5-01 Selene & Shoutarou
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5-01 Selene & Shoutarou

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Admina

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► Direktorin & Professorin für Politik und Dänische Sprache, 26 Jahre, weiblich ◄

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BeitragThema: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 15:37



Dieses Doppelzimmer liegt im fünften Stockwerk des Schülerdormitoriums und ist - wie alle Schlafzimmer eher in einem klassischen Stil gehalten. Neben eines großen Bettes für ein Paar gibt es außerdem zwei Kleiderschränke, zwei Schreibtische samt Bürostühle sowie eine große Couch und einen dazu passenden Beistelltisch.
Persönliche Umgestaltungen des Raumes durch die Zimmerbesitzer sind durchaus erlaubt, sofern keine bereits vorhandenen Möbelstücke entfernt werden sollen.
Auf der rechten Seite des Raumes führt eine Tür in das Badezimmer, das mit einer Dusche sowie einem Waschbecken, über dem ein Spiegel hängt, und einer Toilette ausgestattet ist.
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Tier S

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16 Jahre alt ; Jahrgang 2 ; Kontrolle Eis und Schnee

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 16:10

Erster Schultag eines weiteren Jahres im Elsker Woods, es war der 08. Januar des Jahres 2018. Eine Menge verschiedenster Schüler würde ankommen, vermutlich in dicke Kleidung gewickelt, um nicht zu frieren, so schnell wie möglich ins Haus laufend, um zu aller erst die Koffer wegzubringen. Sie hatten entweder eine Fähigkeit, oder keine, und stachen mit ihren eigenen immer hervor.
Wenn man genau hinsah, erblickte man Selene Oliveira, die vermutlich am meisten hervorstach, denn sie trug kurze Kleidung, einen Parker über einen der Koffer geworfen, ihre Haare wippten bei ihren Schritten mit. Es war ihr zweites Schuljahr, und sie wollte weiterkommen, da sie unbedingt wissen wollte, weshalb sie diese Fähigkeit erhalten hatte.
Die Britin war bereits auf alles vorbereitet gewesen, um in Ruhe in ihr zweites Jahr zu starten, mit einem ihrer Freunde, der wohl der einzige war, der ihre Magie aushielt: Shoutarou. Während Selene nach Eis und Schnee griff, und Kälte verbreitete, so spielte er mit dem Feuer. Feuer und Eis, in einem Zimmer. Doch was sie hatte nicht kommen sehen war, dass sie im 5. Stock untergebracht worden waren, in einem Zimmer mit Doppelbett. Doppelbett.
Den Schlüssel zu eben diesem Zimmer konnte die blasse Schülerin in ihrem Parker klappern hören, als sie die ersten paar Stufen zu eben diesem Zimmer hinauf nahm. Die Wut versuchte sie zwar zu unterdrücken, doch sie wusste nicht, ob ihre Handschuhe das aushalten würden. Ja, das einzige was ansatzweise so aussah, als würde Selene den Winter wahrnehmen, waren die Handschuhe, mit denen sie feinsäuberlich die Griffe ihrer vollbepackten Taschen hielt, ihr T-Shirt lag feinsäuberlich, als wolle sie ihren Rucksack vor sich selbst schützen. Nur Kenner wussten, dass sie gerne mit ihrer niedrigen Temperatur angab, aber immer noch gefährlich war.
Bereits das zweite Stockwerk hatte die Schülerin erreicht, als die Freude und Aufregung überhand gewann. Bei sich Zuhause war ihr langweilig gewesen, und sie hatte nichts anfassen dürfen. Shoutarou würde nicht so sein, schließlich kannte er sie gut genug, als das sie sich gegenseitig auch nur etwas verbieten könnten. So vergaß die 16 jährige, was sie in ihrem Zimmer erwartete.
Ab dem 4. Stockwerk übernahm Müdigkeit und Unsicherheit überhand, und so schleppte sie sich die letzten Stufen hinauf, bis sie vor Zimmer Nummer 01 stand. War Shoutarou schon da? Wie sah das Zimmer aus? Es war ungefähr 5:00 Uhr, vermutlich bereits drüber, und sie war müde, und bereits viel zu erschöpft. Am Ende des Schuljahres würde sie vermutlich total fit sein.
Murrend suchte sie die richtige Tasche ihres Parkers, zog den Schlüssel raus, und öffnete leicht zitternd die Tür damit.
»Verdammt.«
Es war ein Doppelbett, ohne Zweifel. Seufzend nahm sie ihre Koffer wieder und stellte sie neben einen der Schreibtische, den sie nun einfach für sich beanspruchte, den Rucksack legte sie konzentriert auf den Stuhl.
»Das wird schon noch...«
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Tier S

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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 18:23

Es fühlte sich einfach grauenvoll an. In Scarborough hatte er oftmals der Feuerwehr während der Großbrände, die durch Kerzen am Weihnachtsbaum entstanden waren helfen müssen. Die Anstrengung war dafür belohnenswert, hatte er gewiss Geld damit verdient und er war quasi in gesamt Nordengland unterwegs gewesen, insbesondere bei dem größten Brand im letzten Monat in der Stadt Whitby. Dort wurde Shou gerufen und hatte alle Leben gerettet aus dem einen Gebäude. Seine Eltern waren natürlich stolz gewesen, aber Shou hatte es gehasst. In Elsker hatte er nur ab und an helfen müssen, wenn es dringende Notfälle gab, aber nicht so wie die Feuerwehr aus Scarborough und den umliegenden Feuerwehren. Sie hatten ihn eiskalt ausgenutzt und für unter das Geld bezahlt, auch wenn es sicher war, dass er das Geld hier in Elsker sehr wohl gebrauchen konnte. Doch es machte ihn einfach fertig, dass er so ausgenutzt wurde. Selbst wenn es im letzten Jahr vorgekommen war, dass er bei einem der größten Waldbrände in Nordamerika helfen musste, aber dafür wurde die Elsker fürstlich belohnt und dann auch er selbst. Er hatte gewiss einige Dinge erfahren kurz vor der Fahrt hierher.
Nunja der Fünfte Stock war für ihn nichts, so wirklich nichts. Es war eher so etwas, dass er diese Stockwerke gewöhnt war, alleine bei dem Großbrand in der Stadt York. Er hatte aus dem höchsten Gebäude dort die Menschen evakuieren müssen, weswegen es keine Todesopfer gab und der Schaden sehr schnell eingedämmt wurde. Doch seine Gedanken waren bei seiner eiskalten Lady, namens Icy. Sie war seine Zimmergenossin und dann ausgerechnet ein Doppelbett. Verflucht noch einmal. Er war verdammt heiß, mit seinen aktuell 41 Grad Celsius im Körper und sie glich einem Eiszapfen, aber seinem Eiszapfen den er ärgern konnte. Ein kleines Lächeln stahl sich auf seinen Lippen, während er die Treppen hochging. Er hatte nur einen kleinen Koffer dabei, sowie einen Armyrucksack, weshalb er das Gewicht gut händeln konnte. Doch das meiste hatte Shou hiergelassen und es war bei ihm in seinem Zimmer sicher verwahrt, so hoffte er es. Während er wieder in Gedanken bei den beinahe Todesopfern war. Die meisten waren zwischen fünf und zehn Jahre alt gewesen, weshalb Shou Feuer und Flamme gewesen war. Mithilfe des Anzuges aus Elsker konnte er sich als menschliche Flamme durchkämpfen und er hatte die meisten retten können, war das Feuer während des Anzuges eher so, dass es wärmte aber nicht schmerzen sollte.
Der Halbjapaner hatte in sehr schneller Geschwindigkeit die fünf Etagen geschafft und er bemerkte, dass die Zimmertür offenstand. Also war Selene schon da und er ging einfach frecher weise durch und an ihr vorbei. „Gute Ferien gehabt Icy?“, fragte er einfach und stellte seinen Rucksack ab, während er geschockt aufs Bett starrte. Doppelbett. Ausgerechnet ein Doppelbett. Ausgerechnet ein Doppelbett für das er die Schule verhasste. Es war ein Bett für Paare, nur für Solo Personen wie Shou und Selene. Er seufzte leise auf und schüttelte den Kopf.
„Du darfst dir aussuchen welche Seite du beziehen willst. Mir ist es egal, mir ist es so egal“, meinte er dazu und seufzte leise auf.

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世界は流れてく 同じリズムで
crying in sorrow. You only need a possibility, what can you achieve? I'll carry you and run, even if your wings are hurt Towards the tomorrow that you saw in a dream before falling asleep, I'll become your wings I'll be there... Does daydreaming satisfy you? Reality comes from your sensibility To the thoughts that don't change in the midst of transformation I've made up my mind, To stand on my own two feet.
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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 19:05

Schritte halten durch den Flur, und als Selene aufschaute, trat bereits Shoutarou durch die Tür, und stellte seinen Rucksack ab. Er führte sofort Konversation, vermutlich um die Stimmung zu lockern, doch als sie kurz ihren blauen Blick von dem Doppelbett nahm, welches sie immer noch schockte, erblickte sie einen ganz ähnlichen Ausdruck auf dem seinen. Sie schmunzelte etwas über den Spitznamen, den er ihr gegeben hatte, doch an "Icy" war sie bereits gewöhnt. Ihm hatte sie keinen gegeben.
»Ging so, ich durfte nichts anfassen Zuhause, und mein Vater war misstrauisch, nur James war nett. Insgesamt sehr langweilig, deine?«
Nachdenklich lehnte sich die Blondine an den Schreibtisch, und betrachtete das Bett mit der üppigen Decken und den vielen Kissen, welches sie etwas abschreckte. Vielleicht sollte sie auf der Couch schlafen? Doch ihr Zimmergenosse bat sie bereits, eine Bettseite zu wählen, und Selene musste sich einen gereizten Kommentar runterschlucken. Ja, gerne wählte sie eine Seite. Wie wäre es mit recht? Oder mit links? Oder dem Sofa?
»Rechts.«
Die Antwort fiel zwar knapp aus, doch was sollte sie sonst sagen, hier waren sie in keinem noblen Haus, und wenn sie bereits in einer solchen Situation waren, würden sie sich für höfliche Phrasen umbringen. Kurz lächelte sie ihm zu, damit er sich sicher sein konnte, dass es ihre Bettseite war, dann griff sie nach dem Parker und hing ihn feinsäuberlich in den Schrank, der ihrem Schreibtisch am nächsten stand, dann begann sie ihren ersten Koffer auszupacken. Lieber würde sie jetzt alles auspacken, und noch etwas schlafen, als heute Abend, oder kurz vor Direktorin Elskers Rede.
»Ist's okay, dass ich diesen Schreibtisch nehme?«
Selene hatte zwar bereits einige ihrer Sachen - besonders Filme und Laptop - auf dem gewählten abgelegt, und lächelte freundlich, doch vielleicht hatte er ja was dagegen. Während sie auf die Antwort wartete, betrachtete sie die Boxen voller DVDs, anderes Format würde der Laptop nicht schlucken, und prüfte, ob sie wirklich alle dabei hatte. Da es ziemlich viele waren, würde Selene es nicht sagen können, bis sie einen suchte und ihn nicht fand. Sie fischte Star Wars hervor, und hielt die 8 Filme in die Höhe, und schaute Shoutarou fragend an. Vielleicht hatte er ja Lust, heute noch einen Film zu schauen, trotz ersten Schultags und Montag.
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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 19:27

Warum auch immer man den beiden Schülern ein Doppelbett gab. Es war für ihn unverständlich, schlief er doch eh immer etwas unruhig, aber man musste das beste aus der Situation machen. So oder so ähnlich schoss es ihm durch den Kopf. Es erging Icy auch nicht anders. Seine blondhaarige Mitbewohnerin war mehr oder minder genauso schockiert. Seine nussbraunen Augen folgten dem Blick und er seufzte auf. Höhenangst hatte er nun nicht, aber es war dennoch verflucht hoch. Allerdings mochte er diese Eiseskälte von dem Ort hier lieber, als alles andere. Es war für ihn erträglicher, weshalb er seine Temperatur konstanter halten konnte. Im Sommer beim Waldbrand vor Los Angeles, war es ihm nicht möglich gewesen wirklich abzukühlen, hatte er Unmengen an Eiskugeln verspeist um diesen Körper zu kühlen.
„Es ging…Brände von Häusern und Sonstigem musste ich mitbetreuen. Es hat sich zu sehr herumgesprochen, dass ich die Pyrokinese beherrsche, weswegen ich einfach bei jedem verdammten Brand bestellt wurde. Ich wurde zwar bezahlt, aber verdammt nochmal, ich bin doch kein Schoßhündchen der Feuerwehr. Letztes Jahr im Sommer war der Waldbrand zu krass gewesen in Nordamerika, klar, da kann ich es verstehen, aber nicht bei Idioten, die ihre Kerzen offensichtlich vergessen und dann brennt die Bude. Ich hasse es manchmal…“, erklärte er zur Antwort. Selene müsste es schon gewohnt sein, dass er für die schlimmsten Brände geschickt wurde von der Direktorin. Das war in Ordnung, aber nicht für jeden Scheiß an Feuer. Es war einfach nervig, wenn er es sich selbst eingestand.
Doch dann folgte eine andere Frage von Selene und er nickte nur. „Kannst du gerne haben. Mir ist es egal.“ Demnach ging er zum anderen Tisch und öffnete seinen kleinen Koffer, den er hingeschleppt hatte für seinen Laptop und seine Computerspiele, die er besaß. Jedoch sah er interessiert aus dem Augenwinkel heraus, wie Selene eine riesige DVD-Filme Sammlung rausholte. Oh shit…sie besaß extrem viele Filme, die er niemals besessen würde, weil es die anderen nicht interessierte.
„Oh ja sehr gerne. Ich mag dich jetzt schon richtig. Deine DVD-Sammlung ist beachtlich, besser als meine eigene auf meinen Rechner“, meinte er erstaunt und sah noch immer sehr interessiert auf die Spielfilme. Hier und da sah er Filme, die ihn sehr interessierten. Oh man, es war so unfair, aber er mochte seine Mitbewohnerin jetzt schon. Selbst wenn es der erste Schultag war und Montag, ihm war es so egal. Ihm war es schnurzpiepegal. Schließlich hatte er einen recht ruhigen Stundenplan, bis auf die erste Stunde pro Tag. Da hatte er Sprachen, bis auf Freitag. „Wie ist dein Stundenplan, den du vorab bekommen hast?“, fragte er Icy.

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Mo 1 Mai - 22:55

Zitternd hatte Selene die Box weggelegt, und einige T-Shirts in den Schrank gelegt, immer wieder war ihr blauer Blick zu dem Bett geflogen, und ihr Herz hatte einen Satz gemacht. Jedes verdammte Mal. Sie war froh, dass keiner in diesem Raum ihren Herzschlag hören konnte.
Oh, die Britin fürchtete sich keineswegs vor Jungen, auch empfand sie nichts für Shoutarou, er war ein guter Freund, und mehr nicht. Doch in einem Doppelbett war es nicht unmöglich, dass sich beide ab und an berührten. Sie selber fand ihr Bett nach Albträumen voller Schnee vor, weshalb sie nach vielen Tagen, in der die Magie zugelegt hatte, einfach einen langärmligen Pyjama gekauft hatte, den sie mit Handschuhen und Socken trug. Ihr Gesicht konnte sie nicht schützen, aber nach einem Albtraum gab es höchsten Schnee auf dem Boden, aber kein Eis im Bett.
Das Problem hier war eher von anderer Art. Selene hatte noch nie Körperkontakt mit Shoutarou gehabt, und hielt auch immer abstand zu ihm, schließlich war seiner Körpertemperatur höher als die eines normalen Menschen, und ihre sehr viel kälter. Sie wusste nicht, was passierte, wenn sie sich berührten. Schmolz sie dann? Verglühte er? Sie wollte gar nicht wissen was passierte.
Sie lächelte ihm nach seiner Erzählung freundlich zu, hatte jedoch nicht vor, ihm tröstend näher zu kommen, wie andere Mädchen es tun würden. Umarmen. Seinen Oberarm berühren. Nein, kein Job für Selene.
»Sie meinen es bestimmt nicht so. Normale Menschen sind nun einmal fasziniert, wenn sie Magie sehen, oder halt verängstigt. Ich bin mir sicher, dass sie deine Handlungswege bewundern, weil sie niemals Menschen so retten können, wie du es tust. Nörgel also nicht rum, dir macht die ganze Sache doch Spaß, und bereitet dir Freude.«
"Honig um den Mund schmieren" traf es in dieser Situation vielleicht gut, doch es war kaum die Absicht von ihr, ihm so gutzusprechen. Er sollte nur nicht meckern, weil er helfen konnte, während sie höchstens Wasser herstellen konnte, oder mit Schnee Wunden kühlen konnte. Wenn sie einen Menschen berührte, war es nicht unmöglich, dass dieser einfror und starb. Einfach schrecklich hilfreich, richtig?
»Yay«, murmelte Selene, nahm ihren Laptop und die Filmreihe ins Nebenzimmer, stellte beides auf den Beistelltisch und ging wieder ins Hauptzimmer, wo sie erst einmal die Zimmertür verschloss, die offen gestanden hatte.
»Dann wirst du dich heute Abend aber nicht rausreden können.«
Kurz zwinkerte sie, dann lief sie wieder umher und räumte irgendwas in den Schrank.
»Er ist... ganz in Ordnung. Habe oft in den ersten zwei Stunden frei, was unglücklich ist, wegen des Frühstücks, aber ich meine: frei! Am Freitag habe ich den ganzen Tag Unterricht und erst in der letzten Stunde Magie, was schade ist, weil ich sie ja so gerne nutze. Wie sieht deiner so aus?«
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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Di 2 Mai - 11:15

Der Halbjapaner fing an seinen Koffer zu entleeren, was hieß, dass das meiste auf dem Schreibtisch stand. Er hatte nicht nur normale Computerspiele mitgenommen, sondern auch eine Wii, mitsamt den Controllern. Er hatte sein Notebook darauf eingestellt, dass das Notebook auch noch seine Wii-Spiele bediente. Es war zwar etwas sehr schwierig gewesen, aber egal. Shou wollte nicht auf den Luxus verzichten sich ab und an mal in seiner Spielewelt zu flüchten, damit er mal etwas anderes im Kopf hatte, als die typische Lernerei, lernte er doch nicht allzu viel. Dafür war er nicht bekannt, obwohl er mit Selene einer der Tier-S Schüler waren. Dennoch folgte ein Lächeln auf den sonst so riesigen Kerl, der nicht einmal ein Grinsen zustande brachte. Er wollte, dass alle anderen glücklich wären, aber er selbst verbat es sich glücklich zu sein. Er selbst sollte am unglücklichsten in dieser gesamten Welt sein. Daher war er auch oft als Verkuppler hier unterwegs, wo andere sich weigerten es einzugestehen. Doch bei Selene und auch Ôra war es so, dass er sich weigerte überhaupt mit ihnen zu schlafen. Sie waren seine Freunde und sie waren dementsprechend tabu.
„Nicht wirklich, wenn man über Weihnachten gerne Ruhe gehabt hätte und nicht nur, dass man andauernd zu Einsätzen gerufen wurde. Selbst wenn es meine Erfüllung ist, aber ich möchte auch mal Zeit mit meiner Familie verbringen, die zwar Stolz auf mich sind, aber sie haben mich zu wenig. Sie haben gemeint, dass es unfair war, dass ich als 18 Jahre alter Schüler von seiner Familie weggerissen wurde. Selbst wenn es bei dir schlimmer ist, da sie vor dir Angst haben…was ich nicht verstehe“, meinte er schulterzuckend dazu und er ging denn kurz in Richtung Bad, um seine Tasche mit den Badutensilien hinzustellen, er würde sie gegen Ende des Tages endlich ausräumen, aber das hatte Zeit.
„Als ob ich mich rausreden will. Das passt nicht zu mir, also bleib ich schön brav und schau Filme mit dir.“ Er lachte dabei leise auf und dennoch kamen sie zu einem etwas unangenehmeren Thema. Es war einfach so, dass beide in unterschiedlichen Jahrgängen waren, aber wiederum hatten sie auch anderweitig Unterricht, weswegen er hoffte, dass er nicht einschlafen würde. Das wäre nämlich verdammt peinlich. Er hatte schon ein paar Dinge gelernt, während er in der Schulzeit oftmals weiterlernte. Er wollte nämlich nicht, dass seine Noten schlechter wurden, im Gegenteil, er wollte überall ein Sehr gut stehen haben. Sein Ehrgeiz war da sehr ausgeprägt.
„Mein Stundenplan ist Montag vollgepackt, da habe ich keine Ruhepause. Allerdings habe ich von Montag bis Donnerstag die erste Stunde meine gewählten Sprachen. Am Dienstag und Donnerstag habe ich nach dem Mittagessen frei, aber sonst ist es manchmal so, dass ich zwei oder drei Stunden hintereinander freihabe, was mir mal guttun würde, aber es nervt. Ich hätte gerne vormittags Unterricht und nicht mal ganz spät am Nachmittag.“ Er war ein wenig gemein, aber dennoch fühlte er sich von seinem Stundenplan vollständig gemobbt, da es nicht sonderlich freundlich war, dass seine Unterrichtsstunden sich so herausstellten. Aber damit musste er nun einmal Leben.

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Di 2 Mai - 19:48

Während Shoutarou weiterhin Dinge auf seinen Schreibtisch verteilt hat, war die Britin im Badezimmer verschwunden, von welchem sie froh war, dass sie es nur mit einer Person teilte. Die vertraute Dusche fiel ihr direkt in den Blick, und sie überlegte einige Herzschläge, ob sie sich nicht sofort duschen sollte, jedoch fand sie dafür keinen guten Grund auf alle Schnelle. Erst gestern hatte sie sich bereits ausgiebig geduscht, und noch war der Stress nicht allzu hochgestiegen. Das würde erst am Abend folgen.
Langsam stellte sie einige Kosmetika auf, ließ jedoch einiges aus, dass sie in ihrem Schrank verstauen wollte. Sie schaute dabei kurz in den Spiegel, richtete ihre Haare und seufzte, als ihr Blick ihren Blick im Spiegel erblickte. Selene konnte kaum glauben, wie viel Angst sie darin erblickte. Sie war es doch, richtig? Das Mädchen, dass alle in Eiszapfen verwandeln konnte! Auch wenn diese Eigenschaft nicht unbedingt schon war.
»Ach komm schon.«
Selene schüttelte den Kopf über sich selbst, drehte den Wasserhahn auf, und wusch sich das Gesicht mit warmen Wasser, welches sie jedoch kaum erreichte, eher die Tatsache, dass sie noch einen ganzen Koffer auszupacken hatte, und ihre Motivation vergangen war.
Sie macht Platz für Shoutarou, wartete in der Tür und lauschte seinen Worten, während sie ihn dabei beobachtete, wie er seine Sachen abstellte, ohne sie wirklich auszupacken. Vermutlich würde er es später tun, oder vergessen, wer weiß.
»Das tut mir leid.«
Selene öffnete ihre letzte Tasche, aus der sie einige längere Klamotten holte, schließlich wollte sie sitzen, ohne etwas einzufrieren!
»Aber es ist schön, dass deine Familie dich trotzdem bei allem unterstützt. Und sobald du mit der Schule fertig bist, kannst du alle Zeit der Welt bei ihnen sein, und mit ihnen mehr Urlaub machen, und nebenbei immer noch Menschen retten.«
Über ihre Familie sprach Selene jedoch nichts aus, sie liebte ihre Mutter, die sie doch am meisten unterstützte, mit ihrem Bruder James, während sie ihren Vater am liebsten in eine andere Familie setzen würde, damit ihre Mutter glücklicher würde. Doch so einfach war es nicht, und wenn sie nicht des Mordes angeklagt werden wollte, sollte sie ihre Finger aus dem Streit lassen.
»Sehr gut, dann freue ich mich, heute Abend einen mit dir zu schauen.«
Freundlich lächelte sie ihm zu, packte einige ihrer Filme, und begann sie in ihrem Schrank zu sortieren, um sie immer schön wieder zu finden. Vermutlich würde sie eine Serie schauen, wenn er schlafen ging, doch über ihre Beweggründe dazu wollte sie nicht wirklich nachdenken. Lieber Serien schauen, als am ersten Schultag vollkommen an den Hausaufgaben hängen, die sie hoffentlich nicht bekommen würde.
»Oh ja, Vormittags wäre viel besser, dann hätte man Nachmittags Zeit für Freunde und für seine eigenen Aktivitäten. Viel besser, als Vormittags frei zu haben, aber wegen des Frühstücks trotzdem bereits gegen sechs wach zu sein.«
Sie ließ die Filme liegen, die sie zu einem Viertel sortiert hatte, und schnappte sich ein Tuch, dass sie auf ihrem Stuhl ausbreitete, um sich auf diesen zu setzen, auch wenn sie sich nicht anlehnte. Zwar blieb sie konzentriert, aber sollte sie gleich lachen, würde das Tuch vermutlich leiden. Sie schenkte Shoutarou ein weiteres lächelte, dann drehte sie den Stuhl in Richtung Schreibtisch, und sortierte auf diesem einige Dinge.
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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Do 4 Mai - 18:04

Shou wirkte ein wenig geistesabwesend, als dieser seinen Rucksack anfing auszupacken. Er brauchte keine Winterkleidung, im Gegensatz zu Selene oder den Anderen. Auch wenn er eher glaubte, dass Selene mehr Winterkleidung mitgebracht hatte, statt Sommerkleidung. Es würde definitiv interessant werden, wie die beiden sich hier verstehen würden. Shou war sich sicher, dass er sich zurückhielt bei seiner guten Freundin, sie hatten zwar im letzten Jahr kein Zimmer geteilt, aber sie mussten sich mit der fälschlichen Situation mit dem Doppelbett arrangieren.
Shou schlief eh sehr kurz und trainierte in der Früh, also würde sich Shou schon früh abseilen und da er eh einen ruhigen Schlaf hatte, brauchte sich Icy nicht in Angst wiegen, dass er ihr zu nahekam. Er brauchte von diesem riesigen Doppelbett, höchstens nur ein Drittel, also würde Selene den anderen Teil des Bettes bekommen. Zumal er eh Kälte nicht richtig wahrnahm. Klar, er spürte sie schon, aber irgendwie war eine Haut aus Feuer über seine eigene Haut gelegen, weshalb er die Kälte niemals an sich heranlassen konnte.
„Ja, das stimmt. Ich kann meine Familie nicht im Stich lassen, aber ich habe eh einen Brief an Elsker geschrieben, dass sie sich mal bei den Feuerwehren beschweren sollen. Ich durfte ja nicht, dabei habe ich ein riesen großes Mundwerk oder wie hast du mich kennengelernt im letzten Jahr, bei deinem 1. Jahr überhaupt an dieser Schule?“, fragte er eine einfache Frage. Jedenfalls schwieg er wieder einen Moment und öffnete seinen Armyrucksack, der verdammt viel Inhalt hatte, wenn man bedachte, dass sein Vater in der japanischen Armee gewesen war, bevor er Politiker geworden war. Dadurch hatte er diesen Rucksack bekommen, in der verdammt viel reinpasste.
Klar, er hatte nicht extrem viele Wechselkleidung mitgenommen, da das meiste für ihn nervig war. Zumal er mit seiner Fähigkeit kaum bis gar nicht andere Kleidung tragen durfte, außer dieser feuerfesten Kleidung und wenn man bedachte, dass diese Kleidung gelinde gesagt, ein wenig seltsam aussah an ihm, hatte er sich entschieden seine Fähigkeit darin zu kontrollieren, dass seine eigene Kleidung nicht verbrannt wurde. Auch wenn es eine extreme Einschränkung bedeuten würde, aber es nervte ihn in so einer Kleidung reingestopft zu werden.
„Ich freue mich ebenfalls auf den Film“, antwortete er wahrheitsgemäß, hatte Selene mehr Fantasyfilme als er jemals Krimis hatte. Dadurch, dass er eine gute Organisation hatte, konnte er sich nachher das Auspacken sparen, war er nämlich fertig, nachdem er die letzten Klamottenstapel, die er selbst in DIN A4 gefaltet bekam, aus seinem Rucksack holte und in die eine Schrankhälfte verstaute. Darüber hinaus warf er seine Socken in die eine kleine Schublade in seiner Schrankhälfte. Shou konnte einigen Bürohengsten wirklich Angst machen mit seiner Organisation der Sachen, da wirkte er mehr als nur perfektionistisch. In dem Rucksack befand sich noch ein Bild von seiner Familie, welches er auf der linken Seite, auf dem Nachtschrank stellte. Ein kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Ebenso wenig mochte er Menschenmassen, weswegen er gleich auf sein Zimmer geflüchtet war.
„Oh ja, das stimmt… Ich finde es eh teilweise unnötig diese freien Stunden zu haben, aber klar. Die Professoren brauchen auch Freizeit und dürfen ja auch nicht durcharbeiten, wie Professor Takashima. Er hat ja die Sprache Japanisch und dann noch Musik in den ersten beiden Jahrgängen. Ich glaube für ihn ist das Jahr sehr stressig“, bemerkte er nur so nebenher an und lächelte leicht.

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Do 4 Mai - 19:25

Nach einiger Zeit des Beobachtens und Sortierens erhob sich Selene wieder, erneut an der Filmordnung arbeitend, sie hatten zwar genug Zeit, doch die Blondine wollte damit fertig sein, bevor es zum Frühstück ging. Frühstück... Sie hatte erst kurz vor ihrer Reise eines gehabt, dennoch würde sie sich nicht rausreden können, und würde zum Essen gehen müssen. Hoffentlich war Ôra da, dann würden sie wenigstens zu dritt sein, sollte Shoutarou nicht einen Abstecher zu den 3. Jahrgängern wagen.
Ihr wurde es klar zu viel, mit der kurzen Kleidung Dinge einzuordnen, weshalb sie einige langärmlige Shirts rauskramte, und ein Blaues auswählte, sich eine schwarze, figurbetonte Jeans nahm, sowie kürzere Handschuhe, um damit wenige Minuten darauf ins Bad zu verschwinden, doch bevor sie das tun würde, wollte sie aus Höflichkeit noch auf die Antwort seinerseits warten, die kurz darauf auch folgte.
»Keine Sorge, ich hatte nie den Eindruck, dass du dich versteckst, statt deine Meinung zu sagen.«
Damit verschwand sie im Badezimmer, und wechselte schnell die Kleidung, die sie Sorgfältig zurechtzupfte, bevor sie erneut die Handschuhe richtete. Selene konnte nicht sagen, wieso Kleidung nicht von dem Eis betroffen war, wenn sie diese normal trug, möglicherweise lag es daran, dass sie sich der Kleidung dauerhaft bewusst war. Sie zuckte jedoch nur mit den Schultern, bevor sie wieder aus dem Raum trat, ihre vorige Kleidung artig faltete, um sie in den "noch nutzbar" Dingen in den Schrank zu legen.
Er schien fertig mit auspacken zu sein, während Selene noch lange davon entfernt war, und sie schwieg, als er ein Bild seiner Familie auf den Nachttisch auf seiner Seite des Bettes abstellte. Es tat ihr im Herzen weh, dass sie selber keines dabei hatte, sondern nur welche auf dem Handy besaß. So oft sah sie ihre Familie schließlich auch nicht. Doch sie sagte nichts, sondern nahm das Tuch auf, welches auf ihrem Schreibtischstuhl gelegen hatte, und eisfrei geblieben war. Sie knüllte es zusammen, und warf es in eine untere Ecke des Schrankes, auf der Seite mit den Kleiderbügeln. Kleiderbügel... Kleider! Die hatte Selene noch gar nicht aus den Taschen gefischt.
Seufzend schlug die Britin den Koffer auf, und kramte einige hervor, die meisten waren lang, doch sie hatte auch einige kurze, die im Unterricht vielleicht tragbar waren. Alle die sie fand hing sie an einen Bügel, und diesen hing sie sorgfältig in den Schrank, penibel auf einen Regenbogen achtend. Blautöne überwogen zwar, doch damit hatte die Britin kein Problem. Es war schließlich Blau. Und es waren Kleider. Zwischen die Kleider hing sie auch Hosen und Jacken, sowie einige Klamotten, die zu gut waren, um sie zu falten.
»Poppy wäre stolz«, murmelte sie, und betrachtete ihr Werk, dabei die Filme ignorierend, die in den Regalen des Schrankes verteilt waren. Die konnten warten.
»Bestimmt muss er auch während dieser ganz viel für den Unterricht vorbereiten«, seufzte sie, und schloss die Schranktür sanft.
»Haben wir schließlich auch nicht. Wir lernen auf den letzten Drücker, machen Hausaufgaben...«
Mit einem Lächeln im Gesicht drehte sie sich zu ihm um.
»Und sind sie wirklich so unnötig? Ich finde sie meist sogar praktisch.«
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Shoutarou Miyamoto, 18 Jahre, Pyrokinese, Solo, Bisexuell, Tier-S

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Fr 5 Mai - 11:30

Sein Blick fiel auf die Uhr, auf seinem Nachschrank. Sie zeigte gerade einmal 6:05 und das hieße ja, er war unter einer Stunde fertig geworden. Seltsamerweise war es ihm nicht unangenehm, im Gegenteil. Er freute sich sogar, dass er es unter einer Stunde geschafft hatte und in etwa 40 Minuten würden sie nach unten gehen, wegen des Frühstücks. Er hatte kaum etwas gegessen, hatte er es nicht geschafft, aufgrund seiner kleinen Überdrehtheit. Daher war er einfach schweigsam und setzte sich auf seine Seite des Bettes, damit er sich ausruhen konnte. Er hatte am gestrigen Tage noch ein wenig trainiert, damit er nicht so viele Probleme bekam, wenn er hier angekommen war. Er hatte nämlich gestern etwas fiebrig gewirkt und sein Körper brauchte dringend mehr Abwechslung.
Doch irgendwie blieb Shou verdammt ruhig. Seine Zimmergenossin unterhielt sich mit ihm und er antwortete ihr immer, doch ab und an war ein Schweigen mehr wert, als eine Antwort, also blieb er schweigsam und schloss die Augen. Er wusste einfach nicht, wieso sich Icy und er niemals angefasst hatten. Der momentan Brünette, er liebte es seine Haarfarbe immer anzupassen, zwischen blond und schwarz und dann wiederum in allen Farbvariationen, war sich nicht wirklich sicher, was er machen sollte. Er war sich wirklich nicht sicher, ob die beiden Freunde sich jemals anfassen würden, hatte er doch eine unkontrollierbare Angst darüber, dass er Icy zum Schmelzen brachte und vor allem hatte er Angst, dass ihre Fähigkeit das Eis und den Schnee zu kontrollieren wegen ihm nicht mehr funktionierte.
Von Anfang an hatte er diese Angst in seinem innersten gespürt und jetzt war das Verlangen umso stärker, sie mal wirklich zu berühren und ob es wirklich zu einem Totalchaos kam. Schließlich war der Miyamoto doch derjenige, der das Feuer kontrollieren konnte, während die Blondhaarige Schönheit hier, das Eis und den Schnee kontrollieren konnte. Es war unfair, dass diese Angst da war. Bei seinen anderen Freunden konnte er diese immer wieder anfassen, nur die Angst, die er bei Selene verspürte, war definitiv nicht unbegründet. Vielleicht sollte er mal Professor Evans fragen? Vielleicht auch nicht. Schließlich wusste er nicht, ob es zu einer Wechselwirkung kam oder ob sich beide mit ihren Fähigkeiten gegenseitig aufhoben. Fragen über Fragen stellte er sich.
Doch Selene sprach ihn erneut an und er lächelte leicht. „Ich brauche nicht wirklich lernen, zumindest nicht für den Großteil meiner Fächer…dafür mache ich die Hausaufgaben schon im Unterricht. Selbst wenn ich dänisch als zweite Sprache habe, brauche ich nicht viel dafür lernen, brachte mir meine Mutter recht viel bei, wie ich die Sprachen am besten lernen konnte, Japanisch, da habe ich einen familiären Vorteil, bin ich ja Halbjapaner, auch wenn man es mir nie ansieht.“ Ein kleines Lächeln stahl sich auf seinen Lippen, nachdem er wieder beim Sprechen das Lächeln verschluckt hatte. So war er ja immer, so würde er immer sein. So oder so war all dies klar.

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   Sa 6 Mai - 23:59

Etwas beunruhigt beobachtete die Blondine Shoutarou, der schweigend auf seiner Bettseite saß. Worüber er nachdachte? Selene hatte überhaupt keine Ahnung. Vielleicht über die Familie, die auf dem Bild abgebildet war, welches er eingerahmt auf dem Nachttisch stehen hatte, doch mit Gewissheit konnte sie es nicht sagen. Es beunruhigte die jüngere etwas, und sie wäre gerne zu ihm gegangen, und hätte ihn einfach in den Arm genommen, und ihn dann gefragt, ob alles gut war. Doch dies würde niemals geschehen. Etwas in der Britin hielt sie genau von diesem Schritt ab, wo es doch so einfach war nach vorne zu treten, und ihn zu umarmen und aufzumuntern. Bei anderen ging es auch - unter höchster Konzentration und mit langen Klamotten -, doch Shoutarou war da ganz anders. Und das machte sie etwas traurig.
»Ich wünschte, für mich wäre Sprachen lernen auch so einfach. Und dann auch noch so unterschiedliche, Dänisch und Spanisch. Was mich da geritten hat, ich kann es nicht sagen.«
Selene zuckte mit den Schultern, verkniff sich ein Lachen, und setzte sich auf ihre Seite des Bettes. Leise streifte sie sich die Schuhe ab, und legte sich dann auf ihre Bettseite, um sich etwas zu entspannen, dabei immer den Schrank im Auge, aus dem noch viele unsortierte Dinge quollen, einige Sachen lagen sogar auf dem Boden.
Aus dem Augenwinkel erfasste sie ihren Zimmernachbarn, dabei wurde ihr das Doppelbett wieder bewusst. Sie selbst wusste nicht, wie ihre Schlaf Verhältnisse waren, wusste nicht, ob sie sich viel bewegte, was sie eigentlich so trieb, wenn sie schlief. Was sie wusste war, dass sie schnell einschlief, und gut wach wurde.
»Den Rest mach' ich später...«, murmelte Selene eher an sich gerichtet, als an Shoutarou, ihr Blick lag nun wieder voll und ganz auf dem Schrank.
»Großen Hunger?«, fragte die jüngere im Zimmer ihren Zimmergenossen, und drehte den Kopf in seine Richtung, richtete sich umständlich, indem sie ihren Oberkörper mit den Schultern abdrückte und ein wenig rumhopste und sich schob, um eine bessere Sicht auf den Halbjapaner zu erhalten.
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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   So 7 Mai - 16:17

Seine Gedankengänge waren einfach zu komplex, als das er es jemals ignorieren könnte. Es war definitiv nicht so, dass er es als unangenehm erachtete mit einer Frau das Bett zu teilen, aber wiederum wirkte Shou einfach ein wenig merkwürdig auf das Thema Schlaf anzusprechen. Er wusste, dass er wie eine Leiche schlief, wenn er einmal eingeschlafen war. Glücklicherweise hatte er keinerlei Probleme damit, denn seine Zwillingsschwester schlief oft bei ihm und da er eh warm war, konnte er gleichzeitig als kleine Leiche gelten, aber dennoch wusste er auch, dass die meiste Zeit, in der er hier in der Schule war, seine eigene Zwillingsschwester vermisste. Aber das war eh klar, weswegen er ein Stück von ihr dabeihatte:
Nämlich ihren ersten Zahn, den sie verloren hatte, ebenso wenig war es andersherum auch derselbe Fall. Ein kleines Lächeln stahl sich auf seine Lippen, als sein Handy anfing zu vibrieren. Ôra schrieb ihm und ein Grinsen kam wieder, weswegen er ihr schnell zurückschrieb. Die junge Dame war nämlich sehr stürmisch, aber er freute sich, wenn er wieder mit ihr sprechen konnte, war sie doch immer ein willkommener Gast in seiner eigenen Fantasywelt im Kopf.
Doch dann sprach Selene ihn wieder an und ein Lächeln blieb noch immer auf seinem Gesicht zurück und er sah zu dieser jungen Dame, die sich kurz hingelegt hatte. Hunger hatte er, und wie. Er hatte richtig großen Hunger, war er doch morgens, sehr viel früher morgens, nicht wirklich zum Essen zu begeistern. Daher hatte er nur eine trockene Toastscheibe intus und sein Magen fing auch gleichzeitig an zu knurren, was ihn doch etwas verlegen machte. Oh verflucht…er hätte mehr Essen sollen, so oder so ähnlich erging es ihm gerade.
„Ja habe ich…merkt man meinem Magen an. Ich habe zu wenig gegessen und jetzt sterbe ich quasi vor Hunger. Lust mit mir runterzugehen? Ich glaube, wir können noch später auspacken, so oder so ist doch erst am Nachmittag wirklicher Unterricht und dann habe ich auch noch dort Unterricht, was ich nicht will…“, murrte er leise auf. Er hasste es wahrhaftig, wenn sein Magen anfing zu knurren, das war ihm nämlich unangenehm.

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BeitragThema: Re: 5-01 Selene & Shoutarou   So 7 Mai - 17:57

Selene musste sich ein leises Kichern verkneifen, als sie den Magen ihres Zimmergenossens knurren hörte. Was würde er von ihr denken, sollte sie ihn auslachen? Sie hatte schließlich auch Hunger, auch wenn der Flug nicht allzu lang gewesen war, und sie davor bereits ein kleines Frühstück hatte, so freute sie sich schon irgendwie auf das Essen der Schule. Hier wurde nämlich ordentlich gekocht, und es war das erste Essen, kein Schüler würde daran rumgepfuscht haben.
»Klar komm ich mit, habe schließlich selber Hunger.«
Die Blondine drückte sich in eine sitzende Position, dann schwang sie ihre Beine über die Bettkante und erhob sich wieder. Nur kurz hatte sie gelegen, dennoch vermisste sie das Bett, wenn auch nur ein wenig. Doch es war weich, und verlockend...
Die Britin lief zu ihrem Schrank hinüber, und öffnete den Teil, wo die Kleidung an Bügeln hing. Ihre Hände flogen über jedes einzelne Kleidungsstück, in der Hoffnung, eine bereits ausgepackte, eingeordnete und passende Jacke zu dem T-Shirt und der Hose zu finden, schließlich sollte nicht jeder denken, dass sie ein kompletter Vollidiot war, weil sie ohne Jacke rausging. Würde sie zwar nicht stören, hätte sie keine Jacke, dennoch wollte sie nicht groß auffallen.
Nach einer kurzen Suche zog sie schließlich eine dunkle Jacke hervor, die sie vom Bügel nahm, den sie auch gleich wieder anhing, und überzog. Farblich betonte diese ihre Blassheit, doch das störte sie wenig. Sie fühlte sich eher genervt von dem dunklen Ansatz, der sich gebildet hatte, doch noch durfte sie ihre Magie nicht nutzen. Oder doch?
Ein kurzer Blick zu Shoutarou genügte jedoch, er erinnerte sie daran, dass sie Hunger hatte, und das Zimmer jetzt erst einmal nicht in eine Eishöhle verwandeln sollte. Auch wenn dies das Zimmer etwas spannender gestalten würde. Unruhig zupfte sie an ihrem Handschuh der linken Hand, doch Zauberei konnte warten.
»Lass uns gehen.«
Bei diesen Worten stand die Britin bereits in der Tür, wartete kurz auf Shoutarou, dann verschloss sie die Tür und ging hinunter. 5 Stockwerke. Welch ein Spaß!

tbc: Caféteria {+ Shoutarou}

[Powerplay von Shoutarou Miyamoto genehmigt.]
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