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Admina

Elsker-ID :
► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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103

BeitragThema: Bibliothek   Sa 8 Apr - 20:27


Die Bibliothek der Schule ist riesig - und riesig ist in diesem Fall nicht einmal untertrieben. Die Bibliothek ist vom ersten Stockwerk zugänglich und zieht sich über volle vier Etagen. Es gäbe zwar Türen in das zweite Stockwerk, diese sind jedoch alle verschlossen.
Die Bücherregale sind aus Nussholz und extrem schlicht gehalten, das einzig Pompöse in diesem Raum sind die Balustraden und die Säulen, die reichlich verziert sind. Ganz oben an den Rundbögen sind die Säulen sogar mit Blattgold vergoldet. Auch in diesem Raum ist extrem viel natürliches Licht, großteils sorgen dafür die drei Triforiumfenster auf der Hinterseite des Raumes.
Zentral in der Mitte des untersten Stockwerkes der Bücherei sind einige große Holztische, auf welchen man schon durch Bücher stöbern kann, sodass man sie nicht in die Zimmer schleppen muss. Die Bücher sind nach Fachgebieten sortiert, ganz unten befinden sich Mathematik, Architektur und Chemie, Biologie, Naturwissenschaft usw. Im zweiten Stockwerk befinden sich die einfacheren magischen Nachschlagwerke, welche auch für Tier C Schüler zugänglich sind. Im dritten und vierten Stock der Bücherei befinden sich Nachschlagwerke, welche nur für Tier S, Tier A oder Tier B Schüler zugänglich sind.
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Professor

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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr 4 Aug - 1:46

► 017
Kapitel 1-01

Aula <~ coming from

Noch immer zog Jacob seine Seelenperson mit sich mit, der Weg hierher war eher schweigend verlaufen, auch wenn er sich ein Lachen unterdrucken musste. Da die Türen im Gebäude nicht unbedingt so lautlos waren, wie Katzenpfote, so hatte man ihr weggehen bestimmt gemerkt. Ihr Reißaus vor Isabellas Langeweile, obwohl er vielleicht noch zwei weitere Personen auf dem Podest gesehen hatte. Aber er wusste nicht wer diese beiden gewesen waren, und es war ihm egal.

Die Flure waren leer, und jegliche Zimmer abgeriegelt, so auch die Bibliothek, welche er hatte unbedingt erreichen wollen. Hier würde ihn keiner erwarten, aber hier war er oft. Nicht unbedingt zum lesen, lesen war nicht so spaßig wie das, was er sonst hier tat. Aber Jacob konnte nicht abstreiten, dass er sich ab und an spanische Bücher nahm, um seine Kenntnisse aufzufrischen, oder einfach noch besser zu werden. Akzentfreier. Sobald er wieder Urlaub hatte, würde er sich mal Spanien gönnen, die Frauen dort waren gewiss heiß. Und für diesen Gedanken wollte der Schönling sich einfach nur eine reinhauen.

So schloss er die schwere Tür auf, schob Kaya und dann sich selbst hindurch, und verschloss sie wieder, ließ jedoch den Schlüssel - an dem wirklich alle seine Schlüssel befestigt waren - in der Tür stecken, falls sie unglücklich wurde, und gehen wollte. Sie sollte sich nicht eingesperrt fühlen, dass wäre ihm eine Last.

»Da wären wir, liebe Kaya. Willkommen in der leeren Bibliothek, ganz für uns alleine.«

Der junge Professor hatte ihre Hand wieder losgelassen, und grinste sie nun kokett an. Er hatte sich an eines der Bücherregale, an dem sogar die dreckigen Tier-D Schüler Bücher leihen durften, gelehnt, seine Arme verschränkt, und grinste nun intensiv in ihre Richtung. Nun, wo er sich nicht gestört fühlte, ließ er seine Blicke über ihren Körper gleiten, doch lag keine Begierde oder Lust in seinem Blick, er war einfach nur neugierig. Es waren keine bösen Absichten, nein, er wollte sie sich einfach nur ansehen.

So begann er bei ihren hohen Schuhen, welche ihm jedoch nicht so interessant schienen, wie ihre Beine, die sich in die Länge zogen, jedoch sehr hübsch waren. Ein Rock folgte, der eine nicht wirklich breite Hüfte betonte, und eine hübsche Bluse, die ihren Oberkörper betonte, selbst wenn sie nicht viel Oberweite besaß, war sie doch die schönste Frau die er kannte. Und vermutlich auch die einzige, die das jemals von ihm hören würde, egal wie vielen er begegnen würde.

Somit landete sein Blick in ihrem Gesicht, jeden Zug betrachtete er ganz genau, dann ihre Haare, welche sich hübsch lockten, bis er schließlich in ihre Augen schaute, und dahin schmolz.

»Du siehst hübsch aus«, bemerkte er, von der Faszination vergaß er das Spiel, welches er hatte spielen wollen, und sein Mund wurde trocken. Er stammelte noch einige Worte, doch dann wurde er rot und schaute zu Boden. Ganz toll gemacht. Eins A klasse. Er seufzte, auch wenn dies nicht die Wärme aus seinen Wangen entfernen konnte, weshalb er in seine Hosentaschen griff, und dann in der Lederjacke suchte, ob er etwas zur Ablenkung fand. Er sah gewiss affig aus, und Kaya lachte über seine Verlegenheit. Oder nicht?

Äpfel hatte er jedenfalls keine mehr, um was zu essen, und in einer Zeitung konnte er nun auch nicht stöbern, dass bewahrte er sich für den Unterricht auf, auch wenn er einen neuen Apfel benötigte. So sah er sich gezwungen, wieder aufzuschauen, und sein Blick zeigte all die Unsicherheit, die ihn Antrieb. Wie würde sie reagieren? Würde sie sich lustig machen?

Doch wieso konnte sein kleines Empathieproblem dank der Fähigkeit ihm solche Probleme bereiten? Vermutlich lag es daran, dass Jacob nie richtige Bindungen eingegangen war, und Isabella verloren hatte. Eine 23 Jahre anhaltende Freundschaft. Und nun war er nicht vorbereitet, er wollte ewig bei Kaya bleiben, doch wusste er nicht, wie eine Beziehung funktionierte...
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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Professorin

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25 Jahre; Professorin für Architektur und Magie; Schutzschild

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 7 Aug - 22:36

cf.: Aula


Kaya wusste Anfangs noch nicht wo er hinwollte, erst als sie im ersten Stock genau auf die Biblothek zusteuerten wusste die Lehrerin bescheid. Verführte man dort heutzutage die unwissenden und zugleich naiven Frauen, zu denen sie ab jetzt wahrscheinlich gehörte?
Es war recht gutgläubig zu denken, das sie da einfach nicht dazugehörte. Noch nicht. Außerdem konnte sie eigentlich alles verhindern, sofern sie es wollte. Doch da war sie bei ihrem eigentlichen Problem angekommen. Wollte sie das wirklich?
Was sie wollte war definitiv nicht ihren Ruf zu verlieren. Wobei sie sich auch da nicht mehr sicher war. Einen Ruf konnte man sich auch wieder erarbeiten, das so etwas schon einmal schwer fallen konnte war ihr bewusst.
In der Bibliothek angekommen ging sie, als Jacob die Tür hinter sich verschloss - ja er verschloss sie wirklich - noch ein paar Schritte weiter und blieb schließlich vor einem Bücherregal stehen. Was sollte sie davon halten, das er hinter sich die Tür zur Bibliothek abschloss? Außerdem lies er auch noch den Schlüssel stecken. Kaya musterte ihn kurz fragend ehe sie sich abwandte. Jetzt war es sowieso schon zu spät um reisaus zu nehmen, also konnte sie jetzt auch einfach einmal ihren nicht vorhandenen Mut zeigen. Sie lehnte sich also leicht gegen das Regal hinter sich und verfolgte dann Jacob mit ihren Blicken, dieser stellte sich ihr genau gegenüber und lehte sich gegen eines der Bücherregale, in dem man nur Bücher für Tier D Schüler fand. Sie legte ihren Kopf ganz leicht schräg und musterte ihn. Genau das gleiche hatte er anscheinend auch vor. Sie musste sich zusammenreißen um nicht rot zu werden, aber wenigstens das hatte sie nach den Jahren im Griff. Es hatte sie viel Zeit gekostet, sich selbst einzugestehen das sie sich nicht schämen musste wenn sie jemand ansah. Definitiv nicht. Sie musste es einfach als Kompliment sehen.
Kaya hatte sich diese Mentalität wirklich eingetrichtert. Es war also schon genug für ihr, in diesem Moment, dummes Ego, das er sie so genau ansah. Doch dann brachte er sie wirklich dazu das sie für einen kurzen Moment ihre Fassung verlor.
Er bezeichnete sie als hübsch, stammelte und senkte dann leicht rot angelaufen vor Scham seinen Blick. War das gerade wirklich passiert? Für diese eine Sekunde hatte er es wirklich geschafft sie komplett aus der Bahn zu werfen. Sie war mit offenem Mund dagestanden und hatte es erst nach dieser Sekunde - welche sich wie eine Ewigkeit angefühlt hatte - wieder zu sammeln. Sie schloss ihren Mund wieder und blinzelte ungläubig. Augenscheinlich machte er recht stelten Komplimente wenn er so rot dabei wurde und stammelte. Als er wieder aufschaute lächelte sie. Es würde dumm kommen wenn sie ihm jetzt auch ein Kompliment machen würde, das würde aufgezwungen wirken. Außerdem wusste sie nicht recht was sie sagen sollte ohne sich nicht selbst genauso inkompetent zu fühlen wie er es vermutlich gerade tat. Also ging sie einfach einen Schritt auf ihn zu. Dann noch einen.
Immer weiter bis sie schließlich wieder so dicht vor ihm stand das sie nicht einmal mehr einen Schritt mehr machen konnte. Da sie sich nicht ganz sicher war wie er reagieren würde schaute sie einfach in seine Augen und wartete. Diesmal wirklich dumm glotzend und wie eine dumme Frau ohne IQ vor ihm.

Postingpartner:Jacob Elsker
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26 Jahre alt ; Professor der Fächer Englisch und Spanisch

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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo 7 Aug - 23:34

► 018
Kapitel 1-01

Es war beinahe zu offensichtlich, dass Kaya nicht klar war, wieso er die Tür zugesperrt hatte, wieso der Schlüssel steckte, was es mit den Tier-D Büchern hinter sich auf sich hatte, oder wieso es ausgerechnet die Bibliothek geworden war. Jacob war es gewöhnt, unterschätzt, oder nur auf sein Aussehen und seine öffentliche Art hinabgestuft zu werden. Doch das auch sie daran glaubte, bewies ihm, dass sie an ihm zweifelte, und das machte ihn unglaublich traurig.

Wie sollte sie jedoch ahnen, dass er als Kind jeden Tag hier gewesen war. Immer wenn er bei seinem Onkel gewesen war, hatte dieser ihn hier her gebracht, und ihn die Bücher lesen lassen, die er lesen wollte, doch hatte Jacob auch oft nach den Tier-D Büchern gegriffen, um sie mit seinem Onkel zu lesen. Sein Onkel war fasziniert von der Tier-D-Fähigkeit des blonden Mannes gewesen, und hatte ihre Entwicklung voller Begierde beobachtet. Im Gegensatz zu anderen, hatte er Jacob nicht verurteilt, sondern hatte gemeinsam mit ihm versucht, ihren Sinn zu verstehen. Nach dem Tod seines Onkels, hatte Jacob sich von dieser Aufgabe getrennt.

Das Klappern der Schuhe von Kaya ließ ihn aufhorchen. Beinahe wäre er wieder in seine Isabella-Depression gefallen, doch ihre Bewegung hatte ihn abgelenkt, und so beobachtete er nun mit klopfendem Herzen, wie seine Kollegin immer näher kam, bis sie schließlich so stand, dass er sie riechen konnte. Ihre Atemzüge wärmten seinen Hals, und ihre Kleidung streifte ihn ganz zart. Doch mehr tat sie nicht mehr, sie schaute ihm einfach in die Augen. Und so tat er es ihr gleich.

Doch Jacob beugte sich nicht vor, um sie zu küssen, und machte auch keine Anstalt, ihre Hand zu nehmen. Er wollte es nicht überstürzen, wollte er nicht kaputt machen, bevor es überhaupt begonnen hatte. Das wagte er nicht.

»Was möchtest du nun machen?«, fragte der junge Mann schließlich in die Stille hinein, und wich ihrem Blick aus, betrachtete stattdessen ihren schweren Wintermantel, der in diesem Raum ziemlich viel Wärme bot. Doch eigentlich war es in der Bibliothek nie wirklich kalt, geschweige denn zu warm. Jedenfalls nicht für Jacob. Vermutlich hatte er sich an das Klima in diesem Raum einfach bereits gewöhnt.

»Mich würde zum Beispiel deine Vergangenheit interessieren«, bemerkte er behutsam, wenn jemand ihn auf seine Vergangenheit ansprach, dann wurde er schnell empfindlich, und so konnte er nicht vorsichtig genug sein. Es war immer möglich, dass Kaya ebenfalls empfindlich auf solche Fragen reagierte, richtig?
† Im Gespräch mit Kaya Evans

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