ryuichi und sprach bewusst seine Gedanken nicht laut aus, weswegen er wirklich verwirrt war. Noch nie war der Honigblonde so verwirrt wie er es heute war. Verkündete etwa Isabella ihre Hochzeit? Oh Gott…wenn ja, Ryuichi bekam gerade wirklich weiche Knie. Er brauchte doch noch sein Herz, welches wegen Aki doch verdammt höherschlug. Die Anwesenheit des anderen Japaners machte ihn vollkommen wahnsinnig. Die gesamte Anwesenheit machte ihn vollkommen verrückt, insbesondere nachdem sie Sex gehabt hatten. Da waren die beiden nicht zu bremsen.
Kurz bevor er mit Aki auf dem Podest war, kuschelte sich der Takashima an den Nekura, damit er seinen Seelenstärker hatte. Er kuschelte sich bewusst an den Nekura, damit die beiden sehr intensiv sich, wie ein frisch verlobtes Pärchen verhalten konnte. So oder so ähnlich erging es ihm gerade. Er fühlte sich aber definitiv sehr wohl dabei.

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明日あなたの気持ちが離れても きっ
I'll still love you unchangingly Even if you can't see me tomorrow I'll still love you without fail I will walk together, the future not promised it keeps walking together, to the future in which you are... At least I can forget all the hard times Thinking about you Counting the number of nights I can't see you
会えない夜を数える度に 焦がれる胸
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BeitragThema: Re: Aula   So 28 Mai - 23:51

014
Kapitel 1-01

Als Kayas nächste Bemerkung fiel, musste er sich ein auflachen verkneifen. Oh, sie mochte es nicht so sehen wie er, doch Jacob hatte zu sehr in Richtung Sex gedacht, als sie diesen Satz brachte. Das erste Mal. Pff. Das hatte er doch schon so lange hinter sich gelassen. Wenn über seine Bettkünste auch Gerüchte umherschwirrten, so erhoffte er sich doch sehr, dass diese nur gutes über ihn sagten. Schließlich gab es auch nichts schlechtes, jedenfalls nicht in seinen Augen, und wenn dann auch nicht über ihn!

»Ich denke nicht, dass du dir da Sorgen machen müsstest. Aber ich stell lieber doch einen Feuerlöscher in Greifweite auf, mit dir in der Nähe bin ich mir nicht sicher, ob ich da wirklich noch auf das Essen achten kann...«

Kurz ließ er ein gefährliches Grinsen auf seinem Gesicht zu, und betrachtete sein Gegenüber mit einem kleinen Funkeln, dann schüttelte er den Kopf, schüttelte all dies ab, und lächelte wieder etwas schüchterner daher.

»Du wirst dir keine Sorgen machen müssen.«

Schritte hallten durch die Halle, und Jacob konnte es ahnen, als seine Cousine Isabella auf die Bühne zu lief. Wie immer wusste er, dass sie es war, denn irgendwie verging ihm immer die Lust am Leben, wenn sie den Raum teilten. Er wandte sich von Kaya ab, und beobachtete die rothaarige, die ihn stirnrunzelnd betrachtete. Er fing ihren Blick auf, und schaute so feindselig wie möglich, auch wenn er innerlich daran zerbrach. Das war alles so unfair! Sie war an diesem ganzen Schlamassel schuld, während Jacob sie doch nur zurück in sein Leben wollte. Doch das war eines der Geheimnisse, das er Isabella nie offenbaren würde, weshalb er sich so schnell wie möglich wieder umdrehte, um Kaya anzuschauen. Hatte sie gemerkt, wie böse er geworden war? Jeder Schüler in diesem Raum wäre vermutlich glücklicher gewesen, wenn er sie getötet hätte, doch sie wären unglücklich, wenn Jacob sie dann herumkommandierte. Ihn mochte niemand wirklich. Außer es ging um Geld, Drogen, Alkohol, oder Sex. Für alles zu haben, das Lehrerflittchen des Elsker Woods. Nur, dass seine Schüler meist nicht ungestraft davon kamen...

»Ja?«, lächelte Jacob, noch immer etwas benommen über seine Gedanken. Es wäre schließlich eine Qual für ihn, wenn er Isabella in der Aula durch "plötzlich auftauchende" Wunden bloßstellte, und vielleicht in den Tod trieb. So wollte er diese Schule nicht ergattern, lieber mit... Ehrlichkeit. Und... Nächstenliebe... Jacob musste sich zurückhalten, laut aufzulachen, als er diese Gedanken formulierte. Doch strenggenommen, Kaya war gerade wichtiger. Sex konnte wohl warten, und eigentlich wollte er ihr ja auch den Freiraum lassen, den sie brauchte! Es war alles so unglaublich kompliziert, sein Hauptberufliches Leben, und das mit den Gefühlen zu vereinen.

»Ich freu mich drauf!«, meinte der junge Professor, und nahm ihre Hand wieder vor Freunde auf, ganz vergessend, dass sie immer noch in der Öffentlichkeit waren. Wenn sollte es auch stören? Sollte ihm ein Schüler blöd kommen, würde er genau die richtige Bestrafung finden. Wer brauchte schon Extrahausaufgaben, wenn es seine Verletzungsmagie gab?

Doch sobald seine Hand auf die von Kaya traf, konnte er gar nicht mehr an diese Dinge denken. Sein Blick kreuzte sich mit ihrem, und in Jacob gab es nichts wichtigeres mehr, als nie wieder von Kaya loszukommen, so wie es mit Isabella geschehen war. Diese Frau war die Frau seines Lebens. Und keine konnte ihm das je kaputt machen. Nicht einmal er würde sich das kaputt machen, und er würde auch ihr nicht erlauben, es zu zerstören, indem sie nicht ehrlich zu ihm war. Kaya war nicht wie Isabella. Kaya war besser. Und Jacob wollte sich dies nicht zerstören, in dem er Jacob war. Er wollte lieber derjenige sein, der noch tief in ihm verborgen war, der ehrliche Mann, der einer Frau alle Wünsche erfüllte, und mit ihr alt wurde...

Nichts konnte ihm dieses Versprechen nehmen, nichts auf dieser Welt. Jacob hörte Isabella gar nicht, schaute auch nicht zu ihr. Sein Blick lag nur auf Kayas Gesicht, und er lauschte nur ihr. Jeder andere war egal.
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   Mo 29 Mai - 0:19

Kaya zog eine Augenbraue nach oben und drehte sich wieder zu Jacob. Nur mit mühe konnte sie sich ein Lachen verkneifen. Warum nur wunderte sie diese Aussage nicht? Die Ironie dabei war ja, das auch sie diesen Gedanken hatte, da er das aber jetzt so direkt selbst nochmal aussprach war recht amüsant. Doch Kaya konnte nicht einfach lachen, nicht während der Ansprache, es würde nur alle Blicke auf sie ziehen, also hielt sie sich kurz ihre Hand vor den Mund und versuchte wirklich das Lachen zu unterdrücken.
Als sie sich schließlich wieder gefangen hatte schüttelte sie nur kurz den Kopf. "Perfekt, dann muss ich mir also keine Sorgen machen.", sagte sie und ging bewusst nicht auf den zweiten Teil seines Kommentars ein sondern beantwortete diesen Teil nur mit einem leichten Schulterzucken und einem koketten Grinsen. Was er konnte, konnte sie schon lange, sie hatte nur selten den Mut dazu aufgebracht so etwas zu bringen, das war eigentlich der Grund gewesen wieso sie schon oft genug in der Friendzone gelandet war. Ein hoch auf die Friendzone an diesem Punkt.

Natürlich war ihr der Blick den Jacob Isabella zugeworfen hatte nicht entgangen, die Norwegerin entschied sich aber bewusst dagegen dem nachzugehen oder das zu hinterfragen. Irgendwann würde sich alles klären - hoffentlich - und bis dahin würde sie sich einfach gedulden, irgendwie würden sie sich schon die Zeit vertreiben, bis er sich öffnen würde. Kaya war sich hier aber ziemlich sicher, das er das irgendwann tun würde. Obwohl sicher war recht relativ, zumindest war sie sich jetzt sicher, dass das passieren würde.
Auf sein abermals ausgesprochene Frage antwortete Kaya abermals mit einem langezogenen: "Jahaa!" Entweder er passte einfach nicht auf was sie sagte, oder er konnte nicht glauben das sie zugesagt hatte. Ersteres wäre recht unsympathisch gewesen, zweiteres aber unwahrscheinlich. Dennoch würde sie in diesem Fall erstmal zweiteres glauben.

Irgendwie schien Jacob sie immer mit Berührungen aus dem Konzept zu bringen, gerade passierte das nämlich schon wieder. Als er nach ihre Hand griff zuckte sofort dieses Kribbeln durch ihren Arm und sie drehte sich wieder zu dem Professor neben sich. Also so sollte das mit dem Aufpassen eigentlich nicht laufen, doch sie konnte einfach nicht anders. "Die Zeit bis dahin wird wahrscheinlich viel zu langsam für meinen Geschmack vergehen.", sagte sie leise und verzog dabei kurz den Mund. Das war wirklich so. Unglücklicherweise. Aber über das hatte sie sich jetzt schon mehrere Male innerlich aufgeregt und langsam würde sie sich damit abfinden müssen. Spätestens dann wenn sie sich länger nicht sehen würden und das würde sicherlich passieren, da beide Professoren einiges zu tun hatten. Vor allem sie würden die Architektur sowie Magiestunden zeitlich extrem an ihr zehren.
Kaya drehte kurz ihren Blick zu Isabella, beziehungsweise hatte die gerade Professor Nekura und Professor Takashima auf das Podest gebeten. Warum war ihr nicht ganz klar, aber das hatte sie, mit ihrer nicht vorhanden Aufmerksamkeit gerade, wahrscheinlich überhört.
Die Norwegerin schaute schließlich wieder zu Jacob, dieser hatte seinen Blick noch nicht von ihr gerissen und Kaya schaute ihn fragen an. "Ist irgendetwas?"

Postingpartner: Jacob Elsker
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Tier S

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16 Jahre alt ; Jahrgang 2 ; Kontrolle Eis und Schnee

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BeitragThema: Re: Aula   Mo 29 Mai - 1:20

cf: Cafeteria

Selene hatte sich den ganzen Weg über zusammenreißen müssen. Es war bereits kalt genug draußen, da würde sie nicht der Grund sein müssen, wieso das Elsker Woods einfror, weil sie sich nicht unter Kontrolle hatte. Es gab nicht einmal eine Sache, die sie unter Kontrolle hatte. Sie war chaotisch, ihre Familie brach auseinander, mit ihrer Fähigkeit konnte sie nicht umgehen, und auch Freundschaften konnte sie nicht halten. War sie die Blondine einfach nur zu feige? Würde Shoutarou ihr mehr zuhören, wenn sie sich mehr vertrauen würde. Er hatte bereits in der Cafeteria gemeint, dass sie sich für ihre Fähigkeit nicht entschuldigen musste, und dass sie es lernen würde. Nur wie? Wie sollte sie das anstellen?
Hastig eilte das wohl bleichste Tier-S Mädchen in die Halle, und schob ihre Hände in die Taschen ihrer Jeans. Die Direktorin war bereits auf dem Weg zur Bühne, doch sie konnte sich nur an eine der Säulen lehnen, da sie nicht einmal ohne Handschuhe irgendwo sitzen konnte. Selene wollte einfach nicht diejenige sein, die am ersten Schultag alles einfror. So eine war sie nicht. Und sie brauchte dringend mehr Freunde, denn das ihr Mitbewohner sie ignoriert hatte, brachte sie um den Verstand. Hätte sie mehr Freunde, hätte sie wen zum reden, und würde sich nicht wegen jeder Kleinigkeit den Kopf zerbrechen.
Leise seufzte sie, als die rothaarige Direktorin ihre Rede begann, und lehnte ihren Kopf an die Säule. Ihr eisblauer Blick suchte derweil in den Reihen der Schüler den Jungen, der ihr gerade eben sehr wehgetan hatte. Und sie fand ihn tatsächlich, nur dass er mit Holmes unterwegs war. Ôra war auch eine ihrer wenigen Freunde. Sie war mehr mit Shoutarou befreundet, dennoch mochte die Britin sie. Sie war so eine freundliche Genossin. Über was die beiden wohl sprachen? Eigentlich war es Selene egal. Es war gewiss nicht so interessant, wie ihre Gedanken.
Selene Grace Oliveira!, herrschte sie sich in ihren Gedanken zusammen, ihre Hosentaschen gefroren langsam. Hör' auf daran zu denken! So wird es auch nicht besser!
Die Britin wusste, dass es wahr war, und auch wollte sie nicht, dass ihre Hose gleich durch das ganze Eis zerplatzte, weshalb sie einfach versuchte an Welpen zu denken. Oder an ihre Mutter. Und dabei beobachtete sie die Direktorin, interessierte sich jedoch nicht für das, was diese sagte. Es war gewiss nichts wichtiges, was sie eh nicht bereits wusste.
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Professor

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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: Aula   Mo 29 Mai - 20:19

In Akis Hals blieb ein tiefes Stöhnen stecken, welches er mit Absicht wieder herunter geschluckt hatte. Sobald er dieses leise von Ryuichi gehört hatte wollte sein Körper darauf gleich reagieren, doch er hielt sich unter Kontrolle. Er wollte dem Jüngeren zeigen … ja, was wollte er ihm zeigen? Dass er hier nur gerade das Schauspiel seines Lebens spielte und den anderen am liebsten gleich mitten in der Aula nehmen würde? Das kam wohl dem Ganzen schon sehr Nahe. Dann aber passierte das Unerwartete des Unerwarteten. Statt dass Ryuichi weiterhin sein Spiel mit ihm trieb und ihn weiterhin ignorierte und lockte und ihn in den Wahnsinn trieb … kuschelte er sich an ihn. Rein aus Instinkt legte er den Arm um seinen Verlobten und zog ihn dicht an ihn, drehte den Kopf und vergrub seine Nase in dessen – noch – schwarzem Haar, küsste sanft seinen Kopf. Als er dann Ryus Worte vernahm lachte er leise in sich hinein.
»Die gleiche Frage könnte ich dir auch stellen, Neko-san. Außerdem hast du dir gerade selbst geantwortet. Ich habe dein Herz – und du hast meines«, antwortete er ihm und gab ihm erneut einen Kuss, diesmal auf die Stirn. Wahrscheinlich wirkten die Beiden auf jene Schüler, die sie beachteten oder mal für einen Augenblick bemerkten wie ein frisch verliebtes Paar, was man ihnen auch wirklich nicht verübeln konnten. So aktiv waren die beiden Japaner in der Öffentlichkeit – zumindest in der Schule – noch nie gewesen. Wohl lag es daran, dass Ryu seit kurzer Zeit seinen Verlobungsring trug und ein kleiner Schwur ihre Herzen enger aneinander band? Okay, das klang jetzt aber sogar für Aki viel zu kitschig. Aber so war es eben. Es war nochmal ein anderes Gefühl, ein vollkommeneres.
Aus dem Augenwinkel bemerkte er den Rotschopf, der sich auf der Bühne immer weiter in sein Blickfeld schob und dann anfing zu sprechen. Isabella Elsker begann ihre Rede und Aki drehte den Kopf so, dass er sie direkt ansehen konnte, wobei seine Wange sich immer noch an Ryus Kopf schmiegte. Innerlich breitete sich in ihm eine gewisse Befriedigung aus, weil Ryuichi ihm wieder Aufmerksamkeit schenkte und dennoch musste Aki seine Mauer aus purer Willenskraft aufrechterhalten, um seinen Verlobten nicht gleich anzuspringen. Ob seine Aufmerksamkeit es jetzt einfacher oder schwerer machte … so wirklich konnte er sich noch nicht entscheiden, was schlimmer war. Allerdings verschwand dieses Problem augenblicklich, als er die letzten Worte der Elsker vernahm. Er blinzelte zweimal und sah Ryuichi an. Sein Blick sprach deutlich zu seinem Verlobten „Bitte weshalb sollen wir da jetzt hoch gehen?“
Wirklich eine Antwort hatte Aki nicht erwartet, er sah seinem Neko-san deutlich die Verwirrung an – wobei dieser bei Weitem überforderter wirkte als der Schwarzmagier selber. Beinahe gleichzeitig standen beide dann auf, dann spürte er die Hand Ryus in seiner, die sie fest hielt. Der Schwarzhaarige drückte diese sanft und beruhigend, spürte er doch, dass der Andere etwas nervös wurde. Für Aki gab es da keinen Grund zu. Es war vielmehr eine Wohltat mal so wenige Gesichter auf einmal zu sehen, vor allem so viele, die es eigentlich kaum interessierten, was auf der Bühne gemacht wurde. Gut, er konnte sich aber auch viereinhalb Jahre an dumm glotzende Gesichter gewöhnen und seit achtundzwanzig Jahren waren ihm auch dumm glotzende Gesichter total am Arsch vorbei gegangen … Ryu war da anders.
»Alles gut, was kann schon passieren?«, flüsterte er Ryuichi auf dem Weg in japanisch zu und schenkte ihm ein kurzes, sanftes Lächeln. Ja klar, er konnte ja gut reden. Noch wusste er ja selber nicht, was die Ansprache so alles bringen würde, weshalb er auch die Ruhe selbst sein konnte. Wohl wäre er es auch so oder so gewesen, spürte er doch, wie sich der Takashima näher an ihn kuschelte und einen gewissen seelischen Halt suchte. Ein bisschen besorgte es ihn ja schon, weshalb Ryu so – für seine Verhältnisse zu solch einem Anlass – extrem nervös war, doch er würde ja wohl gleich seine Antwort darauf erhalten. Ohne ein weiteres Wort oder ein Zögern traten sie zur Direktorin auf das Podest, wo sich Akis schwarze Augen auch schon fragend auf sie richteten, bevor sie überhaupt bei ihr vorne angelangt waren.

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サヨナラ... 昨日の喧嘩を思い出した 僕はバカだ 今、やっと気付いた
どうしたの? 1人で悩んだりしないで 分け合える悲しみだってある筈だよ

君が好き 一番大切な人 ずっと側にいて 駄目な僕を叱ってよ 今、誓うよ
君を守ってゆく だって君をこんなに愛せるのは 僕だけ
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User

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15 Jahre, 1. Jahrgang, Heilung durch Hundespeichel

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BeitragThema: Re: Aula   Di 30 Mai - 19:40

"Ist auf jeden Fall kreativer als Tiernothilfe oder so.", meinte der Junge, als Seraphina sagte, dass ihr vor zwei Jahren nichts besseres eingefallen war. In der Nähe seines Zuhauses gab es keine solche Einrichtung. Er hatte mal von einer in New Orleans gehört, aber die hatte sich auf Hunde spezialisiert, vor allem Listenhunde. Im Normalfall blieben diese in den Tierheimen zurück, weil sie als Kampfhunde verschrien waren, aber eigentlich war jeder Hund in der Lage mit der richtigen Sozialisierung ein Familienhund zu werden, jedenfalls in Deans Augen.
Seraphina schien bemerkt zu haben, dass es dem Jungen nicht so behagte, da sie meinte, sie wollte ihm damit nicht zu nahe treten. Sie habe nur nach einer Möglichkeit gesucht, wieder ihre Fähigkeit zu demonstrieren. Dean wank ab. Sie konnte ja nichts dafür, dass ihm seit dem Unfall alle mit ihrer Hilfe auf die Nerven gingen. Ihrer Darbietung ihrer Fähigkeit sah er interessiert zu. "Meine kann ich dir jetzt nicht vorführen.", meinte der Rollstuhlfahrer dann und tätschelte kurz Kodiaks Kopf "Eine Wunde hast du bestimmt nicht und nach der Reise hat sich Kodi erst mal eine Pause verdient."
Als die Schülerin davon erzählte, wie in den letzten Jahren ihre Zimmereinteilung war und sie eigentlich mit allen klar kam, zuckte Dean mit den Schultern. "Ich eigentlich auch, sofern die anderen auch mit Kodiak klarkommen und damit, dass ich nicht in einem Etagenbett oben schlafen kann.", sagte er, bevor er sah, wie die Direktorin auf die Bühne trat und ihre Rede begann. Sein Bruder hatte ihm schon einiges von ihr erzählt, jedenfalls das, was er wusste. Dean versuchte dem Folgenden so gut zu folgen, wie er konnte.
Angesprochen: Seraphina von Blumberg
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Admina

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► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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BeitragThema: Re: Aula   Di 30 Mai - 20:24

007
Kapitel 1-01

Ruhig wartete sie, bis die beiden Professoren, um die sich ihre Ankündigung drehen würde, auf die Bühne getreten waren. Sie war zwar nicht der Typ von Mensch gewesen, der die Dinge mit großem Tamtam würdigte, doch selbst sie zollte der baldigen Heirat der beiden eine gewisse Achtung, dass sie der Ansicht war, dass man dieses Ereignis bedenkenlos mit der gesamten Schulgemeinschaft teilen konnte.
Ungewollt zogen Professor Evans und ihr Cousin ihre Aufmerksamkeit auf sich – und obgleich sie gewöhnlicherweise nicht leicht aus der Fassung zu bringen war, musste Isabella sich sehr darum bemühen, ihren neutralen Gesichtsausdruck beibehalten zu können. Das Letzte, was ihr im Sinn stand, war die Blicke aller auf diese beiden zu ziehen. Mit ihrem ignoranten Verhalten ihr gegenüber benahmen sie sich bereits fragwürdig. Und es brauchten nun bei Gott nicht noch mehr Leute auf sie aufmerksam zu werden. Einerlei, was zwischen ihnen vorging – es sah alles andere als vielversprechend aus. Isabella war der verruchte Ruf ihres Fleisch und Bluts nicht unbekannt und unglücklicherweise vielen anderen ebenfalls nicht.
Sie presste unwillkürlich ihre Lippen aufeinander, sodass nur noch ein schmaler Strich zu sehen war; in gewisser Weise schämte sie sich in diesem Moment dafür, jemanden wie Jacob als Verwandten schimpfen zu müssen.
Tief atmete Isabella ein und ermahnte sich dazu, Contenance zu bewahren – besonders, weil sowohl Ryuichi als auch Aki sie mittlerweile mit ihrer Gesellschaft zu beehren wussten. Sie schenkte ihnen ein gutgemeintes Lächeln – sie als Eisklotz verstand mehr die symbolische Bedeutung einer Hochzeit als die emotionale, freute sich jedoch nichtsdestotrotz für sie, als sie sich räusperte, um endlich mit ihrer Rede fortzufahren, ehe sie die Aufmerksamkeit der versammelten Lehrer- sowie Schülerschaft verlor.
»Mit Freuden möchte ich euch allen die Verlobung unserer Professoren Ryuichi Takashima und Aki Nekura verkünden! Sie beide sind nun seit geraumer Zeit Teil unserer großen Gemeinschaft und haben sich nicht nur um eure Bildung, sondern auch allgemein um das Wohl aller gekümmert. Ich bedanke mich herzlich für all die Bemühungen, die ihr, Ryuchi und Aki, in eure Arbeit investiert habt. Es ist eine Ehre für die gesamte Elsker Woods, eure Hochzeit in unseren Räumen stattfinden lassen zu dürfen!«
Um der Zuhörerschaft erneut eine kurze Zeit verschaffen zu können, die dargebrachte Information verarbeiten zu können, machte Isabella eine weitere Pause. Nicht weniger feierlich fuhr sie jedoch schließlich fort, »Es wird eine große Veranstaltung werden, eine erinnerungswürdige! Es wird die erste Vereinigung zweier Menschen sein, die jemals an unserer Akademie stattgefunden hat.« Sie wanderte sich dem Paar zu und bot ihnen das Mikrofon an, »Möchtet ihr euch selbst dazu äußern und der Menge einige Worte bezüglich eurer Verlobung widmen?«

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Tier B

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► sweete 18; dritter Jahrgang; unverkennbar weiblich ◄

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BeitragThema: Re: Aula   Di 30 Mai - 21:27

006
Kapitel 1-01


Wie ein menschlicher Staubsauger sog das Mädchen ihr Frühstück, das sie sich in Massen eingepackt hatte – sie hatte alles vom Büffet mitgehen lassen, das sich leicht transportieren ließ -, in sich auf, um ihren knurrenden Magen zufriedenzustellen. Besonders geschickt stellte sie sich dabei keineswegs an, weshalb sie auf ihrem Weg zur Aula eine Spur von Krümeln und ähnlichen hinter sich herzog – aber hey, nun hatten die Putzkräfte immerhin ein wenig Arbeit zu verrichten.
Währenddessen hörte Hailey gespannt ihrer Freundin zu, die von ihrer Zeit in London berichtete. Gerne hätte sie die Ferien genutzt, um an Orte zu reisen, an die sie nie zuvor gewesen war, doch es war ihr ebenso wichtig, ihre Familie wiedersehen zu können. Eventuell würde sie ihre Pläne in baldiger Zukunft nichtsdestotrotz umsetzen – sie würde Ôra auf jeden Fall irgendwann einmal in den Ohren legen, dass sie sich bei ihr einnisten durfte, sodass sie zu zweit die britische Hauptstadt unsicher machen konnte.
»Holy Shit«, entfuhr es Hailey und hätte beinahe ihren Apfel fallengelassen. Sie musste sich zusammenreißen, um nicht unsensibel zu sein und einfach aufzulachen, weil sie sich die Situation am Trafalger Square bildlich vorstellen musste. Das Ganze war doch zu amüsant! Solche Dinge waren etwas, von dem sie normalerweise dachte, dass dies genauso nur in stereotypischen Teeniedramen ablaufen könnte. »Schade, schade, dass sich da keine wunderschöne Romanze entwickelt hat. Aber einen Freund brauchst du sowieso nicht – du hast schließlich mich!« Sie stupste Ôra leicht von der Seite an und wollte eigentlich noch mehr über diesen Kerl erfahren, widerstand jedoch den Drang, weiternachzuhaken, da sie nicht wusste, wie sie nach dieser Pleite darauf reagieren würde.
Vor allem machte ihre folgende Reaktion nicht den Anschein, als ob sie sich weiter damit beschäftigen wollte, weshalb Hailey – zugegebenermaßen unbefriedigt aufgrund der mangelnden Infos – es erst recht sein ließ. Sie kam jedoch auch generell nicht mehr groß dazu, etwas zu sagen, obgleich Ôra sie aufforderte, etwas von ihr zu erzählen, da diese Shou erspähte und sogleich auf ihn zustürmte.
Obgleich sie den Jungen nicht besonders gut kannte, flatterte sie ihr gleich hinterher; Scheu, sich mit anderen zu unterhalten, hatte Hailey noch nie gehabt. Zu einer richtigen Unterhaltung kam es jedoch nicht mehr, da Direktorin Isabella just in diesem Moment die Versammlung eröffnete – und die üblichen Worte herunterleierte, die Hailey dazu verleiteten, abzuschalten. Es war keineswegs so, als würde sie sie nicht respektieren, doch sich länger auf etwas zu konzentrieren, hatte nie zu ihren Stärken gezählt. Besonders nicht, wenn es um etwas ging, was sie nun zum dritten Mal hörte.
Erst als die Verlobung ihrer Lieblingsprofessoren verkündet wurde, wurde sie wieder hellhörig und konnte ein aufgeregtes Quieken nicht unterdrücken, während sie völlig entzückt auf und ab zu hüpfen begann. »Oh. Mein. Gott.« Ihre braunen Augen funkelten auf, als könne sie sich die Feierlichkeiten bereits bis ins kleinste Detail erträumen. Oh, es würde – nein, es konnte nur wunderwunderwunderschön werden. Sie war noch nie auf einer Hochzeit gewesen und nun wurde ausgerechnet Professor Ryuchis und Professor Akis Vereinigung an der Elsker Woods gefeiert. Wie genial war das denn bitte?
Wie vom Blitz getroffen, huschte sie durch die Menge, um so schnell wie möglich in vorderster Reihe zu stehen – oh, das war der schrecklichste Moment, um ihre Kamerain ihrem Zimmer gelassen zu haben! Wer würde nun atemberaubende Verlobungsfotos schießen? Sie verdammte sich in diesem Augenblick so sehr, dass sie sich nicht die Zeit genommen hatte, um sie aus dem Koffer zu nehmen. Aber wer hätte erwarten können, dass ausgerechnet am langweiligen ersten Tag etwas so Aufregendes passieren würde?
Es ging ihr komplett an ihrem süßen Hinterteil vorbei, dass sie vermutlich unhöflich wie noch etwas erschien, als sie die Stimme erhob, ehe einer der beiden Professoren Isabellas Angebot, eine eigene Ansprache zu halten, nachkommen konnte, »Professor! Professor!« Hailey setzte die ernsteste Miene auf, die sie zustande bringen konnte, während sie sich beinahe schon an die Bühne drückte. »Wie wundervoll, dass Sie Ihre Hochzeit in den Räumlichkeiten der Akademie stattfinden lassen wollen! Berichten Sie, berichten Sie! Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie einen Heiratsantrag bekommen haben? Wer war es, der vor dem jeweiligen anderen auf die Knie gegangen ist?« Sie wollte besonders professionell herüberkommen, um ihre kindliche Aufregung zu vertuschen, da sie nun nicht wirklich wie ein Flummi durch die Gegend springen wollte, weil sie sich so sehr für die beiden freute. »Und wie fühlen Sie sich nun, wo Isab- eh… Direktorin Elsker dieses Ereignis vor der ganzen Akademie verkündet hat?«
Begierig schaute sie erst von Aki zu Ryuchi und schließlich wieder zurück.


► Postingpartner: Ôra Holmes, Ryuichi Takashima, Aki Nekura
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Tier S

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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: Aula   Mi 31 Mai - 10:43

Shoutarou Miyamoto - Ôra Holmes – Hailey Jespersen


Niemals verwirrte ihn etwas so, wie die beiden japanischen Professoren. Allerdings blieb Shou auf Abstand vor ihnen und sah starr nach vorne. Dort auf dem Podest begann noch nicht einmal die Rede, bis er sich wirklich beruhigte. Er musste sich wirklich beruhigen, ansonsten könnte er den Unterricht am heutigen Nachmittag nicht wirklich konzentriert mitgucken. So oder so ähnlich erging es ihm. Sein Kopf war eindeutig verwirrt, seine Laune irgendwie auch merkwürdig und er musste definitiv mit Ôra sprechen, wie er sich bei Selene entschuldigen musste. Doch irgendwie zuckte der Miyamoto zusammen, als er laut seinen Namen hörte und er wurde quasi auch angeleckt von Ôra, die ihn so begrüßte, wie es normal immer der Fall war. Ein wenig verrückt war es schon und dennoch grinste er breit, weswegen er sich umdrehte und dann seiner bunthaarigen besten Freundin ein großes Grinsen schenkte.
„Na Ôralein? Wie waren deine Ferien?“, fragte er und dann sah er wie Direktorin Elsker sich auf das Podium begab und die Rede anfing. Jedes Jahr dieselbe Leier, jedes verdammte Jahr, musste er es durchhalten und nicht wirklich viel wurde geändert. Irgendwie war es langweilig und doch dann, wurden die beiden Professoren aus Japan auf das Podium gebeten, weswegen Shou seine Augenbraue hob. Die beiden gingen im Gleichschritt nach oben und vor allem wirkte Professor Takashima bis hierhin sehr verwirrt. Ohje. Was hatte der Ärmste nur gehabt? Was war mit dem Ärmsten nur los? Doch dann lüftete Direktorin Elsker das Geheimnis. Sie hatten sich verlobt? Sie würden hier im Elsker heiraten? Oh Gott…
„Oh mein Gott…“, murmelte er und er hörte Haileys Luftschnappen genau, die andere Asiatin, auch wenn sie eher aus Dänemark war, wuselte aufgeregt nach vorne und bombardierte die beiden mit Fragen. Okay…das war typisch Hailey. Sie hatte eh einen Narren darin gefressen, dass sie die beiden Japaner stalkte. Die Fotos waren erste Klasse, das musste er sich eingestehen.
„Ich glaube die beiden werden unter Hailey noch eine ganze Menge zu leiden haben, oder wie siehst du das, mein Goldstückchen? Achja…wie entschuldigt man sich bei einer Freundin, nur, weil man nicht wirklich zugehört hat?“, fragte er zugleich seine beste Freundin.

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世界は流れてく 同じリズムで
crying in sorrow. You only need a possibility, what can you achieve? I'll carry you and run, even if your wings are hurt Towards the tomorrow that you saw in a dream before falling asleep, I'll become your wings I'll be there... Does daydreaming satisfy you? Reality comes from your sensibility To the thoughts that don't change in the midst of transformation I've made up my mind, To stand on my own two feet.
痛みさえ抱いて 守る為歌うよ
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Professor

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28 Jahre - Professor für Musik (Jahrgang 1 & 2) & Japanisch (alle Jahrgänge), männlich, verlobt mit Aki Nekura

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BeitragThema: Re: Aula   Mi 31 Mai - 11:01

Ryuichi Takashima - Aki Nekura – Isabella Elsker – Hailey Jespersen


Glücklicherweise kannte Aki ihn zu gut, weswegen seine schlechtere Hälfte, ihn sofort beruhigte. Diese sanften Worte auf Japanisch beruhigten ihn ungemein. Diese sanften Worte ließen sich wie Balsam auf seiner Seele herab, weswegen Ryuichi sich gleichzeitig etwas entspannte. Aber er war dennoch angespannt, bisher hatte Isabella noch nichts gesagt, dass er Musik nicht mehr unterrichten würde oder kam das noch? Er war definitiv ein wenig in Sorge, dass er immer noch Musik unterrichten musste. Eric und Thoreou hatten ihm nämlich gesagt, je länger er Musik unterrichten würde, desto schlimmer wurde seine Nebenwirkung von der Gabe her. Seine Gabe, die mehr einem Fluch galt. Privat durfte er natürlicherweise Musik machen, solange nur Aki bei ihm in der Nähe war. Diese viereinhalb Jahre, wo Aki nicht an seiner Seite war, da war es wie ein Teufelsdreieck, wenn man bedachte, dass der Takashima bewusst seine Fähigkeit nicht weitertrainiert hatte. Als Aki abgehauen war, hatte Ryuichi sich oft seiner Fähigkeit ausgesetzt und er war definitiv dadurch depressiver geworden, als man dachte. Genau deshalb wirkte Ryuichi etwas unsicher. Aber dann, als er auf der Bühne stand, mit Aki und vor allem beide neben Isabella standen, wurde die Katze aus dem Sack gelassen. Er grinste leicht und dann bemerkte er in den Schülermengen, wie Hailey Jespersen nach vorne kam. Kurz bevor Ryuichi überhaupt das Mikrofon an sich nehmen konnte.
Dennoch waren die Fragen eine sehr gute Überleitung zu dessen, was er sprechen sollte, weswegen er mit Aki, da er sich weigerte die Hand von diesem zu lösen, das Mikrofon annahm und dann nach vorne trat.
„Einen besten Dank, Miss Jespersen. Der Heiratsantrag kam von meinem Verlobten Aki, der den Wintergarten hier in der Elsker gemietet hatte oder was auch immer. Dort gab es ein total romantisches Dinner, mit Kerzenschein, den Sternen über uns und auch noch die schönen Pflanzen, die man wirklich als romantisch ansieht. Ich habe angefangen zu weinen, als Aki sich vor mir hinkniete und mich fragte, ob ich ihn heiraten möge. Ich habe natürlich bejaht. Wir gehören einfach zusammen, wir sind einfach ein Paar, welches man nicht trennen sollte. Egal ob in guten oder in schweren Tagen. Die Hochzeit ist an meinem 29. Geburtstag angesetzt, also der neunte Juni dieses Jahr. Ich möchte an diesem Tag meinen Verlobten heiraten, da ich ihn über alles liebe. Ich will ihn immer wieder küssen und seitdem wir einander so versprochen sind, fühle ich mich ihm immer näher.
Wie ich mich fühle? Ich fühle mich wie auf einer rosaroten Wolke, die nicht aufhören will so rosarot zu sein, wie sie im Moment ist. Ich habe nicht gedacht, dass es angekündigt wird. Ich habe nicht wirklich daran gedacht, dass es jemals so etwas geben würde. Dennoch wurde unser Wunsch erfüllt…weswegen ich Direktorin Elsker wirklich dankbar bin darüber“, meinte er dazu und lehnte sich während dieser Ansprache an Aki. Aki war seine beste Stütze, sein bestes Glied im Moment. Er fühlte sich wie auf Wolken, so ähnlich, wie vor etwa drei Jahren oder so, als Aki dieses Liebeslied auf der Bühne im Tokyo Dome gesungen hatte. Aki hatte es auch immer wieder vor sich hingemurmelt oder eher gesummt, weswegen Ryuichi sich glücklich schätzte, dass er dieses Lied jemals Live gehört hatte. Seitdem sie diese viereinhalb Jahre getrennt waren, hatten sie sich niemals mehr jetzt getrennt. Nie und nimmer. Es sollte niemals so sein, denn Ryuichi würde diesen Mann bei sich an niemand anderen mehr geben.

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明日あなたの気持ちが離れても きっ
I'll still love you unchangingly Even if you can't see me tomorrow I'll still love you without fail I will walk together, the future not promised it keeps walking together, to the future in which you are... At least I can forget all the hard times Thinking about you Counting the number of nights I can't see you
会えない夜を数える度に 焦がれる胸
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Tier S

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Seraphina von Blumberg,18 Jahre alt, Metallkontrolle, Schülerin

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BeitragThema: Re: Aula   Mi 14 Jun - 9:41

Dean schien Heiler Fähigkeiten zu haben, was Sera auch sehr interessant fand.
Kaum hatten sie ihre Unterhaltung beendet, trat auch schon die Direktorin vor und hielt wie jedes Jahr ihre Eröffnungsrede, im großen und ganzen war es immer die gleiche Leier und dennoch war es für Sera ein sehr wichtiges Ritual, es eröffnete ihr wieder einige Wochen ohne ihre strenge Familie und das Etiketten-Leben.

Isabella Elsker verkündete dieses Jahr die Verlobung von Professor Takashima und Professor Nekura, ab und zu passiert also doch mal etwas aufregendes und das die Hochzeit auch noch auf der Elsker veranstaltet würde fand sie durchaus spannend. Feiern jeglicher Art gefiel Sera, sie sorgten neben dem Unterricht für die passende Abwechslung. Beide Professoren standen bei der Direktorin auf der Bühne und unterstrichen so die Worte noch einmal. Sie war gespannt wie der erste Tag noch weitergehen würde, vor allem wie es mit ihrer Benefizveranstaltung aussehen würde und wer ihr dann alles später bei der Organisation helfen würde, sicher würde es viel Freizeit in Anspruch nehmen und dazu ist sicher nicht jeder bereit. Sobald sie Erfolg für ihre Planung hatte würde sie direkt ein Plakat entwerfen und dieses ans schwarze Brett hängen.
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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Aula   Do 3 Aug - 0:54

015
Kapitel 1-01

Mit freundlichem Blick beobachtete der junge Lehrer, wie sie ihre Hand vor dem Mund hielt, um nicht aufzulachen. Gewiss, sie war mit seiner Cousine befreundet, und wollte vor ihr nicht in ein schlechtes Licht fallen, das konnte er sich sehr gut vorstellen, aber dennoch. So würde sie es vielleicht nicht erreichen, selbst wenn sie es hoffte. Er dahingehend hatte die Versammlung ausgeblendet, und hielt seinen Blick auf Kaya gerichtet. Was interessierte ihn Isabella?

»Damit wirklich nichts geschieht, solltest du deinen Blick ab und zu ebenfalls auf den Herd richten. Wenn ich alleine darauf achte, passiert bestimmt was.«

Ein breites Lächeln zog sich über sein Gesicht, als sie ihm versicherte, dass sie da sein würde. Sein Herz raste sanft, als er dieses langgezogene Ja hörte, und er musste sich zurückhalten, sie nicht herumzuwirbeln vor Glück, um Isabellas Blicken zu entgehen. Das hier ging sie nichts an, und Jacob wünschte ihr, dass sie ihn in seinem Glück missachtete. Sonst würden vielleicht sogar schlimme Dinge geschehen, und dies konnte er dann doch nicht zulassen.

Er spürte noch immer ihre Hand in der seinen, viel zierlicher, als seine eigene, und noch immer sah er ihr ins Gesicht. Es war viel zu schön, um nicht hinzuschauen. Sie war Nummer eins seiner Seelenverwandten, und Nummer zwei sollte schnell davonziehen, denn nur noch sie zählte. Natürlich, er würde wie letztes Jahr sein Ding durchziehen, Schülerinnen verführen, Menschen foltern, doch nicht wenn Kaya da war. Niemals, wenn Kaya da war. Und sollten sie wirklich eine Beziehung führen, würde nur noch das Foltern übrigbleiben.

Als die Professorin ihn fragte, ob etwas wäre, zog er sie sanft aber bestimmt näher an sich, und legte seine freie Hand um ihre Hüfte, damit sie nicht von ihm weichen konnte. Zwar hatte sich sein Lächeln in ein fieses Grinsen verwandelt, doch seine Berührungen waren sanft und leicht, würde sie sich wirklich entziehen wollen, dann würde er sie nicht daran hindern.

»Wie wäre es, wenn wir uns einen anderen Ort suchen, um unser Gespräch fortzuführen? Richtig zuhören tun wir schließlich nicht«, wisperte er dann in ihr rechtes Ohr, dann genoss er einige Herzschläge den Geruch ihrer Haare. Doch dies tat er nicht lange, und so baute er wieder etwas Abstand auf, behielt seine Hände jedoch jeweils an Ort und Stelle. Gab es in ihrer Umgebung überhaupt noch Menschen? Lief die Versammlung noch? Was auch immer die Antworten darauf waren, er würde lieber einen anderen Ort aufsuchen, als hierzubleiben.
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   Do 3 Aug - 20:25

Kaya verdrehte kurz ihre Augen und schüttelte lächelnd ihren Kopf. Ihr war bewusst das sie sich viel zu schnell an das alles hier gewöhnte. Sie sollte sich nicht auf etwas einlassen, vor allem nicht, wenn sie sich eigentlich nicht sicher war, was genau passierte. Es wäre als hätte sie Jacob nie wirklich gekannt, und das war nicht einmal gelogen. Sie hatte ihn nicht gekannt, aber das hier war etwas ganz anderes. Die Norwegerin schaute schließlich kurz zu Jacob um auf seine Aussage hin ein kokettes:"Wenn ich dafür Zeit finde, natürlich."
Sie konnte in diesem Moment einfach nicht anders, als auf seine aufgelegte Aussage einzugehen. Außerdem war ihre Antwort nicht einmal gelogen. Sie würde mit anderem beschäftigt sein. Ziemlich sicher sogar. Da hatte sie keine Zeit um auch noch auf Essen aufzupassen, das möglicherweise anbrennen könnte. Klar, wenn es rauchte dann würde sie ihre Aufmerksamkeit sicher auf das Essen richten können. Aber davor? Kaya war sich diesbezüglich nicht ganz sicher. Schon alleine wie sie Jacobs Berührungen aus dem Konzept brachten. Eigentlich ärgerte es sie das er so eine Macht über ihren Körper hatte und das schon jetzt. Es ergab für sie keinen Sinn das sich seine Berührungen für sie so anfühlten. Doch ihr Körper schien sich nicht auf Sinn zu beruhen und reagierte einfach.
Gerade als Kaya wieder ihre Aufmerksamkeit von Jacob abwandte legte der seine Hand um ihre Hüfte. Schon alleine diese Berührung lies einen Schauer durch ihre Seite fahren, genau dort wo seine Hand ruhte war dieser am Stärksten. An dieses Gefühl könnte sie sich wirklich gewöhnen.
Die wärme die von Jacob war enorm, aber das konnte einfach auch an ihr selbst liegen. Sie war sich da nicht so ganz sicher. Sein Atem den sie schließlich auf ihrer Wange spüren konnte gab ihr den Rest. Ihre Selbstbeherrschung war vergessen und sie machte etwas instiktives. Im Nachhinein betrachtet hätte sie das sein lassen sollen. Sie trat noch etwas näher an ihn heran. Naja herantreten war relativ. Sie überbrückte den Abstand zwischen ihnen sodass sie mit ihren Schultern an seiner Brust war. Dann drehte sie kurz ihren Kopf und grinste. "Das hört sich nach einer guten Idee an.", sagte sie ehe sie den Körperkontakt wieder vermied und einen Schritt von ihm weg ging. Sie wollte ihn Ärgern. Dinge die Typen nicht sofort und dauerhaft haben konnten ärgerten sie am meisten. Sie brachte also wieder einen normalen Gesprächsabstand zwischen ihnen und grinste kokett. Sofern man ihr Grinsen als kokett bezeichnen konnte, sicher war sie sich da ja nicht unbedingt.

Postingpartner: Jacob Elsker
#015

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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Aula   Fr 4 Aug - 0:42

016
Kapitel 1-01

Es pushte das Selbstbewusstsein des jungen Mannes, als Kaya meinte, dass sie beim Aufpassen erst einmal die Zeit finden müsste. Oh ja, so wie es aussah, hatte er sie bereits um den Finger gewickelt. Hatte sie bei ihrer Fähigkeit auch sowas wie Seelenpersonen? So isoliert wie sie dadurch schien, hielt er es nicht für undenkbar. Oder war es einfach nur sein Charme der ihm geholfen hatte, wie bei anderen, also allen anderen, Frauen, die zu gewöhnlich waren, um seine Spielchen Anfangs zu entdecken. Erst wenn es sie schmerzte -

Jacob schüttelte den Gedanken ab, wie kam er nur auf diese Gedanken, obwohl er die Hand seiner Traumfrau hielt? Wieso konnte er sich nicht mit seinen Erinnerungen zurückhalten. Lag es daran, dass er ein Trauma in Richtung Beziehung erlebt hatte (Sein Blick war schnell zu Isabella und zurück zu Kaya gehuscht, 23 Jahre seines Lebens umsonst!)?

»Hmm, wieso hoffe ich, dass dies nicht geschieht?«, grinste er mit hinterhältigem Funkeln im Blick. Ihm gefielen ihre Anspielungen sehr, und trieben seine Idee, endlich zu verschwinden, nur weiter an. Zwar würde er niemals sofort mit ihr schlafen, er wollte erst beim Date mit mehr als Händchen halten anfangen. Und sofort schlafen wollte er auch nicht mit ihr, erst nach dem dritten Date. Oder sogar noch später, in der Hochzeitsnacht vielleicht? Jacob grinste bei dem Gedanken. Er und heiraten, würde dies je klappen?

Zwar hatte Jacob nach seinem kleinen Manöver etwas Abstand aufgebaut - was er im Nachhinein bereut hatte, schließlich hatte sie sich an ihn gelehnt, jedenfalls mit ihrem Oberkörper -, doch als sie sich aus dem Griff löste, und seine linke Hand dazu Zwang, in ihre andere Hand zu rutschen, schwieg er einige Sekunden. Oh ja, sie wollte spielen, dass spürte er. Er hatte schließlich beinahe jeden Tag eine im Bett, ohne sich zu schämen, und Flirten war sein zweiter Beruf, vielleicht sogar sein Hauptberuf. Dies würde ein Kinderspiel werden, auch wenn er sich nicht hundert Prozent sicher war. Es war eine Seelenperson, und diese waren nicht immer gleich, wie die gewöhnlichen Bürger.

»Lass mich überlegen, wo ein guter Ort wäre, um unseren Plausch fortzuführen.«

Der junge Mann ließ ihre beiden Hände los, auch wenn er es mit Mühe tat, und stellte sich in eine Denker-Pose. Er wusste zwar genau wo er hinwollte, doch seine Hand halten konnte er sie nicht immer lassen. Er wollte, aber wenn sie spielten, dann würden sie es nach seinen Regeln. Von dem Gedanken wurde sein Grinsen so breit wie das des Jokers.

»Ich weiß genau, wo wir hin sollten.«

Und dabei war Jacob froh, einmal etwas sinnvolles bei zuhaben: die Schlüssel zu jeglichen Räumen in der Schule. Mit dem Gedanken ergriff er wieder ihre Hand, zwinkerte, und zog sie hinter sich aus der Aula, ihm war ihr Koffer bewusst, doch bei allem Respekt zu ihr, er hoffte einfach nur, dass sie ihn jetzt stehenließ.
To be continued ~> Bibliothek

† Im Gespräch mit Kaya Evans

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Aula   Mo 7 Aug - 22:21

Kaya hatte in diesem Moment Angst. Angst davor auf der Fresse zu landen, so wie es ihr schon einige Male passiert war. Kaum öffnete sie sich, oder begann selbst offensiv auf Typen zuzugehen, wurde sie verletzt. Eigentlich konnte man schon sagen das es ihr Alltag war. Doch diese Angst musste bald schon ihrer Vorfreude weichen, auch wenn ihr Verstand extrem rebellierte.
Es fühlte sich einfach richtig an. Wieso es das tat konnte sich die junge Lehrerin nicht ganz beantworten, vielleicht würde sie das auch nie tun können. Wie dem auch sei, sie selbst wusste, das sie nicht sofort auf alles anspringen durfte. Wenn sie nämlich nicht aufpasste würde sie schneller als ihr lieb ist wieder alleine, gebrochen und wütend auf sich selbst dastehen und jedes Wesen das auch nur irgendwie Männlichkeit besaß hasse. Sie kannte sich diesbezüglich zu gut. Kurz schaute sie zu Boden, wenn sie sich nicht zusammenriss und sich sammelte konnte sie gleich aufhören mit ihm zu Reden. Doch sich zu Sammeln war einfacher gesagt als getan, vor allem kam sie nicht wirklich dazu. Jacob riss sie abermals aus ihren Gedanken und sie hob ihren Blick wieder um sich augenblicklich nicht mehr von seinen Augen losreisen zu können. Wieso konnte er nicht wenigstens braune Augen oder so etwas in der Art haben? Seine blauen Augen entsprache einfach total dem skandinavischem Klischee. Noch dazu die blonden Haare. Es war hoffnungslos.
"Ich denke die Frage kannst du dir sehr wohl selbst beantworten.", sagte sie und grinste kurz.
Auch wenn sie versucht hatte Abstand zwischen ihre Wenigkeit und dem viel zu anziehnden Dänen zu bringen, so hatte er es dennoch geschafft blitzschnell ihre Hand mit seiner linken Hand zu nehmen. Weshalb sie nur kopfschüttelnd Lächelte. Wenn sie ein Hoffnungsloser Fall war, dann war er es aber auch. Außer es war eine Masche, eine sehr gute sogar. Abermals hoffte sie, das sich diese Angst die schon die ganze Zeit durch ihren Kopf spukte, nicht begründet war. Doch woher sollte sie es wissen. Woher nahm sie sich das Recht, zu denken das Jacob das nicht mit jeder anderen tat? Immerhin hatte sie ihn oft genug mit Schülerinnen oder anderen angestellten Frauen gesehen.
Kaum lies Jacob ihre Hand los fehlte ihr etwas. Sie musste sich mit Mühe zurückhalten um nicht wieder nach seiner Hand zu griefen - und das war bei weitem das Dümmste, das sie seit langem gedacht hatte. Um also nicht wie eine dumme Kuh rumzustehen schob sie ihre Hände in ihre Jackentaschen und wartete. So konnte sie wenigstens mit ihren Händen nichts dummes machen, dennoch war sie sich ziemlich sicher das sie gerade wie eine Frau mit dem IQ eines Steines glotzte. Erleichtert darüber, das Jacob einen Plan hatte nickte sie und lächelte kurz. Er würde schon wissen wo sie hingingen. Dennoch schaffte er es das er wieder dieses ungute Gefühl zurückbrachte. Wie schwer es doch war jemandem zu vertrauen den man nicht wirklich persönlich kannte, aber über den man schon viele nicht sehr positivite Geschichten gehört hatte. Doch Kaya hatte nicht wirklich die Chance darüber nachzudenken, ob sie ihm folgten wollte oder nicht. Jacob nahm ihre Hand wieder und musste sich dabei nicht anstrengen, auch wenn Kaya ihre Hand in ihrer Jackentasche behalten wollte, so wehrte sie sich nicht, als Jacob nach ihr Griff und sie zuvor aus der Jackentasche befreite.
Ihr Zeug war ihr in diesem Moment egal, außerdem hatte sie nicht einmal die Zeit dazu, dass sie sich ihren Koffer sowie Handtasche noch schnappte.

tbc.: Bibliothek
Postingpartner:Jacob Elsker
#016

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