Bibliothek
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Bibliothek

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Admina

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► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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BeitragThema: Bibliothek   Sa 8 Apr - 20:27


Die Bibliothek der Schule ist riesig - und riesig ist in diesem Fall nicht einmal untertrieben. Die Bibliothek ist vom ersten Stockwerk zugänglich und zieht sich über volle vier Etagen. Es gäbe zwar Türen in das zweite Stockwerk, diese sind jedoch alle verschlossen.
Die Bücherregale sind aus Nussholz und extrem schlicht gehalten, das einzig Pompöse in diesem Raum sind die Balustraden und die Säulen, die reichlich verziert sind. Ganz oben an den Rundbögen sind die Säulen sogar mit Blattgold vergoldet. Auch in diesem Raum ist extrem viel natürliches Licht, großteils sorgen dafür die drei Triforiumfenster auf der Hinterseite des Raumes.
Zentral in der Mitte des untersten Stockwerkes der Bücherei sind einige große Holztische, auf welchen man schon durch Bücher stöbern kann, sodass man sie nicht in die Zimmer schleppen muss. Die Bücher sind nach Fachgebieten sortiert, ganz unten befinden sich Mathematik, Architektur und Chemie, Biologie, Naturwissenschaft usw. Im zweiten Stockwerk befinden sich die einfacheren magischen Nachschlagwerke, welche auch für Tier C Schüler zugänglich sind. Im dritten und vierten Stock der Bücherei befinden sich Nachschlagwerke, welche nur für Tier S, Tier A oder Tier B Schüler zugänglich sind.
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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr 4 Aug - 1:46

► 017
Kapitel 1-01

Aula <~ coming from

Noch immer zog Jacob seine Seelenperson mit sich mit, der Weg hierher war eher schweigend verlaufen, auch wenn er sich ein Lachen unterdrucken musste. Da die Türen im Gebäude nicht unbedingt so lautlos waren, wie Katzenpfote, so hatte man ihr weggehen bestimmt gemerkt. Ihr Reißaus vor Isabellas Langeweile, obwohl er vielleicht noch zwei weitere Personen auf dem Podest gesehen hatte. Aber er wusste nicht wer diese beiden gewesen waren, und es war ihm egal.

Die Flure waren leer, und jegliche Zimmer abgeriegelt, so auch die Bibliothek, welche er hatte unbedingt erreichen wollen. Hier würde ihn keiner erwarten, aber hier war er oft. Nicht unbedingt zum lesen, lesen war nicht so spaßig wie das, was er sonst hier tat. Aber Jacob konnte nicht abstreiten, dass er sich ab und an spanische Bücher nahm, um seine Kenntnisse aufzufrischen, oder einfach noch besser zu werden. Akzentfreier. Sobald er wieder Urlaub hatte, würde er sich mal Spanien gönnen, die Frauen dort waren gewiss heiß. Und für diesen Gedanken wollte der Schönling sich einfach nur eine reinhauen.

So schloss er die schwere Tür auf, schob Kaya und dann sich selbst hindurch, und verschloss sie wieder, ließ jedoch den Schlüssel - an dem wirklich alle seine Schlüssel befestigt waren - in der Tür stecken, falls sie unglücklich wurde, und gehen wollte. Sie sollte sich nicht eingesperrt fühlen, dass wäre ihm eine Last.

»Da wären wir, liebe Kaya. Willkommen in der leeren Bibliothek, ganz für uns alleine.«

Der junge Professor hatte ihre Hand wieder losgelassen, und grinste sie nun kokett an. Er hatte sich an eines der Bücherregale, an dem sogar die dreckigen Tier-D Schüler Bücher leihen durften, gelehnt, seine Arme verschränkt, und grinste nun intensiv in ihre Richtung. Nun, wo er sich nicht gestört fühlte, ließ er seine Blicke über ihren Körper gleiten, doch lag keine Begierde oder Lust in seinem Blick, er war einfach nur neugierig. Es waren keine bösen Absichten, nein, er wollte sie sich einfach nur ansehen.

So begann er bei ihren hohen Schuhen, welche ihm jedoch nicht so interessant schienen, wie ihre Beine, die sich in die Länge zogen, jedoch sehr hübsch waren. Ein Rock folgte, der eine nicht wirklich breite Hüfte betonte, und eine hübsche Bluse, die ihren Oberkörper betonte, selbst wenn sie nicht viel Oberweite besaß, war sie doch die schönste Frau die er kannte. Und vermutlich auch die einzige, die das jemals von ihm hören würde, egal wie vielen er begegnen würde.

Somit landete sein Blick in ihrem Gesicht, jeden Zug betrachtete er ganz genau, dann ihre Haare, welche sich hübsch lockten, bis er schließlich in ihre Augen schaute, und dahin schmolz.

»Du siehst hübsch aus«, bemerkte er, von der Faszination vergaß er das Spiel, welches er hatte spielen wollen, und sein Mund wurde trocken. Er stammelte noch einige Worte, doch dann wurde er rot und schaute zu Boden. Ganz toll gemacht. Eins A klasse. Er seufzte, auch wenn dies nicht die Wärme aus seinen Wangen entfernen konnte, weshalb er in seine Hosentaschen griff, und dann in der Lederjacke suchte, ob er etwas zur Ablenkung fand. Er sah gewiss affig aus, und Kaya lachte über seine Verlegenheit. Oder nicht?

Äpfel hatte er jedenfalls keine mehr, um was zu essen, und in einer Zeitung konnte er nun auch nicht stöbern, dass bewahrte er sich für den Unterricht auf, auch wenn er einen neuen Apfel benötigte. So sah er sich gezwungen, wieder aufzuschauen, und sein Blick zeigte all die Unsicherheit, die ihn Antrieb. Wie würde sie reagieren? Würde sie sich lustig machen?

Doch wieso konnte sein kleines Empathieproblem dank der Fähigkeit ihm solche Probleme bereiten? Vermutlich lag es daran, dass Jacob nie richtige Bindungen eingegangen war, und Isabella verloren hatte. Eine 23 Jahre anhaltende Freundschaft. Und nun war er nicht vorbereitet, er wollte ewig bei Kaya bleiben, doch wusste er nicht, wie eine Beziehung funktionierte...
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 7 Aug - 22:36

cf.: Aula


Kaya wusste Anfangs noch nicht wo er hinwollte, erst als sie im ersten Stock genau auf die Biblothek zusteuerten wusste die Lehrerin bescheid. Verführte man dort heutzutage die unwissenden und zugleich naiven Frauen, zu denen sie ab jetzt wahrscheinlich gehörte?
Es war recht gutgläubig zu denken, das sie da einfach nicht dazugehörte. Noch nicht. Außerdem konnte sie eigentlich alles verhindern, sofern sie es wollte. Doch da war sie bei ihrem eigentlichen Problem angekommen. Wollte sie das wirklich?
Was sie wollte war definitiv nicht ihren Ruf zu verlieren. Wobei sie sich auch da nicht mehr sicher war. Einen Ruf konnte man sich auch wieder erarbeiten, das so etwas schon einmal schwer fallen konnte war ihr bewusst.
In der Bibliothek angekommen ging sie, als Jacob die Tür hinter sich verschloss - ja er verschloss sie wirklich - noch ein paar Schritte weiter und blieb schließlich vor einem Bücherregal stehen. Was sollte sie davon halten, das er hinter sich die Tür zur Bibliothek abschloss? Außerdem lies er auch noch den Schlüssel stecken. Kaya musterte ihn kurz fragend ehe sie sich abwandte. Jetzt war es sowieso schon zu spät um reisaus zu nehmen, also konnte sie jetzt auch einfach einmal ihren nicht vorhandenen Mut zeigen. Sie lehnte sich also leicht gegen das Regal hinter sich und verfolgte dann Jacob mit ihren Blicken, dieser stellte sich ihr genau gegenüber und lehte sich gegen eines der Bücherregale, in dem man nur Bücher für Tier D Schüler fand. Sie legte ihren Kopf ganz leicht schräg und musterte ihn. Genau das gleiche hatte er anscheinend auch vor. Sie musste sich zusammenreißen um nicht rot zu werden, aber wenigstens das hatte sie nach den Jahren im Griff. Es hatte sie viel Zeit gekostet, sich selbst einzugestehen das sie sich nicht schämen musste wenn sie jemand ansah. Definitiv nicht. Sie musste es einfach als Kompliment sehen.
Kaya hatte sich diese Mentalität wirklich eingetrichtert. Es war also schon genug für ihr, in diesem Moment, dummes Ego, das er sie so genau ansah. Doch dann brachte er sie wirklich dazu das sie für einen kurzen Moment ihre Fassung verlor.
Er bezeichnete sie als hübsch, stammelte und senkte dann leicht rot angelaufen vor Scham seinen Blick. War das gerade wirklich passiert? Für diese eine Sekunde hatte er es wirklich geschafft sie komplett aus der Bahn zu werfen. Sie war mit offenem Mund dagestanden und hatte es erst nach dieser Sekunde - welche sich wie eine Ewigkeit angefühlt hatte - wieder zu sammeln. Sie schloss ihren Mund wieder und blinzelte ungläubig. Augenscheinlich machte er recht stelten Komplimente wenn er so rot dabei wurde und stammelte. Als er wieder aufschaute lächelte sie. Es würde dumm kommen wenn sie ihm jetzt auch ein Kompliment machen würde, das würde aufgezwungen wirken. Außerdem wusste sie nicht recht was sie sagen sollte ohne sich nicht selbst genauso inkompetent zu fühlen wie er es vermutlich gerade tat. Also ging sie einfach einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen.
Immer weiter bis sie schließlich wieder so dicht vor ihm stand das sie nicht einmal mehr einen Schritt mehr machen konnte. Da sie sich nicht ganz sicher war wie er reagieren würde schaute sie einfach in seine Augen und wartete. Diesmal wirklich dumm glotzend und wie eine dumme Frau ohne IQ vor ihm.

Postingpartner:Jacob Elsker
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 7 Aug - 23:34

► 018
Kapitel 1-01

Es war beinahe zu offensichtlich, dass Kaya nicht klar war, wieso er die Tür zugesperrt hatte, wieso der Schlüssel steckte, was es mit den Tier-D Büchern hinter sich auf sich hatte, oder wieso es ausgerechnet die Bibliothek geworden war. Jacob war es gewöhnt, unterschätzt, oder nur auf sein Aussehen und seine öffentliche Art hinabgestuft zu werden. Doch das auch sie daran glaubte, bewies ihm, dass sie an ihm zweifelte, und das machte ihn unglaublich traurig.

Wie sollte sie jedoch ahnen, dass er als Kind jeden Tag hier gewesen war. Immer wenn er bei seinem Onkel gewesen war, hatte dieser ihn hier her gebracht, und ihn die Bücher lesen lassen, die er lesen wollte, doch hatte Jacob auch oft nach den Tier-D Büchern gegriffen, um sie mit seinem Onkel zu lesen. Sein Onkel war fasziniert von der Tier-D-Fähigkeit des blonden Mannes gewesen, und hatte ihre Entwicklung voller Begierde beobachtet. Im Gegensatz zu anderen, hatte er Jacob nicht verurteilt, sondern hatte gemeinsam mit ihm versucht, ihren Sinn zu verstehen. Nach dem Tod seines Onkels, hatte Jacob sich von dieser Aufgabe getrennt.

Das Klappern der Schuhe von Kaya ließ ihn aufhorchen. Beinahe wäre er wieder in seine Isabella-Depression gefallen, doch ihre Bewegung hatte ihn abgelenkt, und so beobachtete er nun mit klopfendem Herzen, wie seine Kollegin immer näher kam, bis sie schließlich so stand, dass er sie riechen konnte. Ihre Atemzüge wärmten seinen Hals, und ihre Kleidung streifte ihn ganz zart. Doch mehr tat sie nicht mehr, sie schaute ihm einfach in die Augen. Und so tat er es ihr gleich.

Doch Jacob beugte sich nicht vor, um sie zu küssen, und machte auch keine Anstalt, ihre Hand zu nehmen. Er wollte es nicht überstürzen, wollte er nicht kaputt machen, bevor es überhaupt begonnen hatte. Das wagte er nicht.

»Was möchtest du nun machen?«, fragte der junge Mann schließlich in die Stille hinein, und wich ihrem Blick aus, betrachtete stattdessen ihren schweren Wintermantel, der in diesem Raum ziemlich viel Wärme bot. Doch eigentlich war es in der Bibliothek nie wirklich kalt, geschweige denn zu warm. Jedenfalls nicht für Jacob. Vermutlich hatte er sich an das Klima in diesem Raum einfach bereits gewöhnt.

»Mich würde zum Beispiel deine Vergangenheit interessieren«, bemerkte er behutsam, wenn jemand ihn auf seine Vergangenheit ansprach, dann wurde er schnell empfindlich, und so konnte er nicht vorsichtig genug sein. Es war immer möglich, dass Kaya ebenfalls empfindlich auf solche Fragen reagierte, richtig?
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 28 Aug - 22:49

Kaya hatte ihn anscheinend aus seinen Gedanken gerissen, sie strich sich verlegen eine ihrer lockigen Haarsträhnen hinter ihr Ohr und stieß dabei mit ihrem Ellenbogen gegen die Brust von Jacob und verzog kurz das Gesicht. "Entschuldigung.", hauchte sie leise. So zerstörte sie also einen tollen Moment, sie rammte dem Kerl vor ihr ihren Ellenbogen in die Brust. Wenn Kaya eines konnte, dann war es in Fettnäpfchen zu fallen. Immerhin hatte sich das schon bei ihrem kennenlernen bewiesen. So tollpatschig war sie eigentlich wirklich selten, zumindest fiel es ihr selbst nicht so wirklich auf, aber heute war es einfach extrem gewesen. Bei ihrem Glück war das ganze aber noch lange nicht vorbei, nicht das sie etwas dagegen hatte, sich noch weiter mit Jacob zu unterhalten. Doch sie musste sich eingestehen, das sie darauf gehofft hätte, dass er sie küsste. Eigentlich war der Moment perfekt gewesen und sie hatte ihr Herz in die Hand genommen und war wirklich offensiv auf ihn zugegangen, einen Schritt den sie sonst selten machte. Entweder Jacob hatte ihr somit verdeutlicht, dass er nichts von ihr wollte. Oder er war wirklich an ihr interessiert, denn wer fragte sonst nach ihrer Vergangenheit.
Kaya lächelte kurz. "Eigentlich war meine Vergangenheit nichts besonderes, naja ich hab bis ich älter wurde nie verstanden wieso ich sowas uncooles wie ein Schutzschild als Fähigkeit habe. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass das eigentlich ganz schön praktisch ist.", sie schüttelte kurz ihren Kopf. "vor allem mein Bruder war ziemlich frustriert das er meine Gedanken nicht lesen konnte." Bei diesem Gedanken schloss sie kurz ihre Augen, dieser Gedanke stimmte sie traurig, sie vermisste ihre Familie, besser gesagt ihren Bruder schon jetzt. Er war genau zur Schule im Elsker gegangen als sie Architektur sturdiert hatte, dann hatte er sich auf nach Russland gemacht um dort für eine Argentur Leute zu verhören. Niemand war effektiver als ihr Bruder, das ganze war ja auch logisch, niemand konnte dort Gedanken lesen. Kaya seufzte und versuchte wieder das Thema aufzugreifen. "Du kannst mir gern Fragen stellen, aber ich wüsste nicht was es da groß zu erzählen gibt.", sagte sie und begab sich dann mit ihrer Frage in gefährliches Gebiet. Niemand redete gerne über seine Vergangenheit, wieso sollte es also Jacob gerne tun. "Was ist mit dir und deiner Vergangenheit, das würde mich zum Beispiel auch interessieren.", sagte sie schließlich leiser und lächelte kurz. Sie wollte ihm vermitteln das er nicht antworten musste und das er sich zurückziehen konnte, wenn er wollte. Sie wollte hier niemanden zu etwas drängen. Wenn Leute reden wollten, dann würden sie reden, ganz einfach.

Postingpartner:Jacob Elsker
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Professor

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 28 Aug - 23:49

► 019
Kapitel 1-01

Kaya schien sichtlich über irgendetwas verlegen zu sein, denn sie strich sich die Haare zurück. Unglücklicherweise stieß sie dabei gegen die Brust des jungen Mannes, der dadurch kurz erstarrte, um dann leicht zu lachen. Ihre Entschuldigung fand er viel zu süß, und auch wie es zu dem Unfall kam war viel zu niedlich.

„Dafür musst du dich nicht entschuldigen. Kann schließlich jedem passieren“, lächelte er und zwinkerte der hübschen Professorin kurz zu. Seine Blicken glitten über die Details ihres Gesichts, doch hielten sie sich meist auf Augenhöhe, ihre verlockenden Lippen wollte er nicht sehen, wenn er die Beherrschung nicht verlieren wollte.

Sie schien noch kurz darüber nachzudenken, doch bald schon begann sie damit über ihre Vergangenheit zu reden. Es war nicht viel was sie sagte, doch als die junge Frau von ihrer Fähigkeit als "uncool" sprach, schüttelte Jacob den Kopf, fast schon entrüstet durch die Worte.

„Ich finde Schutzschilder sind cool“, lächelte der Mann, und dachte darüber nach, was er zum Glück nicht mit ihr anstellen könnte. Sie sollte dankbar sein, diese Gabe zu haben, denn sie war die einzige Person die er um sich hatte, welche nicht von ihm verletzt werden konnte.

Er bemerkte früh, dass sie traurig wurde, was er bei anderen Menschen dieses Hauses nicht bemerkt hätte. Seine Hand flog, so "schnell" wie es in ihrem wenigen Abstand nur ging, zu ihrem Oberarm, der zwar noch unter dem Wintermantel versunken war, dennoch legte er die Hand dort ab und strich kurz auf und ab, denn er wusste nicht, wie er ihr sonst hätte Trost schenken können.

Doch dann fragte sie ihn nach seiner Vergangenheit, und Jacob schluckte. Er könnte nun lügen, doch etwas hinderte ihn daran, dennoch schwieg er für einige Momente. Sein Herzschlag erhöhte sich, und er schloss die Augen um sich abzulenken. Er würde etwas sagen, aber gewiss nicht alles. Er würde nicht sagen, was er konnte, und wieso seine Eltern sich von ihm abgeschottet hatten, und schon gar nicht würde er sagen, dass er seinen Vater getötet hatte!

Bei dem Gedanken an seine Fähigkeit schauderte er, und er sah wieder den Armen Assistenten der Bücherei, der oft herumlief, und Bücher sortierte. Als er den Blick an Kaya vorbei hob, um seine Gedanken zu sammeln, erblickte er den jungen Mann auch wieder, doch dieser sackte sofort zu Boden. Noch als er den Blick gehoben hatte, war das Bild von eben jenem mit aufgeschnittenem Bauch in dem Geiste des Professors herumgeschwirrt, und durch den Augenkontakt war die Wirkung aufgetreten.

Kurz schluckte er, und richtete den Blick auf Kaya, sein Bauch begann zu schmerzen, genau so wie die Schnittstelle des Mannes saß. Er sah die junge Frau genau an, und lächelte, um ihr vorzutäuschen, dass alles gut war, auch wenn die Laute des Mannes langsam begannen.

„Du weißt ja, Isabella ist meine Cousine. Und sie ist nur ein halbes Jahr alt, und wir können uns nicht leiden.“

Sein Blick flog beiläufig durch die Gegend, und als er den Assistenten röcheln auf dem Boden sah, kurz vor dem Tode, kehrte er die Wunde um, und verschloss sie mit seiner Fähigkeit, damit dieser so schnell wie möglich wegging.

„Das war aber nicht immer so, wir waren die besten Freunde, seit beginn meines Lebens. Meine Eltern hatten viel zu tun -“ - Lüge - „- und so war ich oft bei ihr und meinem Onkel. Nun, und als ihr Vater starb, und sie aus dem Koma aufwachte, ließ sie mich nicht mehr in ihr Leben, und lehnte meine Hilfe ab, als sie die Schule übernahm, obwohl sie wusste, dass ich nichts mehr liebe als sie.“

Er zuckte mit den Schultern, dies war alles gekürzt, und ohne jegliche Unfälle, ohne Foltern, ohne seine ersten One-Night-Stands. Aufmunternd lächelte er, und als es ihm zu still war, fügte er noch ein Detail hinzu.

„Als wir zwei Jahre alt waren, hatten wir unseren ersten Kuss miteinander.“

Er klang nervös, und lachte traurig, schloss seine Augen und lehnte seinen Kopf gegen eines seiner liebsten Bücher, versuchte den vielleicht vorhandenen Blicken der Frau zu entgehen, die so nah bei ihm stand. So viel Schmerz saß in ihm, und zum ersten Mal fühlte er sich so, als könnte er weinen. Zum ersten Mal in seinem Leben wollte er dies auch, sich bei jemandem den er liebte ausweinen.

Er liebte Kaya, auch wenn er sie erst vor so kurzer Zeit wahrzunehmen begonnen hatte, nicht einmal vor einer halben Stunde. Er liebte sie, und wollte es auch nicht leugnen, doch wenn er ihr das sagte, würde er wie ein Vollidiot mit komischen Maschen dastehen, mit dem sie nichts zu tun haben wollte.
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Professorin

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 0:11

Kaya stieß erleichtert ihren Atem aus, erstens hatte Jacob nicht so scheiße auf die Sache mitihrem Ellenbogen reagiert und zweitens schien er es amüsant zu finden, dass sie ihre Fähigkeit selbst als uncool betitelt hatte. Sie zuckte kurz mit ihren Schultern. "Naja, damals hab ich sie als uncool betitelt, jetzt find ich sie cool. Es ist ganz schön praktisch gegen Magische Kräfte Immun zu sein.", sagte sie und lächelte um ihrer Aussage mehr 'Charakter' zu verleihen, sofern man das so bezeichnen konnte. Sie wollte ihm Zeigen, dass sie ihre Aussage so meinte wie sie war. Nach dem 'uncool' konnte man das auch ganz schnell als Lüge abstempeln und das wollte sie nicht. Als er ihren Oberarm streichelte lächelte sie ihn kurz dankbar an, sie war ihm dankbar für seine Anwesenheit, doch das würde sie ihm niemals jetzt schon sagen.
Schließlich dachte Jacob über seine Frage nach und Kaya hatte anscheinend einen wunden Punkt getroffen. Er schloss seine Augen und schien wirklich mit sich selbst zu kämpfen. Die Norwegerin war sich sicher, dass sie jetzt  alles zerstört hatte. Noch nie hatte sie jemanden gesehen, der so reagiert hatte, als man nach der Vergangenheit gefragt hatte. Sie wollte gerade ihre Frage zurücknehmen, immerhin wollte sie ihn zu nichts drängen. Er hatte schließlich auch nicht nachgehackt als sie ihrem Bruder nachgetrauert hatte, also würde sie das erst jetzt recht nicht tun. Doch Jacob schien schließlich bereit zu sein, etwas zu ihr zu sagen. Was er erzählte, war eindeutig nicht das, was sie erwartet hatte, aber es war ein Anfang und zugleich ein Schritt in die Richtige Richtung. Er erzählte ihr von seiner Beziehung zu Isabella und auch wie es dazu kam, wie es jetzt ist. Das ganze war verständlich und er tat ihr diesbezüglich leid. Dennoch war sie sich sicher, dass er ihr einiges verheimlicht hatte, sie blieb aber bei ihrem Entschluss, sie würde nicht nachhacken. Wenn er etwas loswerden wollte, dann sollte er das aus freiem Willen heraus tun. Ganz einfach.
Nach seiner Aussage mit dem Kuss musste Kaya einfach lächeln. Seine Reaktion veranlasste sie aber dazu eine ernste Miene aufzusetzen und ihn eindringlich zu mustern. Gerade starrte er nach oben und sah dabei tief traurig aus. Was auch immer ihn belastete schien nicht belanglos zu sein. Kaya handelte in diesem Moment extrem intuitiv, sie legte ihm ihre rechte Hand auf die Brust und malte mit ihrem Zeigefinger kleine Kreise auf seinem Hemd, nur um seine Aufmerksamkeit zu bekommen. "Hey, wenn du irgendetwas loswerden willst, du weißt das ich für dich da bin oder?", sagte sie schließlich und verzog dabei keine Miene, diesbezüglich war es ihr extrem ernst und ein Lächeln würde die Wirkung der Aussage mindern.

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 0:37

► 020
Kapitel 1-01

Noch immer stand Jacob traurig herum, den Drang bekämpfend, jetzt zu weinen. Er durfte es sich nicht erlauben zu weinen, nicht vor ihr, und besonders nicht bei dem Assistenten, der sie bestimmt misstrauisch beobachtete. Seine Augen schlossen sich immer Mal wieder, auch wenn er ab und an zu den oberen Reihen mit Büchern hinaufblickte. Er hatte sich das Leben nicht gewünscht, und erst jetzt spürte er, was für ein zerstörter Mann er war. Wie viel Schmerz in ihm lebte.

Wäre er einfach nur normal geboren und von seiner Familie getrennt worden, weil er gefährlich war, und wäre er dann als ein Schüler des Tier-D Ranges hierhergekommen, würde er nicht anders können, als hier zu stehen. Man würde Jacob fürchten, er würde sie alle rumgeschubst haben, und da er Kaya nicht in die Augen hatte schauen würden, hätte er es vermutlich auch bei ihr versucht, und wenn das nicht wirkte gar körperliche Gewalt angewandt.

Seine Hände legten sich auf sein Gesicht, bis schließlich nur seine Fingerspitzen seine Schläfen massierten, um sich abzulenken. Doch dabei leistete Kaya großartige Arbeit, als sie begann mit ihrem Finger über seine Brust zu gleiten.

„Kaya“, wisperte er schließlich, weil er nichts anderes wusste, was er hätte sagen können. Ihre Berührung war so angenehm, und gleichzeitig weckte sie in ihm ein unheimliches Verlangen, doch er konnte diesem nicht nachgehen. Nicht hier, und nicht jetzt. Er wollte, dass Kaya freiwillig zu ihm kam, schließlich war er ein Raubtier, dass die Schüler terrorisierte, und für seine Zwecke nutzte. Besonders die Schülerinnen gelangten oft in seine Finger, und er wollte das Kaya sich immer bewusst war, wen sie da berührte.

Er ließ die Hände vorsichtig sinken, und neigte den Kopf wieder vor, und kurz schnellte sein Blick zu ihrem Finger, seine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln, doch dieses verschwand, als er aufschaute.

„Danke, dass hat nur eine Person je zu mir gesagt. Es tut gut zu wissen, dass man sich auf jemanden verlassen kann.“

Ruhig atmete Jacob weiter, sein Blick wieder auf ihrem Finger liegend. Er wollte gerne alles zu ihr sagen, was er verheimlichte, doch er konnte es nicht. Die Angst, dass sie sofort zurückging, war zu groß, und es war nicht unwahrscheinlich, dass sie eben so auf die Morde die er begangen hatte reagieren würde. Dennoch atmete er tief durch und hob kurz seine Hand, um flüchtig über die Wange der Frau zu streichen, um ihr zu zeigen, dass ihm die Situation gefiel.

Dann jedoch versuchte er das Thema zu wechseln.

„Wieso bist du zurückgekehrt? Also, als Professorin an diese Schule? Als Architektin, deiner Fähigkeiten, und Schutzschild steht dir doch die ganze Welt offen.“
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 1:14

Kaya fragte sich was durch seinen Kopf ging, was auch immer es war nahm ihn mit. Es nahm denjenigen so mit, von dem sie nie erwartet hätte, das ihn irgendetwas so aus der Fassung bringen konnte. Eigentlich war es fast schon beängstigend wie sehr ihn etwas beschäftigte. Die junge Norwegerin wollte ihm helfen, doch sie konnte nichts anderes tun als einfach hier zu stehen und zu versuchen, seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken. Auch wenn Ablenkung nicht immer die Lösung für ein Problem war, so war sie doch ein Anfang und ein Anfang war ja schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Nach einiger Zeit bekamm sie die Aufmerksamkeit, die sie von ihm haben wollte und lächelte kurz triumphierend. Na ging doch. Ausnahmsweise hatte sie auf die richten Tricks gesetzt. Das einzige was er von sich gab war ihr Name und Kaya verkniff sich ein Augenverdrehen. Sie hatte gedacht Jacob würde nicht lange fackeln wenn es um Frauen ging, doch anscheinend hatte sie sich diesbezüglich leicht getäuscht. Denn auch diesmal bekam sie nicht ihre erwartete Reaktion. Eigentlich ging das schon die ganze Zeit so dahin, es hatte alles damit begonnen, dass er sie nicht komplett bloßgestellt hatte, als sie vor ihm den Boden geküsst hatte. Er schaute kurz auf ihre Finger und lächelte, wobei dieses Lächeln sofort wieder verschwand als er sie anschaute. Auch er setzte auf eine ernste Miene um seiner Aussage nicht die Wirkung zu nehmen.
Seine Aussage gab ihr für einen kurzen Moment etwas Hoffnung, Hoffnung darauf, dass er sich vielleicht öffnen würde und ihr nur andeutete, was sie sagen musste damit es ihm besser ging. Doch er lies sie wortwörtlich im Dunklen stehen, was das betraf. Er sagte nichts sondern riss den Blick seiner schönen Blauen Augen wieder von ihr und schaute wieder auf ihre Hand, die immer noch auf der selben Stelle lag, lediglich mit dem Kreise malen hatte sie aufgehört. Immerhin hatte sie seine Aufmerksamkeit ja schon, was wollte sie also noch erreichen. Natürlich könnte sie sich da gewisse Dinge vorstellen, doch sie vertrieb diese Gedanken sofort wieder. Aktuell hatte sie ein anderes Problem, anscheinend vertraute ihr Jacob nicht, dieser Fakt war irgendwie unschön für die Professorin. Immerhin hatte sie gehofft, das sie ihm gezeigt hatte, das er ihr wirklich alles sagen konnte, doch anscheinend war das nicht genug gewesen. Jacob würde ihr entweder nie etwas erzählen, oder es würde noch um einiges länger dauern.
Seine Berührung riss sie aus ihren Gedanken, Jacob schaute sie zwar immer noch nicht direkt an, doch er schien nicht abgeneigt zu sein. Sofort fiel eine kleine Last von ihren Schultern, es bruhgite sie, das er sich anscheinend nicht eingeengt fühlte, oder die Situation gar als unangenehm empfand. Wenn er ihr nämlich dieses Gefühl vermittelt hätte, wäre sie selbstverständlich sofort auf Abstand gegangen. Auch wenn das sehr zu ihrem leidwesen gewesen wäre. Die Berührung an ihrer Wange hatte gerade wieder einen wohligen Schauer durch ihren Körper gejagt, immer noch etwas, an das sie sich wirklich gewöhnen konnte. Die Geste war aber nur von kurzer Dauer, so unangekündigt wie dieser Kontakt entstanden war, war er auch wieder verschwunden und Jacob wechselte ebenso plötzlich das Thema. Kaya kniff kurz ihre Augen zusammen und nickte dann, also gut, er wollte wirklich nicht darüber reden. Sie war mit dem Ergebniss nicht zufrieden, aber sie akzeptierte es. Um ihn nicht länger mit diesem ernsten Thema zu konfrontieren, sprang sie ohne lange zu fackeln auf seinen Themenwechsel an. "Ich wollte nicht auf mein Schutzschild reduziert werden, aus diesem Grund habe ich alle Jobangebote abgelehnt. Die Architektur hat mich schon immer fasziniert und ich habe während dem Studium herausgefunden, das ich dieses Wissen gerne weitergeben würde. Außerdem habe ich zu diesem Zeitpunkt gehört das die Schule ein Schutzschild gebrauchen könnte und hier bin ich wieder.", antwortete sie schließlich und lächelte kurz "Doch das gleiche könnte ich dich auch fragen, ich meine du bist schon ewig hier, du warst sicher schon hier, bevor du überhaupt hier zur Schule gegangen bist. Warum wolltest du nach deiner Schulzeit nicht endlich hier weg?"

Postingpartner:Jacob Elsker
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 1:47

► 021
Kapitel 1-01

Ihre Hand lag nun vollständig auf der Brust des Lehrers, dessen Herzschlag energischer wurde, und das Kribbeln durch seinen Körper nur antrieb. Und doch gefror ihm das Blut in den Adern, als er das Misstrauen in ihrem Blick sah, und er wusste, dass ihr Blick davon rührte, dass sie seinen Themenwechsel zu abrupt fand. Er schämte sich auch sehr, Kaya so in der Ungewissheit zu lassen, doch er rang noch immer mit der Angst.

Doch sie antwortete trotz alledem, und er lächelte kurz, und lauschte ihrer beruhigenden Stimme. Seine linke Hand löste sich beiläufig aus der Starre des "einfach nur von der Schwerkraft angezogen werden", und vorsichtig strich sie den Ärmel von ihrer Jacke hinauf, und blieb zögernd auf ihrer Schulter liegend. Wenn er nun Anstalten machte, die Jacke abzustreifen, so würde er nur wieder eine falsche Sache rüberbringen.

„Bist du enttäuscht, Kaya?“, fragte er nach ihrer Erzählung und der Frage konzentriert, er hatte alles gehört, und doch brannte ihm diese Frage im Gewissen. Vernachlässigte er sie bereits nach so kurzer Zeit. Was, wenn sie etwas bedrückte, und er es nicht sah?

„Und wenn ja, dann flehe ich dich an, mir zu sagen, warum, und was ich tun kann.“

Noch immer schaute er auf die Hand, auch wenn sein Blick kurz zu ihren Augen hinaufschlug, um sie voller Ernst anzusehen, doch dies verging schnell wieder, und so dachte er über die nächste Aktion nach.

Zögernd ließ er die rechte Hand das gleiche tun, doch an ihrem Oberarm blieb diese bereits liegen. Er wusste nicht, was er nun tun sollte. Jacob war am verzweifeln, er kannte sich nicht mit Beziehungen aus, er kannte sie nicht, doch irgendwas sagte ihm, dass sie mehr als nur seine Zurückhaltung wollte. Er würde mehr tun, aber nicht zu viel.

„Doch ich möchte deine Frage nicht außer acht lassen. Dieser Ort ist mein Zuhause, besonders diese Bibliothek. Mein Onkel war mir ein besserer Vater, als es mein Vater wirklich war, und ich verbrachte alle Zeit hier, die ich hier verbringen konnte. Besonders wegen Isabella. Ich beschloss also Lehrer zu werden, und kehrte ungefähr vier Tage vor dem Tod des Onkels zurück, der mich sofort einstellte, weil er mich kannte. Somit konnte Isabella mich auch nicht mehr ersetzen, dennoch schmerzt es mich sehr. Dieser Ort ist ohne meinen Onkel nicht mehr das, was er einmal war, und der mir ein Zuhause war. Jedenfalls nicht, bis vor nicht allzu langer Zeit.“

Mit einem ernsten Blick, und einem etwas liebevollen, betrachtete er die junge Frau an, um ihr den Grund für die Wendung zu zeigen, doch dann schüttelte er wieder den Kopf.

„Wollen wir uns nicht vielleicht ein wenig umsehen? Nur an einem Ort zu bleiben ist langweilig, besonders wenn man auch sitzen kann.“

Jacob kannte diesen Ort zu gut, und würde sie auch an seine Lieblingsaussichtsstelle mitnehmen, wo er sich gerne zum lesen hinsetzte, wenn er Nachts heimlich hier war. Und vielleicht würde er dann nicht mehr an einem Regal gepresst stehen, und eine Frau vor sich stehen haben, die er im schlimmsten Falle nicht einmal zur Seite schieben könnte!
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 13:58

Immer noch ruhte ihre Hand auf seiner Brust, sie spürte seinen Atem, jedes mal wenn sich sein Brustkorb hob und wieder senkte. Es hatte etwas beruhigendes, das konnte sie nicht leugnen. An seinem Blick änderte sich etwas als er ihre Reaktion über seinen Themenwechsel sah, gut so, er sollte schon bemerkten das sie nicht ganz mit seiner Entscheidung einverstanden war. Sie hatte diese Entscheidung zu akzeptieren, das wusste sie, dennoch sprach nichts dagegen ihm wortlos zu vermitten, dass sie diese Entscheidung nicht für richtig hielt. Während sie gesprochen hatte war seine Hand über ihren Arm nach oben gestrichen, bis sie auf ihrer Schulter liegen blieb. Wie gerne hätte sie jetzt keine Winterjacke an, apropos war ihr momentan wirklich warm. Sie würde auf den Moment warten, wo sie die Jacke ausziehen konnte, dieser Moment würde schon kommen. Irgendwann. Seine Frage brachte sie leicht aus dem Konzept. Hatte er sie enttäuscht? "Du hast mich nicht enttäuscht.  Nicht im Geringsten, ich akzeptiere deine Entscheidung, auch wenn ich nicht ganz mit diesem Entschluss übereinstimme. Doch das ist egal.", sagte sie und musterte ihn dann eindringlich. Sah sie dort etwa Verzweiflung in seinen blauen Augen? Nein sie musste sich täuschen. "Ich kann dir nicht sagen was du zu tu hast. Das liegt alleine bei dir, tu das was du für richtig hältst und ich werde es akzeptieren. Ganz einfach.", fügte sie schließlich zu ihrer vorherigen Aussage hinzu und nickte bestätigend. Ja, eigentlich war es ganz einfach, was auch immer er tat, sie würde es ihm sowieso nicht übel nehmen, immerhin musste sie sich eingestehen, dass ihr Jacob jetzt schon viel zu wichtig war. Es wäre dumm, wenn sie sagen würde, dass sie nicht bleiben würde, nur weil er einen Entschluss fasste. Denn das Gegenteil war der Fall, irgendwie hatte sie das Bedürfniss ihm einfach zu vermitteln das sie für ihn da war, egal wie er sich entschied oder was auch immer er anstellte.
Jacob entschloss sich dann dazu ihre Frage zu beantworten, ein weiterer Themensprung. Der Däne vor ihr war extrem Sprunghaft was Themen betraf, das musste sie ihm lassen. Aufmerksam lauschte sie seinen Worten und nickte hin und wieder. Bei seinem letzten Satz zog sie eine Augenbraue nach oben und lächelte. "Dein 'Jedenfalls nicht, bis vor nicht allzu langer Zeit' musst du mir jetzt genauer erläutern." Seine Hände lagen immer noch reglos auf ihren Schultern, er machte keine Anstalt ihren Mantel von ihren Schultern zu schieben und auch das verwunderte sie. Das war das erste mit dem sie gerechnet hatte, doch bis jetzt war noch nichts dergleichen geschehen.
"Klar. Also, wo willst du denn hin?", fragte sie und war sofort neugierig und gespannt, was er geplant hatte. Zumindest ging sie davon aus das er etwas geplant hatte, sonst würde er doch nicht so eine Andeutung mit dem Sitzen machen oder?

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di 29 Aug - 15:25

► 022
Kapitel 1-01

„Auf mich klingt das nicht überzeugend“, merkte der junge Mann nach ihrer Aussage an, seine Gedanken kreisten um die Sache mit den Entscheidungen. Er hatte dazu eine ganz andere Einstellung, wie ihm auffiel, denn er wollte, dass sie entschied, was gut für die beiden war, und er würde nachziehen. Sie hatte entschieden, dass es in Ordnung war, wenn er sich abkapselte, und sie damit leben würde. Doch seinerseits würde das zu nichts bringen.

Auf seine Antwort auf die zuvor bereits gestellte Frage, folgte eine weitere. Er schaute auf, und seine hellen Augen schauten mit einer leidenschaftlichen Intensität in die ihre, die ihm beinahe selbst die Sprache verschlugen, doch er hielt den Blick. War der hübschen Dame denn nicht sofort in den Sinn gekommen, was ihn verändert hatte? Auch wenn es nur wenig Zeit her war, so musste sie es doch merken.

„Fällt dir da kein Grund ein?“, fragte er mit leiser Stimme, die einen intensiven Unterton hatte, und somit ließ er das Thema seinerseits auch fallen. Sollte sie darauf kommen, würde sie vermutlich auch nicht weiter drüber sprechen, oder mindestens hoffte er es.

Einige Momente ließ er noch verstreichen, dann senkte er den intensiven Blick, ließ ihre Schultern los und zwinkerte ihr kurz zu, bevor er stattdessen ihre Hand nahm. Kayas Hände fühlten sich so zerbrechlich in den seinen an, doch er würde diesen Gedanken nicht laut aussprechen.

„Komm einfach mit, ich zeige dir den Ort, wo du mich Nachts immer finden kannst, falls du etwas brauchst.“

Ein Grinsen legte sich auf sein Gesicht, als er sie erneut mit sich zog, doch diesmal betraf es auch den Weg, den sie gingen würden. Er war immer sehr stolz, wenn er ihn ging, denn dort wo sie hingehen würden, hatten nur Tier-S Schüler zutritt. Vielleicht noch ein paar Tier-A Schüler, doch keiner der D-Klasse. Jacob hatte sich immer erhaben gefühlt, dass er trotz dem Ärger den er gemacht hatte, hoch gehen konnte, und die anderen nur hatten neidisch sein können.

Der junge Mann zog sie die Treppen hoch, wenn auch nur sacht, und die freie Hand immer hinter ihrem Rücken, sollte er zu fest ziehen, oder sie gar zurückfallen lassen.
Schließlich erreichte er sie, und führte sie in die Bücherregalreihen, denn er hielt sich nicht gerne am Rande auf, wo andere ihn beim lesen sehen konnten, und endlich fand er die Stelle. Sie war in der hintersten Ecke, wo sich fast keiner für die Bücher interessierte, da die wichtigen Bücher für den Unterricht und über Magie weiter vorne und besonders auf die andere Seite verteilt waren. Hier waren Bücher für die seltenen Tier-S Schüler, die sich für schwarze Magie interessierten, wie Jacob sie besaß, denn nicht alle wollten sich nur mit ihrer Auskennen. Es gab tatsächlich auch Menschen mit guter Magie, die böses vollbringen wollten, auch wenn sie sagten, dass es nur dem reinen Interesse galt. Klang beinahe alles nach Harry Potter.

„Da wären wir. Es ist vielleicht nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, aber es ist abgeschieden und ruhig hier. Keiner von den meisten Tier-S Schülern interessiert sich für...“

Jacob griff in das Regal, und hätte beinahe geflucht, als er sein Lieblingsbuch in seinen Händen wiederfand. Doch er wollte sich nichts anmerken lassen, und schaute den Titel so an, als kannte er ihr nicht.

„... "Verletzungsmagie - Welche Gefahr sie birgt, und wie man diesen verhindern kann".“

Er drehte es um, und studierte scheinbar neugierig den Infotext.

„Extra für Tier-S Schüler, die andere beschützen können, wie es scheint. Hmm. Sieht nicht so aus, als würde irgendeiner Tier-D Schüler verstehen wollen.“

Jacob machte eine Geste, als würde er sich anschließen, und stellte es zurück. Dann schaute er Kaya wieder genau an, und wies mit einer Art Nicken in ihre Richtung.

„Das sollst du nicht falsch verstehen, aber ist dir nicht zu warm?“
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi 30 Aug - 23:35

"Ohgott. Was muss ich denn tun damit ich dich überzeuge?", fragte sie und schüttelte amüsiert ihren Kopf. Noch ernster hatte sie das Ganze gerade gar nicht sagen können, sie zuckte also kurz mit den Schultern und tat das Thema mit einer Handbewegung beiseite. Sie und er würden sich diesbezüglich schon nocheinmal damit auseinandersetzen, doch jetzt wollte sie nicht die ganze Zeit die sie gemeinsam hatte damit verschwenden. Sie zog also eine Augenbraue bei seiner Aussage nach oben und blickte ihn erstaunt an. War es naiv jetzt zu denken, dass er das wegen ihr gesagt hatte? Ihr Herz machte auf jeden Fall einen kleinen Satz, da ihr Herz wirklich so naiv war und diesem Gedanken genug Glauben schenkte. Naja, vielleicht sollte sie einfach wirklich in diesem Glauben leben, auch wenn es ihrem Hirn noch so unrealistisch vorkam. Sie sollte einfach aufhören so viel über Handlungen und Aussagen der andere nachzudenken. Damit hatte sie die letzten Jahre ihres Lebens verbracht, auch wenn sie sich immer wieder eingeredet hatte, das es ihr egal war, was andere von ihr dachten, klar das war es auch, dennoch zerbrach sie sich oft genug über die Aussagen und Handlungen der anderen Leute die Gedanken. Sie versuchte die Motive hinter Handlungen und Aussagen zu verstehen. Eine wirklich sehr Zeitintensive und Nerven aufreibende Beschäftigung. Als er seine Hände von ihren Schultern nahm wollte sie diese sofort wieder ergreifen, zu ihrer Freude musste sie nicht lange auf weitern Körperkontakt mit dem Dänen warten, dieser ergriff nämlich sofort ihre Hand. Hatte sie erwähnt das sie sich an dieses verheisungsvolle Zwinkern eine Weile lang erinnern würde? Er zog sie langsam in eine bestimmte Richtung, ohne lange darauf zu achten wo sie hingingen bewegten sich ihre Beine, er drückte leicht gegen ihren Rücken und schob sie eigentlich in die richtige Richtung, sie ging nur damit er sie nicht komplett schieben musste. Als sie schließlich an seinem besagten Patz angekommen waren schaute sich Kaya um "Ich denke das ist gut zu wissen.", sagte sie und grinste kurz. Wenn das mal keine Einladung war, dass sie mal Nachts hier herkommen musste, dann wusste sie auch nicht was mit Jacob los war. Sie lies seine Hand los und trat an das Regal, sie zog ein Buch aus dem Regal. 'Gedankenmanipulation', interessiert drehte sie das Buch in ihren Händen, sofort wusste sie wer sich sicher mit diesem Buch weiterbildete und stellte es wieder in das Regal. Selten war sie so weit hinten in der Bücherei, meistens holte sie ihre Bücher für den Unterricht weiter vorne. Ab und an verschlug es sie in diese Abteilung. Denn hin und wieder informierte sie sich über die Arten der Schwarzen Magie, immerhin wollte sie als Schutzschild der Schule über alles informiert sein, was auf sie zukommen könnte. Als Jacob einen Buchtitel laut vorlas riss sie ihren Blick von den Büchern im Regal los und schaute zu dem Dänen. "Achso, für Tier-S Schüler die andere Beschützen wollen. Also auch für das Schutzschild der Schule eine lesenswerte Lektüre denke ich.", sagte sie und verschränkte ihre Hände vor ihrer Brust. Sie lehnte sich mit ihrer linken Schulter gegen das Bücherregal und schaute Jacob für einige Augenblicke einfach nur an. War es moralisch verwerflich, wenn sie einmal gerne Schülerin sein würde? Sie konnte sich vorstellen, dass alle Schülerin ihn einfach nur anschmachteten wenn sie im Unterricht waren. Bei seinem Kommentar schaute sie an sich selbst herab und lachte kurz leise. "Eigentlich schon..", erwiderte sie schließlich und öffnete die Knöpfe ihres Mantels langsam, dann striff sie sich den Mantel von den Schultern und warf ihn auf das Bücherregal, welches glücklicherweise nicht so hoch war, heißt, der Mantel hing an einer Seite herunter, sie würde ihn also problemlos erreichen. "Also du wolltest mir dieses Bücherregal zeigen?", fragte sie und schaute ihn fragend an, ehe sie sich wieder in ihre vorherige Position begab, hieß linke Schulter lehnte am Bücherregal, die Arme vor ihrer Brust verschränkt. "Oder war da etwas anderes auch noch?"


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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi 30 Aug - 23:58

► 023
Kapitel 1-01

Der junge Lehrer hatte sich wieder zu dem Regal voller Schwarzmagie-Bücher gedreht, und schaute sich die Bücher mit gespielter Neugierde an. Den Großteil hatte er bereits gelesen, und einige wollte er noch lesen, doch einige las er eben lieber. Besonders in dem, von welchem er gerade gesprochen hatte. Er hatte jegliche Seiten entfernt, auf welchen stand, wie man andere vor der Magie schützen konnte. Hauptsächlich ging es darum, denn Augenkontakt zum Opfer zu verhindern, oder im Falle von Schutzschildern, das Opfer mit dem Schild beschützen. Erkennbar war der Angriff an der konzentrierten Haltung des Angreifers, und an dem festen Blick, der die Stellen nachfuhr, doch es gab noch viele andere Möglichkeiten der Verteidigung, oder wie er sie einsetzen konnte. Denn er konnte es, ohne standfest zu wirken, und auch beim Vorübergehen.

Schutzschild...

In dem Moment machte Kaya eine Aussage, vor der Jacob sich fürchtete. Sie nannte das Buch eine Lektüre, welches für sie ebenfalls sehr lesenswert sein könnte. Einige Herzschläge dachte der Mann an die Notizen, welche er in das Buch eingetragen hatte, und sie würde seine Schrift vermutlich erkennen.

Langsam hob er den Kopf vor Schreck, doch dann nickte er, und lächelte ihr schließlich zu, als würde ihn der Gedanke nichts ausmachen. Als wäre alles in Ordnung. Als hätte er nicht gerade höllische Angst.

„Da bin ich mir sicher. Als Schutzschild muss man bestimmt auf alles gefasst sein.“

Jacob lächelte ihr freundlich zu, dann schaute er ihr zu, wie sie sich aus dem Mantel schälte, auch wenn er noch immer über das Buch selbst nachdachte. Dort hatte er viele Übungen gefunden, wie man die Kraft verstärkte, und natürlich nicht herausgerissen. Es würde so verdächtig sein...

Beinahe hätte der junge Mann nicht gesehen, wie langsam sie die Knöpfe geöffnet hatte, wie sie ihn dann schließlich auf hing, und ihn anschaute. Zwar ließ sie sich wieder zurückfallen, und schaute ihn aus der vorigen Position fragend an, dennoch hatte er dies zum Glück mitbekommen, und hätte beinahe zu einem Gott gebetet.

„Och, weißt du“, begann er locker, auch wenn er beinahe zitternd zusammengebrochen wäre, und kotzen wollte. „Ich wollte eigentlich nur, dass wir alleine sind.“

Jacobs Lächeln verzog sich zu einem schelmischen Grinsen, auch wenn er innerlich noch immer tobte. Wieso hatte er sie nur zu dem Regal gebracht? Sie war ein Schutzschild, wieso hatte er das nur vergessen, wie hatte er es nur vergessen können?! Die Beziehung zu der hübschen Frau war auf Messers Schneide, und er wünschte sich sehr, dass sie das Buch nicht anfassen würde
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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