Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]
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Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]

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28 Jahre - Professor für Musik (Jahrgang 1 & 2) & Japanisch (alle Jahrgänge), männlich, verlobt mit Aki Nekura

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BeitragThema: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Do 25 Mai - 12:39

Liebe mit allen Sinnen - FSK16
Vor dreieinhalb Jahren beendete Aki seine Musikerkarriere mit einem Liebeslied für Ryuichi. Dieser ist Widererwarten in mitten des ganzen Konzertes gewesen, genauer in einem abgesperrten Bereich für VIPs, da Ryuichi eine Backstagepass bekommen hatte. Nach der Ansage von Aki, geschockt darüber waren die Bandmitglieder, verschwand Aki von der Bühne und Ryuichi folgt ihm ohne Wenn und Aber. Doch was passierte dann?

(Grund fürs Nebenplay ist, dass wir es nicht lang und breit in den Posts haben wollen in der Aula.)

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28 Jahre - Professor für Musik (Jahrgang 1 & 2) & Japanisch (alle Jahrgänge), männlich, verlobt mit Aki Nekura

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Do 25 Mai - 13:06

Geschockt war Ryuichi definitiv. Er sah nämlich Aki hinterher, wie dieser von der Bühne des Tokyo Dome verschwand. Glücklicherweise hatte er den Nachnamen Takashima, weshalb er einen Backstagepass for free bekommen hatte. Dadurch hatte er auch das Privileg in einer der VIP-Bereiche zu stehen. Das Konzert war so geil gewesen, dass Ryuichi gewisse Probleme hatte, mit seinem Körper. Knappe viereinhalb Jahre ohne Sex war schon hart für den Takashima gewesen. Niemals würde er mit jemand anderem schlafen, als seinem Freund Aki. In all den Jahren hatte Ryuichi oft Streit mit seinem besten Freund gehabt, weil dieser der Meinung war, dass Aki ihn nicht verdient hätte. Allerdings hatte der Honigblonde sich geweigert. Es hatte zwar einen riesigen Streit zwischen ihm und den Schwarzhaarigen gegeben, aber dennoch konnte Ryuichi diesen Mann nicht verlassen, er wollte es auch nicht. Seine Weigerung war schon intensiv gewesen, weshalb er nun hier im Tokyo Dome stand und selbst seinen Weg in Richtung Backstagebereich ging.
Es ging leichter als man dachte, denn er war wie ein verdammter Rockstar gekleidet und der Backstagepass baumelte an seinem Gürtel von seinem ledernen Outfit. Er trug verdammt noch einmal ein ledernes Outfit, welches seine Beine verdeckte, die freigelegt waren, da er wieder einmal seine lederne Strapsenhose trug, sowie die Tatsache, dass er seine Beine extrem gut gepflegt hatte. Sonst merkte man ihm an, dass er verdammt elegant war. Die meisten des Staffs von Aki hatten ihn schon angestarrt, welches Ryuichi gekonnt ignoriert hatte. Der Weg in Richtung dem Umkleideraum kannte er sehr gut und Ryuichi trat ein. Bisher war niemand da, weswegen er sich hinsetzte und die Tür im Blick hielt. Sein Herz raste noch immer, weil Aki ein Liebeslied für ihn geschrieben hatte, es passte so gut zu Aki und dennoch hatte er geweint, weshalb sein Makeup leicht verschwommen war und er aussah wie ein kleiner Panda.
„Hm…wann kommt Aki-chan?“, fragte er langgezogen und keuchte leise auf. Das Konzert hatte ihn gewiss eingeheizt, aber etwas Anderes hatte ihn noch mehr eingeheizt. Akis Fanservice war verdammt heiß gewesen und ihm war selbst heiß geworden. Zu heiß. Aki hatte ihn mehrfach unbewusst angesehen, aber hatte dieser überhaupt Ryuichi wahrgenommen? Dessen war sich der Takashima nicht so sicher, weswegen er nun wartete. Er hörte auf jeden falle ein Poltern, was hieß, dass irgendwer kam und Ryuichi musste sein eigenes kleines Herz beruhigen. Dieses Poltern kam immer näher und dann hörte er Akis Stimme.
Sein Herz setzte aus, sein Herz konnte nicht mehr. Aki war ihm so nahe und er selbst sah mit seinem Outfit breitbeinig da und schnappte sich nach dem Hemd, was definitiv Aki gehörte, woran er schnupperte. Es war immer noch dieser Duft der Winterkirsche vorzufinden mit einem Hauch von Zimt. Aki…du riechst noch immer so, dass ich dich fressen will. Wieso nur? Dein eigener Körperduft macht mich verrückt…und ich weiß nicht, wie du reagierst, wenn du mich siehst, dachte er sich dabei, bis die Tür sich öffnete und der Schwarzhaarige eintrat.
Aki hatte sich kein Stück verändert, Aki hatte sich so gar nicht verändert, weshalb Ryuichis bernsteinfarbener Blick sich auf Akis heftete. Dieser sah noch immer sehr gut aus, hatte aber deutlich an Muskeln angesetzt. Ein kleines Stöhnen verließ Ryuichis Lippen, was er nicht unterdrücken konnte. Freude überkam ihn, aber wiederum stand Ryuichi mittlerweile Kerzengrade, weil er die Tür gehört hatte, wie diese geöffnet wurde.
„Aki-chan…“, hauchte Ryuichi nur und er blieb wie angewurzelt stehen. Sein Herz pochte heftig gegen seine Brust und er biss sich selbst auf die Lippen. Verfluchte Scheiße sah Aki sexy aus…so verflucht sexy, dass konnte er nicht verantworten. Ryuichi starb innerlich gefühlt einige Tode, weswegen er sich keinen Millimeter bewegen konnte, zumal die Aura von Aki es nicht zuließ, dass Ryuichi ihn sofort umarmen ließ. „Ich hab dich vermisst…“, flüsterte er zu leise, seine eigene Laune war so merkwürdig gewesen am heutigen Konzerttag, der Honigblonde war quasi dauerverwirrt am heutigen Tage.

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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Do 25 Mai - 13:51

Die Konzerthalle war still. Totenstill und das trotz eines seit Wochen ausverkauften Konzerts. Die Fans standen da und starrten ihn fassungslos an, ebenso wie seine Bandmitglieder. Ohne jegliches Zögern wandte er sich ab. Er drückte das Mikrofon einem Techniker in die Hand und seine Bandmitglieder sprangen sofort auf und kamen wild durcheinander sprechend auf ihn zugelaufen, doch ihre Stimmen gingen unter ihm dem Jubel, Zuspruch, Applaus und Wehklagen der Fans. Er ging. Shitai war er nicht mehr, er wollte es nicht mehr sein. Er verzehrte sich zu sehr nach Ryu, er musste einfach zu ihm zurück. Er ging ein ohne ihn. All die Jahre war er der Einzige in seinen Gedanken gewesen und noch nie wurde er in seinem Leben so immens gequält wie dadurch, dass er seinen Freund nicht bei sich hatte. Klar hatte er dies zu seiner Sicherheit getan und dennoch …
Aki war ein Arschloch gewesen. Ohne auf irgendwen zu achten war er abgehauen, hatte allem und jedem den Mittelfinger gezeigt. Er musste weg, er hätte sonst Ryu geschadet … er war einfach nach dem Abschluss in Elsker zu gefährlich geworden und sein höchstes Gut war immer nur Ryu, selbst wenn dies hieß, dass er einstecken musste. Aber jetzt … er hatte sich in die Musik geflüchtet und sein Weg dorthin war arschig gewesen. Absichtlich. Er wusste, dass man gegen ihn wettern und Ryu dazu überzeugen würde mit ihm Schluss zu machen und dies war auch Akis Ziel gewesen, hatte er geglaubt, dass dies die Trennung einfacher machen würde. Genau deswegen war er ein richtiges Arschloch gewesen, so, wie er noch nie – wirklich noch nie – Ryuichi gegenüber gewesen war und jetzt? Ryu hatte nicht mit ihm Schluss gemacht und Aki hielt es einfach nicht mehr aus. Er war damals gegangen, weil er langsam aber sicher durchgedreht war. Ständig sein eigenes Todesdatum vor Augen zu sehen … dies rief Gedanken hervor. Gedanken, vor denen es selbst Aki grauste, denn damit hätte er Ryus und seinem Leben ein ende bereitet. Jetzt, wo er wieder Herr über Körper und Geist war, wo er wieder wertschätzen konnte, da wollte er zurück. Er brauchte das alles hier nicht, diesen Ruhm, das Geld, all das hier. Natürlich war es sein Traum gewesen damals mit Black Rose hoch hinaus zu kommen aber … ohne Ryu war das hier nichts weiter als ein trostloser Raum.
Ohne Ryu war Aki mehr als nur ungemütlich. Er rauchte wie ein Schlot und war wahrlich zu einem Alkoholiker geworden, weshalb man ihm schon eine Flasche in die Hand drückte, als er Backstage angekommen war. Auch hier tuschelte man und starrte ihn verwirrt und schockiert an.
»Ist das dein Ernst!?«, rief Ryosuke, sein Bassist, welcher die ganzen anderen Bandmitglieder im Schlepptau hatte, doch auf die ganzen Plappereien ging Aki nicht ein sondern lief ignorant weiter und trank unterdessen das Bier.
»Du hättest was sagen müssen! Uns vorwarnen müssen! Wir haben hier auch ein Wörtchen mitzureden!«, keifte Hime ihn an. Die Frau konnte zu einer richtigen Furie werden aber an der Gitarre war sie eine Göttin, weshalb Aki sie hatte damals nehmen müssen. Mehr oder minder hatte er ja damals sowieso kein Mitspracherecht gehabt.
»Einen scheiß habt ihr. Es ist vorbei, wir sind tot. Sucht euch 'n anderen Job«, knurrte Aki einfach, was die Frau noch mehr einheizte und auch die anderen sprangen auf die schockiert-wütende Masche mit auf. Vor dem Umkleideraum schob sich Hime dann zwischen ihn und die Tür und versperrte ihn mit den Händen in der Hüfte den Weg.
»Das war's? Du gehst? Einfach so? Wegen wem? Irgendso 'nem Kerl, den du Jahre nicht gesehen hast? Das hat dich vorher doch auch nicht interessiert und jetzt plötzlich? Ich wusste ja gar nicht, dass der Herr so etwas wie „Gefühle“ hat! Du kannst uns nicht einfach so hängen lassen! Ich bestehe auf eine Erklärung! Wir sind wichtig! Sieh' doch, was wir erreicht haben! Aussteigen ist nicht! Vor allem nicht wegen irgend so einem –«, weiter kam sie nicht, trotz dessen, dass sie Aki förmlich anschrie. Der Schwarzmagier hatte allmählich kein Bock mehr auf das Gelaber und stieß die Gitarristin hart beiseite, wobei sie fast über umher stehende Kisten flog. Ungeachtet dessen stieß der Japaner hart die Tür zum Umkleideraum auf, indem er sich gar nicht umsah.
»Du bist ein Arschloch, Nekura! Weißt du was? Fick dich! Fick dich! Du ignorantes Arschloch hast es noch nicht einmal verdient geliebt zu werden! Ich möchte nicht wissen –«
Erneut wollte die Frau dazu ansetzen schlecht über Ryu zu reden. Sie hatte sich wieder aufgerappelt und stand wutentbrannt im Türrahmen und als Aki herumwirbelte und die Bierflasche nach ihr warf bewies sie eindeutig, durch ihn angelernte, Reflexe und knallte die Tür zu, sodass die Flasche daran zersprang und die Flüssigkeit den ganzen Eingang einsaute.
»Das ist noch nicht vorbei!«, keifte sie noch, hatte sie die Tür wieder einen Spalt breit geöffnet.
»Verpiss' dich aus meiner Reichweite, Schlampe, oder ich werde dir zeigen, wie deine geliebte Hölle wirklich aussieht!«
Akis Stimme füllte den Raum wie ein dunkles, gefährliches Donnern den Raum und sofort wurde die Tür geschlossen und der Lärm vor dem Umkleideraum verflüchtigte sich. Finster starrte er die Tür noch einige Sekunden an, dann winkte er mit einer aggressiven Handbewegung ab und nuschelte undeutlich irgendwelche Flüche vor sich hin, die sich verstanden darauf bezogen, wie sehr er die Leute doch hasste und dass er wegen ihnen keinen Alkohol griffbereit hatte. Dass sich überhaupt noch jemand anderes in diesem Raum befand, war ihm gar nicht klar gewesen, hatte er dies in Rage doch einfach übersehen. Oh, wie sehr er Hime doch hasste …
Er war gerade an den Tisch getreten, den er ebenfalls nicht mit Samthandschuhen angefasst hätte, als er eine Stimme hörte. Seine Stimme. Für den Bruchteil einer Sekunde gefror sein Körper zu Eis, sein Herz schlug augenblicklich höher und Akis Atem setzte kurz aus, dann drehte er sich um und blickte in diese wundervollen Augen …
»Neko-san …«, flüsterte der Schwarzhaarige. Seine finstere Miene hatte sich augenblicklich in eine sanfte gewandelt. Der Mann traute seinen Augen nicht. War das wirklich Ryuichi? Oder träume Aki gerade? Aber diese honigblonden Haare … diese Figur, diese Stimme … er war unverwechselbar. Aki würde ihn überall erkennen. Einige Sekunden standen sie bloß da und starrten sich an, dann reagierte er ohne eine Kontrolle über sich zu haben. Er überbrückte die drei Meter, die sie trennten, in schnellen, großen Schritten und zog Ryuichi augenblicklich in seine Arme, drückte ihn fest an sich. Sofort stieg ihm der Duft von Lilien und Wäldern in die Nase. Unverwechselbar. Er träumte nicht. So echt fühlte sich kein Traum an. Akis Körper fing an leicht zu zittern, als er seine Augen schloss und sich an seinen Freund schmiegte, den er so schmerzlich vermisst hatte all die Zeit.

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Do 25 Mai - 14:51

Durch sein verbessertes Gehör nahm er alles vor der Umkleide an. Im Tokyo Dome gab es zwei unterschiedliche Umkleiden, einmal direkt für die Band und einmal für jeden Künstler alleine. Ryuichi hatte gewusst, dass diese Umkleide nur von Aki bewohnt war in der Zeit, wo er im Tokyo Dome war. Der Takashima hatte alles gehört von dieser Frau, die in ihren Tweets und Instagramposts gegen ihn selbst wetterte. Sie war verliebt in Aki und das ließ Ryuichi niemals zu. Er ließ es niemals zu, dass irgendwer, außer ihm Aki bekam. Da konnte sich Hime, die Prinzessin dieser Band dreimal zurückstellen. Ein kurzes Knurren verließ deswegen seine Lippen und war kurz davor rauszugehen und dieser Schlampe eine zu knallen. Was er definitiv tun würde, schließlich war Aki seins. Aki war für immer seins und das konnte ihm niemand nehmen. Dennoch blieb Ryuichi im Moment sehr ruhig und gesittet, wollte er selbst wegen Ruhestiftung nicht rausfliegen. Allerdings war es für ihn ein Wunder, dass Ryuichi sich noch auf dem Platz halten konnte. Er spürte nämlich instinktiv, dass Aki wieder zu viel Alkohol im Blut hatte, was bei diesem Schwarzhaarigen kein Wunder war.
Seit Aki Shitai wurde, nahm dieser zu viel Alkohol zu sich und vor allem rauchte er wie ein Schlot, weswegen Ryuichi einen Schlussstrich ziehen musste, warum also nicht im Tokyo Dome? In der größten Konzerthalle Japans, wo zwischen 45.000 und 75.000 Menschen reinpasste, wobei bei diesem Konzert das Maximum von 60.000 gesetzt wurde, welche eingehalten war. Dennoch war Ryuichi nicht begeistert davon, was im Moment außerhalb der Umkleide abging, niemand behandelte Aki so, weswegen seine Augen sich verengten. Ryuichi beruhigte sich aber dennoch, als die Tür aufging, aber diese Frau hatte echt Nerven. Ryuichi wäre dreimal ausgetickt, wenn er der Leadgitarrist gewesen wäre in dieser Band. Er war hundertprozentig mehr als dreimal ausgetickt bei dieser Frau an Schlampe. Sie sah auch noch nicht einmal gut aus!
Diese Frau hatte ungepflegte Zähne, sie war einfach potthässlich und vor allem konnte niemand Aki für sich haben, wenn Ryuichi nicht sich geweigert hätte ihn gehen zu lassen. Jedoch war ihm diese Situation selbst zuwider, wie konnte eine Person wie Hime, ihn seinem Freund wegnehmen? SEINEM Freund? Sie war zwar gut als Gitarristin, aber nicht so gut wie er selbst. Er war der weitaus bessere Gitarrist als sie, sie hatte mehrfach Töne heute komplett verspielt und sie war eindeutig nicht zur Leadgitarristin geschaffen. Sie hatte mehrfach die Führung an den anderen Rhythmusgitarristen abgegeben, was Ryuichi mit seinem verbesserten Gehör, inklusive absolutem Gehör mitbekommen hatte. Keiner aus dem Publikum hatte es mitbekommen, aber auf seinem Handy leuchteten die Nachrichten ohne Wenn und Aber durch, hatte er doch alle fünf auf Twitter gehabt, wobei Aki als Shitai so gut wie gar nichts gepostet hatte.
Wenn dann war Aki richtig aggressiv gewesen und man hatte es in seinen Tweets mitbekommen. Dennoch war sich Ryuichi seiner sicher, als er hier in der Umkleide wartete, bis Aki eintrat. Dieser Mann sah so göttlich aus und als Ryuichi es ausgesprochen hatte, waren beide zu Eis erstarrt. Ryuichi roch den Alkohol bei Aki, aber den störte ihn keineswegs. Im Gegenteil. Der Takashima war froh, als sich Aki zu ihm bewegte und ihn umarmte, etwas zu fest, aber Ryuichi legte seine eigenen Arme um den Körper seines Freundes. Er küsste dessen Halsbeuge und vergrub seine Nase in dieser Halsbeuge. Dadurch nahm er den Duft wahr, wie er ihn lieben gelernt hatte.
Jedoch bemerkte er das Zittern seines Freundes, weshalb er die Küsse wieder fortsetzte um Aki zu beruhigen, um diesen Menschen zu beruhigen. Aber dennoch konnte Ryuichi seine Tränen nicht zurückhalten. Er wollte diese Tränen definitiv nicht zurückhalten, so oder so war es wie ein Traum. Aki dachte wohl, dass er träumte, aber dem war nicht so. Dieser Traum war nicht vorhanden, wenn man bedachte, dass Ryuichi wirklich da war. Der Honigblonde entfernte sanft noch die Kopfhörer aus den Ohren von Aki und knabberte leicht an den gepiercten Ohrläppchen, an welchem er rankam. Dieser Mann schmeckte so fantastisch, dieser Mann schmeckte so…gut.
„Ich bin da…ich bin bei dir Aki-chan…“, flüsterte Ryuichi in das empfindliche Ohr von Aki und küsste erneut sanft die Halsbeuge, aber dann zuckte bei ihm ein Feuer durch, weshalb er anfing Aki dort zu anzuknabbern und ihn für sich zu markieren. All die Wut auf Hime versiegte, just in dem Moment, wo Aki ihn angesehen hatte. Dennoch markierte Ryuichi Aki als sein Eigentum, als seins und das konnte niemand verhindern. Dennoch öffnete sich die Tür erneut, weshalb Ryuichi leicht verärgert war, aber es war Hime und dieser Bassist, dessen Namen er nicht wusste. Die beiden starrten ihn geschockt an, allerdings blieb Ryuichi noch immer fest bei Aki und küsste dessen Halsbeuge, hinterließ mehrfach Knutschflecke. Sein bernsteinfarbener Blick durchbohrte Himes und sie erschrak, weswegen sie die Wasserflasche vor Schreck fallen ließ.
Ryuichi blieb sehr ruhig und gelassen, hatte er seinen Aki wieder, hatte er diesen Mann wieder für sich. Dennoch fing er an Akis Rücken zu streicheln, insbesondere die Leistengegend, wo er schon immer wusste, dass Aki dort sehr empfindlich reagierte. Der Honigblonde kannte demnach keine Gnade, was die Eifersuchtsmomente grade anging. Zumal Hime denn weinend den Raum verließ, mit dem Bassisten in Schlepptau, weshalb die Tür offenblieb, was Ryuichi keineswegs störte. Da hatte der Takashima wohl die kleine Schlampe gewaltig verärgert und auch geschockt.
„Endlich wieder alleine…du gehörst mir, du gehörst nur allein mir“, knurrte Ryuichi wieder ins Ohr von Aki und er behielt Recht. Hime fing an kaum ein paar Meter außerhalb des Raumes an, ihn zu verfluchen und zu verwünschen, weswegen Ryuichi ein kleines Lachen auf den Lippen hatte. „Ich glaube deine Leadgitarristin hasst mich nun noch mehr…aber das hat sie auch verdient, sie hat dich niemals verdient. Du bist mein, für immer und ewig. Sie wird dich nie wiederbekommen, dafür sorge ich. Zumal sie so schlecht Gitarre spielt, hat niemand ihr gesagt, dass sie als Leadgitarristin unfähig ist? Hat man ihr es nie gesagt?“, fragte er Aki und sein Lachen war noch immer in seiner Stimme zu hören. Kein Wunder.
Ryuichi hatte gerade einen Anflug auf Eifersucht und vor allem einen extremen Anflug auf die gesamte Situation, die sich weiterverschärfte. Gut, dass der Manager der Band davon wusste, dass Ryuichi Takashima zu Besuch war, um dessen festen Freund zu besuchen. Der Manager trat nämlich gerade die paar Meter weiter zu Hime und dem Bassisten, dessen Namen er nie auswendig lernte, sodass die Situation sich allmählich entschärfte. Ryuichi war froh, aber dennoch wollte er eine Sache machen, weswegen er Akis Kopf bewegte und einen Zungenkuss anfing zu initiieren. Schließlich hatte er diese verflucht heißen Lippen, seit Ewigkeiten nicht mehr gespürt.
Selbst wenn es mit einem Alkoholgeruch einherging, aber Ryuichi konnte sich nicht mehr zurückhalten, wollte er diesen Kuss wieder auf sich spüren. Ryuichi wollte Aki in sich spüren, wie sonst nie. Er war wie ein ertrinkender Fisch im Moment. Er brauchte Aki so sehr, er brauchte den Nekura in allen Lebenslagen wieder, weshalb der Kuss auch Ewigkeiten andauern würde.

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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Do 25 Mai - 16:18

Es war so surreal. Es fühlte sich so surreal an. Er träumte. Er musste träumen. Er konnte nicht begreifen, dass Ryu wirklich hier war, dass Ryu alles gehört hatte – von Anfang bis Ende – und dass er hier war, ihn in den Arm nahm …
Er vergrub sein Gesicht an Ryuichis Halsbeuge, war sein körperliches Zittern doch merklich für den Anderen und für ihn selber unkontrollierbar gerade. Er fühlte sich einem Nervenzusammenbruch so gefährlich nahe, konnte sein doch schon recht gut angetrunkenes Hirn die Situation nicht verarbeiten. Allein schon Ryuichis Duft, der ihm unentwegt in die Nase stieg, beförderte ihn schon ins Delirium aber seine Anwesenheit zu fühlen, mit jedem Sinn zu spüren … das gab ihm schon fast den Rest. Vier Jahre. Vier beschissene Jahre hatten sie sich nicht mehr gesehen. Das letzte Mal waren sie in einen heftigen Streit geraten, wo Ryu Aki ziemlich zur Sau gemacht hatte. Shitai war da seit einem halben Jahr auf dem aufsteigenden Ast, rasant, und damit drohte alles zusammen zu brechen. Es war fast wie damals, als Aki nicht einsehen wollte, dass zwischen ihm und Ryu Probleme entstehen könnten, wenn er alleine auf das Elsker ging. Ryu hatte ihn richtig zur Sau gemacht und Aki hatte geglaubt, dass dies der Moment sein würde, wo endgültig eine Tür zwischen den beiden zufallen würde. Sie waren im Streit auseinander gegangen und im Streit wurde niemals erwähnt, ob sie nun noch ein Paar waren oder nicht. Doch diese Unwissenheit, welche sich einige Wochen bis zum ersten SMS Austausch sich zog, hatte tief geschnitten. Natürlich war dadurch klar geworden, dass Ryuichi noch immer hinter ihm stand, trotz dessen, dass Aki einfach nur ein Arschloch war, der eigentlich den Scheiterhaufen verdient hatte, vor allem wenn man dazu rechnete, dass Aki ständig den SMS Kontakt abbrach, da er einfach irgendwann aufhörte auf die Nachrichten Ryus zu antworten. Trotzdem waren sie es. Immer noch. Ein Paar. Und Ryuichi war hier. Er war wirklich hier.
Er spürte die Küsse Ryus auf seinem Hals, wodurch er zittern die Luft einsog. Er merkte gar nicht, wie er nasse Augen bekam und ihm vereinzelt Tränen hinab liefen, er bemerkte es absolut nicht. Als sein Freund dann auch noch anfing beruhigend auf ihn einzureden, seine Stimme so nah an seinem Ohr, schmiegte er sich nur noch näher an ihn an. Der Schwarzhaarige wollte den Anderen nicht mehr los lassen, nie mehr, niemals wieder in seinem gesamten Leben. Er brachte kein Ton heraus aber ob er bewusst hatte irgendetwas sagen wollen, wusste er nicht. Bewusst ging bei ihm gerade eh nicht, reagierte er doch nur zu hundert Prozent instinktiv. Auch als die Küsse intensiver wurden und er merkte, wie Ryu ihm eine Knutschfleckmarkierung auf den Hals setzte – wie damals noch in ihrer Schulzeit – konnte er nichts sagen. Alles, was ihm über die Lippen kam war ein kurzes, leises Stöhnen, welches immer noch so passiv klang, wie er sich auch fühlte.
Er hörte, wie die Tür aufging und die Flasche zu Boden flog, wo sich Wasser mit Bier vermengte. Er hörte, wie Hime heulend davon lief aber es juckte ihn nicht. Er bewegte sich keinen Zentimeter, vor allem nicht in Richtung Tür, vor allem nicht von Ryuichi weg. Aki spürte, wie sich in Ryu etwas regte und dieser anfing ihn mit mehreren Knutschflecken zu versehen, wie er besitzergreifend über ihn herfiel. Erneut stöhnte Aki auf, diesmal ein bisschen lauter und etwas klarer, als Ryus Hände liebkosend über seinen Rücken glitt. Ryus Stimme drang immer mehr in sein Bewusstsein ein, bis er wie handzahm in seinen Armen lag. Das Zittern hatte sich weitestgehend beruhigt, zumindest war es nicht mehr so intensiv wie vorher aber immer noch leicht vorhanden. Er wollte sich nicht von Ryu lösen, doch dieser ließ ihm keine andere Wahl. Den Willen sich gegen seinen honigblonden Freund zu stellen hatte er nicht, er gehorchte schlichtweg wie ein dressiertes Tier dem, was er wollte.
»Scheiß' auf sie, auf sie alle. Sie sind unwichtig. Alles ist unwichtig außer du. Du bist es nicht. Du warst es nie. Ich bin dein. Ich gehöre dir. Immer nur dir und du bist hier … du bist wirklich hier …«, murmelte er wie in Trance mit einem Lächeln auf den Lippen, welches heller strahlte als alle Sonnen dieses Universums, wobei diese Beschreibung sogar echt noch passte, da Shitai niemals so glücklich ausgesehen hatte. Shitai war dazu gar nicht in der Lage. Aber Aki. Lauter zu sprechen, dazu war er gar nicht in der Lage, war er doch von dieser Situation so überwältigt, dass ihm sogar zum allerersten Mal die Tränen kamen. Er legte die Stirn an Ryuichis, schmiegte sich wie ein Ertrinkender an ihn, als wäre er sein Rettungsring.
Dann spürte er Ryus Lippen auf seinen und augenblicklich schoss mit einem Mal sein gesamtes Umfeld aus seiner Wahrnehmungszone. Alles in ihm fokussierte sich auf Ryuichi vor ihm, der ihn zu einem Zungenkuss gezogen hatte und den er sofort erwidert hatte. Einige Sekunden hielt dies an, dann brach diese Sehnsucht heraus, diese schmerzliche Leidenschaft und er zog Ryu erneut dicht an sich heran, hatte sich in binnen einem Bruchteil einer Sekunde die Führung ergriffen und fiel sehnsüchtig über seinen Freund her. Ohne sich wirklich von Ryuichi zu entfernen drängte er diesen mit seinem eigenen Körper einige Schritte nach hinten, sodass er dann gegen das Sofa stieß ihn darauf gedrängt wurde. Der Schwarzhaarige folgte seinem Freund, setzte er sich einfach auf seinen Schoss und war ihm so nah wie vorher – oder vielleicht sogar noch um so viele Dinge näher. Den Kuss unterbrach er kein einziges Mal, schien es doch so, als würde nur dieser alleine ihn am Leben erhalten.
Wie im Hintergrund leise die Tür geschlossen wurde bemerkte er gar nicht, war es unwichtig, war es egal. Dies war sicher der Manager gewesen, ein guter Kerl. Wahrscheinlich auch der Einzige, der in irgendeiner Art und Weise Akis Besessenheit von Ryuichi verstand und ihn wohl auch zu diesem Konzert her eingeladen hatte. Hundertpro hatte dieser auch immer heimlich Infos an den Honigblonden weitergegeben, wie es um ihm bestand.

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   Fr 26 Mai - 9:57

Die gesamte Situation war für den Takashima einfach überfordernd. Er war selbst so überfordert damit, dass er jemals eifersüchtig wurde, aber dann fing auch noch sein Freund an sich zu regen, wodurch er in Erinnerungen wusste, dass er aktiver wurde oder seine Bestie sich allmählich regte. So genau wusste er es selbst nicht, aber ihm war es in diesem Moment total egal, schließlich ging es um seinen Freund, der auch noch weinte. Bevor er den Kuss gestartet hatte, hatte er tröstende Worte auf den Lippen, aber das konnte er gerade nicht. Insbesondere nicht, als Aki ihn in Richtung Sofa drückte, wo er zuvor gesessen hatte. Er stöhnte inmitten des Kusses hinein, konnte er nicht anders. Im Moment waren alle Situationen von draußen verstummt und der Manager sah zu Ryuichi, da dieser noch kurz zur Seite geguckt hatte, der einfach nickte und ein Handzeichen gab, dass dieser vor der Tür stehen blieb. Ihm war also nicht unangenehm, wenn die beiden anfingen laut zu stöhnen. Aber es war auch eine Wohltat, insbesondere wegen Hime, da diese ausrasten würde, wie hart die beiden ineinander verliebt waren.
Ryuichi hatte all dies geplant und sein Haus war glücklicherweise nicht allzu weit vom Tokyo Dome entfernt, weswegen er einfach mit dem Auto gekommen war. Zum Glück stand das Auto bei einem gesicherten Parkplatz in dem Dome, wo die Künstler selbst keinen Zutritt hatten, sondern nur das Personal des Tokyo Domes. Daher war sein kleines süßes Wägelchen in Ordnung. Allerdings hatte Ryuichi nun ein anderes riesiges Problem. Aki hatte sich auf seine leichte Erregung hingesetzt und er stöhnte laut in den Kuss hinein. Seine Finger strichen an Akis Rücken entlang in Richtung Hüfte, wo er einer seiner Hände an die Leistengegend brachte und die Finger darunter fuhr, unter dem Stoff und anfing die Leiste zu streicheln und zu verwöhnen. Ryuichi konnte sadistisch sein, ja, aber er wollte es so schnell wie möglich hinter sich bringen, dass er endlich anfing wieder klar zudenken. Denn das klare Denken war bei ihm seitdem er Akis Duft wieder bei sich hatte, ausgestellt. Zumal der honigblonde Japaner eh drei Wochen Urlaub hatte. Erst vorgestern war er in Japan gelandet und heute hatte er Aki wieder bei sich. Die nächsten zweieinhalb Wochen würden sehr romantisch und sehr ausgiebig verbracht werden, bevor es zum Elsker wieder zurückging.
Nur wusste Ryuichi nicht, als was Aki arbeiten konnte dort. Er hatte ja nicht studiert, sondern war gleich Musiker geworden. Allerdings wusste Ryuichi auch, dass sein Schatz ein sehr verführerischer Mensch war und sehr schlau noch obendrein. Sonst würden sie hier nicht knutschen, aber Ryuichi musste diesen Kuss beenden. Er brauchte Luft, er brauchte dringend Luft, weswegen er den Kuss unterbrach und keuchte. Er keuchte das erste Mal überhaupt bei einem Kuss so laut auf, dass er nicht wusste, wie man wirklich atmet, geschweige denn irgendetwas machte. All diese Gefühle die er für den Nekura empfand kamen ans Tageslicht und er fühlte sich wie auf Drogen. Er fühlte sich verdammt noch einmal wie auf eine Droge, die sich Aki nannte. Akis Duft umhüllte ihn, diese Lippen waren wieder geküsst worden und all die anderen Dinge waren für ihn sehr erregend und vor allem anregend gestaltet.
„Aki…urgh…ich brauch dich in mir. Ich weiß nicht wieso…aber du hast meine gesamten Gedanken weggeblasen, du hast mich wieder in deiner Hand, du hast mich so verdammt noch einmal in deiner Hand. Fuck…Aki, fick mich endlich. Fick mich, damit wir den ersten Druck loswerden, danach fahr ich dich zu mir und wir können es dort weiterführen. Ich brauche dich so dringend, wie ein Fisch Wasser braucht. Aki…ich will dich immer noch, so wie damals. Ich kann niemand anderen lieben, ohne Witz. Du hast aus mir einen Menschen gemacht, der zutiefst abhängig von dir wurde…“, kam es von Ryuichi und er initiierte keinen neuen Kuss, nein.
Er zog das Oberteil von Aki aus, sodass Ryuichi sich umdrehte, mit Aki und dann aufstand, sodass sein Gürtel sich lockerte und seine Jacke die er trug, die verdammt lang und ledern war, sich öffnete, weswegen man seine neu antrainierten Muskeln sehen konnte und dann küsste er Aki wieder, aber mit solch einer Intensität, dass ihm selbst wieder der Atem verschlagen wurde. Ein Stöhnen zierte wieder seine Lippen und dennoch begann er Akis Oberkörper zu streicheln und vor allem die Gegenden, wovon er wusste, zu streicheln wo Aki sehr interessant reagierte. Es war so oder so einfach eine Qual an sich, weswegen Ryuichi einfach diese Ruhe in sich hatte und er wollte, dass es Aki gefiel und vor allem ihm. Sie hatten seit viereinhalb Jahren kein Sex mehr gehabt und Ryuichi war wie ein Ertrinkender in der Sahara Wüste.
Er brauchte Aki so sehr, das war ihm nie schmerzlich bewusst gewesen, bis heute. Bis heute, wo sie sich wiedertrafen und vor allem wo sie sich wieder küssen konnten. Ryuichi hatte nie gezweifelt, dass Aki für wen anderes Gefühle hatte, Ryuichi hatte keineswegs gezweifelt, das würde ihm auch leidtun, konnte Ryuichi echt grantig werden, was das anging. Niemand anders als der Takashima würde den Schwarzhaarigen so kennenlernen, wie er ihn kennengelernt hatte. Das würde er sich niemals verzeihen, weswegen er einfach diese Taktik knutschen verwendete und danach schön Sex haben.

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明日あなたの気持ちが離れても きっ
I'll still love you unchangingly Even if you can't see me tomorrow I'll still love you without fail I will walk together, the future not promised it keeps walking together, to the future in which you are... At least I can forget all the hard times Thinking about you Counting the number of nights I can't see you
会えない夜を数える度に 焦がれる胸
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28; Professor für Musik und Chemie für den 4 - 5 Jahrgang; Verlobt mit Professor Ryuichi Takashima

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BeitragThema: Re: Liebe mit allen Sinnen [Vergangenheitsplay]   So 28 Mai - 11:38

Es war unwirklich. Es war immer noch unwirklich für ihn, konnte der Schwarzhaarige einfach nicht begreifen, dass dies wirklich geschah. Er hätte niemals – wirklich niemals – erwartet, dass Ryuichi ihn jemals wieder empfangen würde. Er war so ein Arschloch gewesen, wie konnte sein Schatz ihn da wieder haben wollen, wie konnte er ihn ansehen, mit ihm reden, geschweige denn ihn küssen? Wie konnte er auf sein Konzert kommen nach diesem Streit? Nach all den Nachrichten, die Aki hat verkommen lassen? Wie hatte er guten Gewissens herkommen können ohne zu denken, dass Aki vielleicht weiterhin das Arschloch vor ihm spielen würde? Er verstand es nicht. Er hätte diese göttliche Willenskraft wohl niemals aufbringen können, wäre er innerhalb dieser vier Jahre an Ryuichis Arsch geklebt aber dieser hatte solch eine Geduld, solch ein … solch ein Vertrauen in Aki, dass es diesem einfach den Atem verschlug. Er hätte sich selbst schon längst in den Wind geschossen, schon längst. Nur Ryu nicht. Und das berührte ihn.
Sein Handy, welches auf dem Couchtisch lag, summte und vibrierte unentwegt, meldete es die ganze Zeit irgendwelche Nachrichten, welche von Hime entweder per Chat kamen oder auf Twitter, wie sie ihn wahrscheinlich gerade zur Schnecke machte, doch der Schwarzmagier ignorierte es einfach. Es bemerkte ohnehin gar nichts mehr von seinem Umfeld, lag sein Fokus einzig und allein auf seinem Freund, welcher leider den Kuss unterbrechen musste und nach Luft schnappte. Aki allerdings ließ sich davon nicht beirren und biss Ryu kurz in die Unterlippe, ehe seine Küsse über dessen Wange und hinab zum Hals wanderten. Er konnte nicht anders, er musste Ryu küssen, er konnte einfach nicht von ihm ablassen, war es für ihn doch einfach total unmöglich. Er musste ihn küssen, ihn berühren, riechen, schmecken. Er musste sich darüber im Klaren werden, dass Ryu echt war, dass er hier war, dass er nicht einfach irgendein Hirngespinst war oder einer seiner Träume. Er hatte immer nur von Ryuichi geträumt, jede Nacht. Und es war jedes Mal solch eine Qual gewesen aufzuwachen und festzustellen, dass er alleine war.
Aki wurde von Ryuichi wieder auf die Füße gedrückt, wodurch er aufhören musste seinen Hals zu küssen. Innerlich war er missmutig darüber doch sein Blick brannte wie ein Leuchtfeuer auf Ryuichi und lange ohne diesen Körperkontakt zum anderen hielt er es einfach nicht aus. Kaum hatte er sein Oberteil verloren, ebenso wie Ryu  hatte Aki diesen am Gürtel gepackt und zog ihn zu sich heran, legte seine Lippen direkt wieder auf seine und gab ihm einen leidenschaftlichen, innigen Zungenkuss, welchem man deutlich anmerkte, wie sehr Aki ihn brauchte, wie sehr er ihn vermisst hatte – und wie sehr er ihn wollte. Der Schwarzhaarige knurrte erregt in den Kuss hinein, als er die Streicheleinheiten bemerkte, die etliche Stromstöße durch seinen Körper jagten. In wenigen Handgriffen hatte er den Gürtel geöffnet und länger würde er für die anderen Kleidungsstücke auch nicht brauchen. Er wollte Ryu wieder auf dem Sofa haben, unter sich, verschwitzt und seinen Namen schreiend …

[…]

Schwer atmend blieb Aki über Ryuichi, stützte sich mit den Händen seitlich von diesem ab, damit der untere nicht das volle Gewicht alleine tragen musste. Auch wenn er sein Atem schwer ging und er sich vielleicht darauf konzentrieren sollte zu Atmen hatte er wieder angefangen Ryu zu küssen. Er bedeckte den Hals, welcher schon ganz gut mit Knutschflecken bedeckt war, und dessen Kieferknochen mit Schmetterlingsküssen. Zwischendrin hatte sein Handy mal aufgehört ständig irgendwelche Nachrichten zu melden, dafür war es dann vor der Tür sehr laut geworden, als es auch in Akis Umkleideraum heiß her und sehr laut zu ging. Hime hatte sich ziemlich mit dem Manager gestritten, weil sie hatte hinein kommen wollen, doch dieser hatte es mit Händen und Füßen – und am Ende auch mit Sicherheitspersonal – verhindert, weshalb Akis Handy jetzt wieder Sturm summte. Es war ihm egal. Beleidigungen zu kriegen war er gewohnt – meist war er sogar so betrunken, dass er auf Twitter unter Haterkommentare sich ebenfalls hatete, statt die Hater fertig zu machen, war dies doch einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gewesen. Er war es gewohnt, dass man ihn in seinen betrunken-aggressiven Phasen filmte und es auf YouTube hochlud, um seine Reputation weiterhin zu killen aber all die schlechten Schlagzeilen hatten nur noch mehr Fans angelockt. Nichts war interessanter als ein kaputter Weltstar. Da konnte man Wetten abschließen, wann genau dieser abkratzen würde. … bei der ein oder anderen Wette hatte sogar Aki selber mitgemacht. Im Suff. Er erinnert sich da heute absolut gar nicht mehr dran.
»Du bist so schön. Du bist so wunderschön. Ich kann gar nicht genug von diesem Anblick kriegen …«, murmelte Aki zwischen den vielen Küssen, die er Ryu auf die Haut zauberte und küsste ihn dann noch einmal innig auf die Lippen. Er konnte nicht anders, war dies doch seine einzig instinktive Reaktion auf die Anwesenheit des Honigblonden. Sein Duft und seine Existenz schalteten sein Hirn einfach aus und schienen ihn magisch zu lenken und dazu zu verleiten. Es ging nicht anders.

_________________
サヨナラ... 昨日の喧嘩を思い出した 僕はバカだ 今、やっと気付いた
どうしたの? 1人で悩んだりしないで 分け合える悲しみだってある筈だよ

君が好き 一番大切な人 ずっと側にいて 駄目な僕を叱ってよ 今、誓うよ
君を守ってゆく だって君をこんなに愛せるのは 僕だけ
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